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DFB-Team - Gewinner und Verlierer der Länderspiele: Löws Lieblinge mit Licht und Schatten – Frust bei Schwarz-Gelb

Ein Sieg, zwei Remis: Hinter dem DFB-Team liegen drei durchwachsene Länderspiele. Joachim Löw ging es darum, "Erkenntnisse zu gewinnen". Dafür teste er verschiedene Spieler.

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Wer konnte sich besonders empfehlen? Wer fiel ab? Die Gewinner und Verlierer der Länderspielpause – auch mit Blick auf so manchen nicht nominierten Akteur.
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GEWINNER - KAI HAVERTZ: Gegen die Türkei (zwei Assists) auffällig, gegen die Schweiz (ein Tor, ein Assist) noch auffälliger. Der 21-Jährige betrieb in seinen zwei Einsätzen reichlich Eigenwerbung.
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Löw honorierte nicht nur Havertz' "schönes Tor" gegen die Schweiz. Der Chelsea-Neuzugang habe generell "gut gearbeitet". Mit ein wenig mehr Körperlichkeit und Konstanz ist ihm zuzutrauen, sich bis zur EM einen Stammplatz zu erspielen.
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JULIAN DRAXLER: Unumstritten wird Draxler immer bleiben, solange sich an seiner Reservistenrolle bei PSG nichts ändert. Löw aber vertraut ihm – und er zahlt es zumindest in letzter Zeit zurück.
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Der 27-Jährige führte die Mannschaft gegen die Türkei als Kapitän aufs Feld und erzielte dabei einen sehenswerten Treffer. Auch in der darauffolgenden Partie gegen die Ukraine zeigte Draxler gute Akzente.
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FLORIAN NEUHAUS: Erstmals nominiert, wusste der Mittelfeldspieler von Borussia Mönchengladbach im Duell mit der Türkei positiv auf sich aufmerksam zu machen. Er gewann viele Zweikämpfe, verteilte den Ball gut und erzielte auch ein Tor.
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Klar: An Toni Kroos, Joshua Kimmich und Ilkay Gündogan ist auf den Sechserpositionen für Neuhaus kein Vorbeikommen. Sollte Löw einen Backup bestimmen, dürfte er aber an den bei 1860 München Ausgebildeten denken.
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LEON GORETZKA: Löw nannte ihn nach dem Ukraine-Spiel, bei dem er etwas glücklich ein Tor per Kopf erzielte, "unverzichtbar". Ein Ritterschlag für Goretzka, der während der EM-Qualifikation nicht immer gesetzt war.
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Anders als in München, wo er mit Kimmich die Doppelsechs bildet, bekledet Goretzka unter Löw einen offensiveren Part. Der Bundestrainer will die Robustheit und Torgefahr des Ex-Schalkers nicht missen. Kroos hingegen bleibt neben Kimmich gesetzt.
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MATS HUMMELS/JEROME BOATENG: Seit Herbst 2018 nicht nominiert, werden die Rufe nach Hummels und Boateng dieser Tage immer lauter. Grund dafür: das schwache Abwehrverhalten der deutschen Mannschaft.
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Speziell gegen die Schweiz leistete sich die DFB-Defensive mehrere Aussetzer. Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger sagte danach in der ARD: "Mir fehlt da hinten ein Wortführer." Hummels, 31, und Boateng, 32, wären dafür sicher prädestiniert.
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VERLIERER - ANTONIO RÜDIGER: Der unsicherste unter den vielen unsicheren Mitgliedern der DFB-Defensive. Dabei hat er von seiner Physis her das Potenzial, eine gute Rolle zu spielen. Allerdings ist ihm die fehlende Spielpraxis im Verein anzumerken.
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Seine starke Einzelaktion, die zum zwischenzeitlichen 1:0 in der Ukraine führte, machte er durch unnötige Stellungsfehler gegen die Schweiz zunichte. Löw-Liebling Rüdiger muss an sich arbeiten, sonst werden die Diskussionen um Hummels und Boateng lauter.
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JONATHAN TAH: Der bei Bayer Leverkusen derzeit kaum zum Zug kommende Verteidiger ersetzte Rüdiger in der letzten halben Stunde gegen die Türkei - und trug mit einem schlampigen Zuspiel auf Neuhaus zu einem Gegentor der Türken bei.
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"Den Pass muss man nicht unbedingt spielen", sagte Löw nach der Partie. Für Tah war die Einsatzzeit damit beendet, er schmorte zweimal auf der Bank. Wie Rüdiger benötigt auch er dringend Spielzeit im Verein, wenn er zur EM möchte.
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JULIAN BRANDT: Der Plan des beim BVB in die Reservistenrolle geratenen Offensiv-Allrounders, beim DFB-Team Selbstvertrauen zu tanken, ging gehörig in die Hose. Brandt spielte nur gegen die Türkei und blieb dabei weitgehend unauffällig.
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Sowohl gegen die Ukraine als auch gegen die Schweiz ließ Löw den 24-Jährigen nicht eine Minute ran. Ein klares Zeichen an Brandt, dass er an sich arbeiten muss, um es nächstes Jahr in den EM-Kader zu schaffen.
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NICO SCHULZ: Seine Nominierung stieß wegen seiner geringen Spielzeit in Dortmund auf reichlich Kritik. Schulz kam nur gegen die Türkei zum Einsatz, danach reiste er wegen eines Muskelfaserrisses ab.
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Gespielt hätte er nach seiner weniger überzeugenden Vorstellung aber wohl ohnehin nicht. Marcel Halstenberg (RB Leipzig) und Robin Gosens (Atalanta Bergamo) haben auf der linken Verteidigerposition klar die Nase vor Schulz.
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MARCO REUS: Noch ein Dortmunder, dessen Perspektive beim DFB nicht klar definiert ist. Der erst kürzlich von einer langen Verletzung zurückgekehrte Reus wurde nach Absprache mit Löw nicht nominiert. Derweil überzeugten andere Spieler in der Offensive.
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Neben Havertz und Draxler betrieben auch Werner und Gnabry Eigenwerbung. Ob überhaupt noch Platz für den BVB-Kapitän ist, wenn noch Sane zurückkehrt? Klar ist: Löw erwartet, dass sich Reus mit guten Leistungen zurückkämpft - und nicht wieder verletzt.
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