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Was, der war da dabei!? Der deutsche Confed-Cup-Kader von 2005

Patrick Owomoyela feiert am 5. November seinen 43. Geburtstag. Wir gratulieren und nutzen den Anlass, um auf den Confed-Cup-Kader von 2005 zurückzublicken.
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TORHÜTER – Oliver Kahn (2 Einsätze): Der Titan kassierte in seinen zwei Spielen gegen Australien und Mexiko satte sechs Gegentore. Kahns unbestrittener Titel als Nummer eins der DFB-Elf bröckelte bereits. Er hatte seinen Zenit von 2002 überschritten.
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Kahn gewann nach dem Confed Cup noch seine Meistertitel sieben und acht. 2008 beendete er seine Karriere und wurde zum Ehrenspielführer ernannt. Versuchte sich danach als Buchautor und TV-Experte, inzwischen Vorstandsvorsitzender der Bayern.
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Jens Lehmann (2 Einsätze): Der Confed Cup war der Startschuss für die wohl beste Saison seiner Karriere – 2005/06. So stand er auch bei der WM im eigenen Land als Nummer eins zwischen den Pfosten.
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Das verlorene EM-Finale gegen Spanien zwei Jahre später war Lehmanns letztes Spiel. Mit Arsenal konnte er nicht mehr an die Erfolge von 2004 und 2006 anknüpfen. Arbeitete als Co-Trainer bei Arsenal und Augsburg, zuletzt im Aufsichtsrat der Hertha.
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Timo Hildebrand (1 Einsatz): Machte beim Confed Cup gegen Argentinien eines seiner sieben Länderspiele. Konnte sich nie gegen Kahn oder Lehmann durchsetzen. Er feierte seine Highlights beim VfB: Meistertitel 2007 und 884 Minuten ohne Gegentor 2003.
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Wechselte nach der gewonnenen Meisterschale zum FC Valencia, mit dem er die Copa del Rey holte. Stand danach bei Hoffenheim, Sporting, Schalke und Frankfurt unter Vertrag, ehe er 2015 seine Karriere beendete. Heute macht er leidenschaftlich gern Yoga.
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ABWEHR – Arne Friedrich (3 Einsätze): Wurde im ersten Gruppenspiel gegen Australien vom Zentrum auf die rechte Abwehrseite versetzt – und überzeugte. Friedrich vereinte Stabilität und Dynamik und war auch bei der Heim-WM als RV gesetzt.
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Friedrich ließ seine Karriere in den USA bei Chicago Fire ausklingen. Arbeitete zuletzt als Sportdirektor bei Hertha BSC. Im März legte er sein Amt nieder, da sein "Einfluss bei wichtigen sportlichen Entscheidungen nicht mehr ausreichend gegeben" war.
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Andreas Hinkel (2 Einsätze): Teilte sich die Einsätze auf der rechten Abwehrseite vor dem Confed Cup mit Owomoyela. Dann setzte sich Friedrich durch. Hinkel stand bis zu seinem Karriereende 2012 nur noch zweimal in der Startelf des DFB-Teams.
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Nach Stationen in Sevilla, Glasgow und Freiburg kehrte Hinkel in verschiedenen Funktionen zum VfB zurück. Zuletzt Co-Trainer von Domenico Tedesco bei RB Leipzig.
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Robert Huth (5 Einsätze, 1 Tor): Kam immer wieder sporadisch zum Einsatz. Bis zum Confed Cup: Huth, damals 20 Jahre alt, löste Oldie Wörns als Stammspieler ab. Bei der WM durfte Huth lediglich im 3. Gruppenspiel gegen Ecuador ran. Metzelder war gesetzt.
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Heute darf sich Huth dreimaliger Premier-League-Sieger nennen (zweimal mit Chelsea, einmal mit Leicester). 2019 gab er seinen Rücktritt bekannt, aktuell macht er eine Ausbildung zum Sportdirektor und einen Pilotenschein.
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Per Mertesacker (5 Einsätze, 1 Tor): Gab im Oktober 2004 sein Länderspieldebüt und war seitdem Leistungsträger. Festigte seine Rolle als Abwehrchef beim Confed Cup und war eine wichtige Stütze beim Sommermärchen 2006.
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Nach 104 Länderspielen und sieben Jahren beim FC Arsenal beendete Merte im Sommer seine aktive Karriere. Aufgrund seines Standings bei den Gunners wurde er zum Leiter der Nachwuchsabteilung ernannt und kommentiert nebenbei für das ZDF.
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Patrick Owomoyela (kein Einsatz): Sammelte in der Saison 2004/05 in 34 Pflichtspielen für Bielefeld elf Scorerpunkte und verdiente sich seine Confed-Cup-Nominierung. Zum Einsatz kam er nicht. Insgesamt spielte Owomoyela elfmal für Deutschland.
