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Fussball

VfB Stuttgart - SC Freiburg 0:1: Streich feiert Jubiläum mit Derbysieg - VfB weiter sieglos

SID

Der SC Freiburg hat seinem Trainer Christian Streich in dessen Jubiläumsspiel das passende Geschenk gemacht.

Christian Streich blickte ganz nüchtern auf sein Jubiläum. "Ich habe viel Schönes erlebt", sagte der Trainer des SC Freiburg über 400 Spiele an der Seitenlinie seines Herzensvereins, aber: "Es hat seinen Preis gekostet. Das kostet auch Kraft über die Jahre." Der Samstag gehörte jedoch zu den besseren von vielen guten Tagen: Freiburg gewann beim VfB Stuttgart 1:0 (1:0). Streich konnte zufrieden sein, was er aber erfahrungsgemäß recht selten ist.

Vincenzo Grifo brachte den SC vor 47.500 Zuschauern früh in Führung (11.) und sicherte den zweiten Saisonsieg. Es war das siebte Freiburger Ligaspiel in Folge ohne Niederlage gegen den VfB (fünf Siege), "ein dreckiger Sieg", wie der diesmal überragende Torhüter Mark Flekken feststellte: "Wir sind auf einem verdammt guten Weg, den wollen wir beibehalten." Beim 1:3 gegen Borussia Dortmund in der Vorwoche hatte er noch folgenschwer gepatzt.

Beim VfB stand Borna Sosa erstmals nach längerer Verletzungspause in der Startelf. Er ersetzte den erkälteten Tiago Tomas. Die angeschlagenen Konstantinos Mavropanos und Josha Vagnoman konnten dagegen spielen. Streich nahm nach dem 1:3 gegen Dortmund keine Änderungen vor.

Freiburg trifft mit dem ersten Schuss aufs Tor

Beide Trainer hatten vor der Partie großen Respekt vor dem Gegner geäußert. Streich erwartete ein Spiel auf Augenhöhe. Doch zunächst hatte der VfB mehr vom Spiel, die Schwaben waren aktiver als der SC.

Umso überraschender fiel die Führung, als die Gäste den ersten Angriff gleich eiskalt ausnutzten. Nach Flanke von Kiliann Sildillia staubte Grifo am langen Pfosten ab. Die VfB-Defensive sah nicht gut aus.

Der anfängliche Schwung des VfB war erst einmal dahin. Freiburg agierte nun überlegen und hätte durch Michael Gregoritsch (30.) nachlegen können. Erst danach kam der VfB wieder etwas auf. Die beste Gelegenheit vor der Pause zum Ausgleich Flekken, der einen Kopfball von Mavropanos klasse parierte (35.).

Flekken stand auch nach dem Wechsel sofort im Blickpunkt, als er stark gegen Sosa rettete (48.). In der Folge war Stuttgart bemüht, fand aber kaum Lücken. Freiburg stand weitestgehend stabil und lauerte meist auf Konter.

Eggestein spielt mit gebrochenem Unterarm

Nach der Partie wurde bekannt, dass sich Freiburgs Mittelfeldspieler Maximilian Eggestein einen Bruch von Elle und Speiche zugezogen hat. Dies bestätigte Streich. Eggestein hatte sich kurz vor Schluss verletzt, aber mit einem Verband durchgehalten.

"Das ist der Hammer, dass er noch weitergespielt hat", sagte Streich. Eggestein habe ihm berichtet, dass die Knochen "gerieben" hätte: "Er saß in der Kabine und hat gesagt: Es ist in Ordnung, wir haben gewonnen."

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VfB Stuttgart - SC Freiburg: Die Stimmen zum Spiel

Pellegrino Matarazzo (Trainer VfB Stuttgart): "Wir sind gut bis sehr gut reingekommen. Der erste Fehler wurde bestraft. Wir haben Zeit gebraucht, unsere Linie zu finden. Wir haben uns stabilisiert und eine dominante zweite Halbzeit gespielt. Wir haben uns nicht belohnen können, das ist sehr bitter. Wir müssen den Frust abhaken und Richtung Köln blicken."

Christian Streich (Trainer SC Freiburg): "Die erste Halbzeit war einigermaßen ausgeglichen, wir haben mit der ersten Aktion das 1:0 gemacht. In der zweiten Halbzeit war der VfB besser als wir. Wir haben die Bälle nicht mehr festmachen können, waren zu behäbig. Für uns ist so ein Sieg nicht typisch, das können wir eigentlich gar nicht."

VfB Stuttgart - SC Freiburg: Die Daten zum Spiel

Stuttgart: Florian Müller - Mavropanos, Anton, Ito - Vagnoman (85. Perea), Endo, Sosa (71. Pfeiffer) - Führich (71. Egloff), Ahamada (78. Millot) - Katompa Mvumpa, Kalajdzic. - Trainer: Matarazzo

Freiburg: Flekken - Sildillia (81. Siquet), Ginter, Lienhart, Günter - Maximilian Eggestein, Höfler - Doan (60. Jeong), Sallai (60. Gulde), Grifo (81. Keitel) - Gregoritsch (81. Kyereh). - Trainer: Streich

Tor: 0:1 Grifo (11.)

Gelbe Karten: Sosa, Führich, Ahamada, Mavropanos - Sallai, Keitel

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