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Fussball

DFB-Team: Laserpoint-Attacke auf Joshua Kimmich

Von Tim Ursinus

Joshua Kimmich ist beim 4:0-Sieg der deutschen Nationalmannschaft gegen Nordmazedonien in der WM-Qualifikation während Standardsituationen mehrfach gestört worden.

Als der Mittelfeldspieler zu einer Ausführung eines Eckballs angelaufen war, blendete ihn ein nicht bekannter Fan des Gastgebers mit einem Laserpointer stark. Kimmich ließ sich davon aber nicht unterkriegen und flankte den Ball in den Strafraum.

Der niederländische Schiedsrichter Danny Makkelie unterbrach des Geschehen kurz vor Treten des nächsten Kimmich-Standards daraufhin. Außerdem meldete sich der Stadionsprecher in der Todor Proeski Arena zu Wort, was aber auf taube Ohren stieß.

In der 18. Minute tauchte erneut ein großer Fleck in Kimmichs Gesicht auf, als dieser an der Eckfahne bereitstand. Auch diese Ecke brachte keinen Ertrag. In der Folge lief die Partie ohne weitere Einflüsse aus dem Publikum ab.

Kapitän Manuel Neuer beschwerte sich zudem bei der Stadionregie auf dem Weg in die Halbzeitpause. Weil das Zielen auf die Augen mit einem starken Laser gefährlich für die Netzhaut sein kann, ist es gut möglich, dass die Aktion noch ein Nachspiel haben wird.

Bereits vor Anpfiff hatten die nordmazedonischen Zuschauer bei der Nationalhymne Deutschlands lautstark gepfiffen.

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