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Nach zwei Jahren bei Werder Bremen und fünf (sehr erfolgreichen) Jahren beim BVB beendete er 2014 seine Karriere – beim HSV (er spielte noch ein Jahr in der Regionalliga Nord). Seit 2018 arbeitet er als Klub-Botschafter für die Borussia.
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Christian Schulz (verletzt): Musste einen Tag vor Turnierstart wegen einer Schienbeinkopfprellung abreisen. Spielte danach nur noch zwölf Minuten für den DFB – beim Freundschaftsspiel gegen Dänemark 2010.
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Schulz wechselte 2007 zu Hannover 96, für das er über 250 Pflichtspiele absolvierte - einige Jahre auch als Kapitän. Nach zwei Jahren beim SK Sturm Graz kehrte er zu 96 zurück. Arbeitete bis Juni 2022 als Co-Trainer bei der zweiten Mannschaft von 96.
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MITTELFELD – Michael Ballack (4 Einsätze, 4 Tore): Befand sich in bestechender Form. Wurde in diesem Jahr zum dritten Mal zu Deutschlands Fußballer des Jahres gekürt. Es folgten bittere Zeiten: die schwache EM 2008, die Verletzung kurz vor der WM 2010.
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2011 hieß es dann: "Löw plant nicht mehr mit Ballack" – das unwürdige Ende des Capitano. Ballack ließ seine Karriere in Leverkusen ausklingen. Im Anschluss arbeitete er als ESPN-Experte, mittlerweile für DAZN im Einsatz.
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Tim Borowski (1 Einsatz): War Leistungsträger bei Werders Double-Sieg im Vorjahr und bekam so mehr Einsätze im Nationaltrikot. Beim Confed Cup spielte er nur drei Minuten lang, nachdem er Fabian Ernst im Halbfinale gegen Brasilien ersetzt hatte.
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Stand auch bei den großen Turnieren 2006 und 2008 im DFB-Kader, war jedoch nur Rollenspieler. Spielte nach seinem Ausflug zum FC Bayern 2008/09 noch bis 2012 bei Werder, wo er bis 2021 als Co-Trainer angestellt war.
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Sebastian Deisler (5 Einsätze): Galt damals als Jahrhunderttalent und feierte bereits 2000 mit 20 Jahren sein Debüt für die Nationalmannschaft. Nach etlichen Verletzungen schien Deisler 2005 endlich wieder auf die Beine zu kommen.
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Ein Knorpelschaden setzte Deisler 2006 acht Monate außer Gefecht. 2007 zog er die Konsequenzen aus seiner üppigen Verletzungshistorie sowie einer Depressions-Erkrankung: "Ich kann nicht mehr." Heute wohnt er zurückgezogen im Norden von Freiburg.
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Marco Engelhardt (1 Einsatz): Feierte im Dezember 2004 unter Klinsmann sein DFB-Debüt, spielte aber nur drei Mal für Deutschland. Beim Confed Cup ersetzte er im letzten Gruppenspiel Schweinsteiger und holte sich immerhin noch die Gelbe Karte ab.
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2006 verließ er Lautern in Richtung Nürnberg und gewann mit dem Club 2007 den DFB-Pokal. Es folgten Stationen beim KSC, in Erfurt, Halle und Hoffenheims Reserve, ehe er im Sommer 2018 seine Karriere aufgrund physischer Probleme beendete.
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Fabian Ernst (3 Einsätze): Er war unangefochtener Stammspieler in Werders Double-Saison. Auch danach bei Schalke absoluter Leistungsträger. In der DFB-Elf hatten jedoch Frings und Ballack die Nase vorn. Sein letztes Länderspiel bestritt er im März 2006.
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Nach drei Jahren bei S04 folgte der Wechsel in die Türkei. Ernst gewann mit Besiktas die Meisterschaft. Nach einer Saison bei Kasimpasa kehrte er für sein Karriereende in die Landesliga zurück. Heute Besitzer eines dänischen Zweitligisten.
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Torsten Frings (5 Einsätze): Als frisch gebackener Double-Sieger mit dem FC Bayern neben Ballack gesetzt. Spielte bei den EM- und WM-Turnieren zwischen 2002 und 2008 jeweils eine tragende Rolle und kam insgesamt auf 78 Länderspiele.
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Ging nach einem Jahr beim FC Bayern zurück nach Bremen. Blieb dort bis 2011 und ließ seine Karriere beim FC Toronto ausklingen. "Fußball interessiert hier keinen", sagte Frings. Bis Ende 2017 war er Trainer in Darmstadt. Letzte Station bislang: Meppen.
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Thomas Hitzlsperger (3 Einsätze): War als Linksverteidiger eingeplant. Rückte im Herbst 2005 vermehrt ins Mittelfeld und erkämpfte sich auch einen Platz im WM-Kader – wenn auch ohne Startelfeinsatz. Gegen Schweini und Lahm kam er nicht an.
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Nach fünf Jahren beim VfB spielte "The Hammer" noch für Lazio, West Ham, Wolfsburg und Everton. 2013 beendete er seine Karriere und stieß mit seinem Coming-out eine wichtige Debatte im Fußball an. Zuletzt als Sport-Vorstand des VfB tätig gewesen.
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Bernd Schneider (5 Einsätze): War trotz seiner 32 Jahre ein wichtiger Kreativkopf in der deutschen Mannschaft. Kam auch bei der WM 2006 auf der rechten Seite in jedem Spiel zum Einsatz.
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Schneider beendete 2009 nach zehn Jahren bei Bayer Leverkusen seine aktive Karriere. Heute arbeitet er als Spielerberater für die Soccer Marketing Group GmbH, die unter anderem Niko Gießelmann von Union Berlin betreut.
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Bastian Schweinsteiger (4 Einsätze, 2 Tore): Es war die Geburt des Traumpaars Schweini und Poldi. Die beiden Youngster überzeugten bei der Mini-WM und sorgten für frischen Wind in der DFB-Elf.
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Es folgten 102 weitere Länderspiele, ein Champions-League-Titel, der WM-Titel – was man eben so macht. 2015 wechselte Schweinsteiger zu United, zwei Jahre später zu Chicago Fire. Dort blieb er bis 2019, nun TV-Experte der ARD.
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ANGRIFF – Lukas Podolski (4 Einsätze, 3 Tore): Der zweite im Bunde. "Für die vielen jungen Spieler ist es eine Chance, auf sich aufmerksam zu machen", lobte er den Confed Cup zwölf Jahre später im Gespräch mit Sport1. Kein Wunder.
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Nach Stationen in München, Mailand, London, Istanbul, Kobe und Antalya spielt er heute für Zabrze. Zudem ist er Protagonist in sämtlichen Träumen von Effzeh-Fans, die sich eine Rückkehr ausmalen, und stolzer Besitzer von "Mangal Döner".
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Kevin Kuranyi (5 Einsätze, 2 Tore): Kam mit 13 Saisontoren für den VfB Stuttgart im Gepäck zum Confed Cup. Zur allgemeinen Überraschung verzichtete Klinsmann bei der WM im Jahr darauf dennoch auf den mittlerweile zu Schalke gewechselten Stürmer.
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2007 feierte er sein Comeback gegen die Schweiz und traf. Dennoch wurde er im DFB-Team nie glücklich und zerwarf sich letztlich mit Jogi Löw. Auf Stationen in Moskau und Hoffenheim folgte 2016 das Karriereende. Heute ist er Inhaber einer Beraterfirma.
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Mike Hanke (4 Einsätze, 1 Tor): Traf gegen Tunesien eine Minute nach seiner Einwechslung zum 3:0-Endstand. Im Spiel um Platz drei flog er mit Rot vom Platz. Schaffte es in den WM-Kader und durfte im Spiel um Platz drei 19 Minuten gegen Portugal ran.
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Kam insgesamt "nur" auf zwölf Länderspiele. Sein Tor beim Confed Cup blieb das einzige. Kickte nach seiner Zeit bei Schalke noch in Wolfsburg, Hannover, Gladbach und Freiburg und in China. Mittlerweile Co-Trainer der Gladbacher U19.
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Thomas Brdaric (kein Einsatz): Sein letztes von acht Länderspielen machte er bereits ein halbes Jahr vor dem Confed Cup. Seitdem stand er noch achtmal im Kader, wurde aber nie eingewechselt.
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Der Stürmer schnürte in der Bundesliga für Stuttgart, Leverkusen, Wolfsburg und Hannover die Schuhe und beendete 2008 seine Karriere. 2009 startete er seine Trainerlaufbahn in Solingen. Nun ist er in Indien angekommen.
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Gerald Asamoah (5 Einsätze, 1 Tor): Ja, auch Asamoah stand im Kader. Er war sogar bei der WM noch dabei – wenn auch nur als Ersatz. Insgesamt streifte sich der Mittelstürmer 51 Mal das Trikot mit dem Adler über.
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Asamoah spielte bis zu seinem Karriereende 2015 nur für vier Klubs: Hannover, Schalke, St. Pauli und Fürth. Asamoah besitzt die A-Trainerlizenz, arbeitete als Jugendtrainer für Schalke, war Teammanager der U23 und ist nun Leiter des Lizenzbereichs.
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TRAINER – Jürgen Klinsmann: Sollte das DFB-Team nach dem EM-Debakel 2004 mit frischen Ideen wieder in die Erfolgsspur führen und machte das Sommermärchen möglich – natürlich mit der Hilfe von Co-Trainer Jogi Löw.
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Im Anschluss an die WM 2006 verkündete Klinsmann seinen Rücktritt von der Nationalmannschaft und heuerte beim FC Bayern an – mit geringem Erfolg. Zwischen 2011 und 2016 arbeitete er als US-Trainer und Technischer Direktor. Scheiterte zuletzt bei Hertha.
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