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BVB gegen FC Schalke 04: Die Noten und Einzelkritiken zum Revierderby

Erstmals seit der Meistersaison 2010/2011 gewinnt der BVB beide Derbys in einer Saison. Beim 4:0-Sieg glänzten Erling Haaland und Jadon Sancho, Benjamin Stambouli erlebte einen tragischen Abend. Die Noten und Einzelkritiken.

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RALF FÄHRMANN: In den ersten 25 Minuten schon gut beschäftigt. Parierte erst stark gegen Sancho, dann unsicher bei einer Ballannahme und anschließendem Abschlag. Dabei verletzte er sich am Bauchmuskel und musste runter. Note: 3,5.
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TIMO BECKER: Machte zunächst einen guten Eindruck, an den beiden ersten Gegentoren eher unbeteiligt. Zu Beginn des zweiten Durchgangs mit toller Hereingabe, dann aber zu schläfrig bei Guerreiros 3:0. Note: 4,5.
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BASTIAN OCZIPKA: Durch die kurzfristige Mustafi-Verletzung ins kalte Wasser geschmissen, machte Oczipka seine Sache zunächst gut und stand stabil. Beim 0:1 chancenlos, beim 0:2 zu weit weg von Haaland. Aber besser, als das 0:4 vermuten lässt. Note: 4.
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MALIK THIAW: Spielte an sich eine gute erste Halbzeit gemeinsam mit Oczipka, klärte einmal mit starker Grätsche in höchster Not. Bei den ersten beiden Gegentoren ohne eigenen Fehler. Note: 4.
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SEAD KOLASINAC: Der Mentalitäts-Schalker zog 30 Sprints an, war mit 33,92 Stundenkilometer in der Spitze auch schnellster Gelsenkirchener. Doch was bringt das, wenn die restliche Leistung weniger als solide war? Note: 4.
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BENJAMIN STAMBOULI: Organisierte im Zentrum zunächst gut, war einmal mit starker Grätsche zur Stelle, Zweikampfstärkster bei S04. Leitete aber mit seinem Ballverlust das 0:1 ein. Vor dem 0:2 außerdem zu zaghaft gegen Brandt. Tragischer Abend. Note: 5.
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SUAT SERDAR: Nebenmann Stambouli war in den Zweikämpfen deutlich besser, aber Serdar dafür offensiv wesentlich aktiver. Neben Harit der umtriebigste S04-Spieler. Macht er das 1:2, wird’s nochmal spannend, doch er vergab freistehend. Note: 4,5.
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WILLIAM: Von allen zehn startenden S04-Feldspielern mit den wenigsten Ballaktionen. Leistete er zu Beginn wenigstens noch Defensivarbeit, tauchte er mitte der ersten Halbzeit komplett ab. Am 0:2 nicht unbeteiligt. Note: 5,5.
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© IMAGO / Poolfoto
NASSIM BOUJELLAB: Ihm fehlte jegliche Bindung zum Schalker Spiel, hatte lediglich 22 Ballaktionen als Zehner und gewann nur 28 Prozent seiner Zweikämpfe. Ein ganz schwaches Spiel, das nach 45 Minuten für ihn beendet war. Note: 5,5.
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AMINE HARIT: Verschluderte ein ums andere Mal die wenigen Konterchancen der Schalker. Wollte viel, aber ihm gelang recht wenig. Dennoch offensiv mit 4 Torschussvorlagen und 3 Abschlüssen der Aktivste in der S04-Offensive. Note: 3,5.
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MATTHEW HOPPE: Rieb sich als alleinige Spitze auf, lief ab der Mittellinie Hummels und Can an, war damit jedoch wenig erfolgreich. Muss das 1:2 machen, scheiterte aber. Machte die meisten Sprints der Schalker (30). Viel Aufwand, wenig Ertrag. Note: 4,5.
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MICHAEL LANGER: Kam nach einer halben Stunde für Fährmann. Bei Dahouds Schuss direkt zur Stelle, bei den vier Gegentoren dann machtlos. Note: 4,5.
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ALESSANDRO SCHÖPF: Kam nach der Pause für Boujellab. Nicht ganz so undisponiert, doch 19 Ballaktionen sind auch nicht gerade berühmt. Gewann immerhin die Hälfte seiner sechs Zweikämpfe. Boujellab zuvor 28,6 Prozent seiner sieben. Note: 4,5.
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OMAR MASCARELL: Mit seiner Einwechslung folgte die beste Schalker Phase nach der Pause. Mascarell kurbelte an, war passsicher (93 Prozent) und leitete Serdars Pfostenschuss mit ein. Note: 4.
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BENITO RAMAN: Kam nach 65 Minuten für den glücklosen Hoppe, fand aber praktisch kaum statt. Vier Ballkontakte, zwei Pässe. Note: 5.
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MARWIN HITZ: Oft wurde er nicht geprüft von den schwachen Schalkern, doch zur Stelle, als er Hoppes Schuss zu Beginn der zweiten Halbzeit noch an den Pfosten lenkte. Note 2,5.
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MATEU MOREY: Seine Balleroberung gegen Benjamin Stambouli leitete das 1:0 des BVB ein. Noch einmal eine Steigerung zum Sieg beim FC Sevilla unter der Woche. Starke kämpferische Leistung, gibt das Vertrauen des Trainers zurück. Note: 2,5.
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EMRE CAN: Pässe schlagen kann er wie kein anderer Dortmunder, wie so oft der ballsicherste Borusse. Jedoch wie zu oft auch nicht wirklich dominant. Durfte vor dem 4:0 den Ball von der eigenen Hälfte ins letzte Drittel schleppen. Note 3.
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MATS HUMMELS: Sein Fehler hätte beinahe zu Hoppes Anchlusstreffer geführt. Ansonsten aber solide. Spielte die meisten Dortmunder Pässe. Note: 3,5.
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RAPHAEL GUERREIRO: Der Spielmacher auf dem linken Flügel gehörte wie so oft zu den auffälligsten Dortmundern. Sein Treffer zum 3:0 war seine elfte Torbeteiligung in dieser Bundesliga Saison. So viele hatte er noch nie. Note 2,5.
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THOMAS DELANEY: Etwas defensiver als Dahoud, resolute Zweikampfführung, erstickte viele Schalker Angriffsbemühungen schon im Keim. Zusammen mit Dahoud auch mit der größten Laufleistung. Note 2,5.
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MAHMOUD DAHOUD: Wieder eine ansprechende und spielfreudige Leistung des Mittelfeldspielers. Hielt sich vornehmlich in der Schalker Hälfte auf. Wenn die Schalker mal dagegenhielten, gewann dennoch meist Dahoud den Zweikampf. Note 2.
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JADON SANCHO: Treffer zum 1:0, Zuckervorlage zu Haalands Tor zum Genießen. Mit 20 Jahren, 10 Monaten und 26 Tagen der jüngste BL-Spieler mit 35 Toren. Leitete das 4:0 ein. Note: 1,5.
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MARCO REUS: Es dauerte, bis er dem Derby seinen Stempel aufdrücken konnte. Doch sein Doppelpass mit Guerreiro vor dessen Tor zum 3:0 war überaus gelungen. In der Folge verbessert. Note: 3.
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JULIAN BRANDT: Stand dem Schalker Tor im Schnitt am nähesten, etwas Zählbares gelang ihm - bis auf den Pass auf Sancho vor dem 2:0 - dabei nicht. Kein Torschuss, keine Torschussvorlage, nur eine Zweikampfquote von elf Prozent. Note: 4,5.
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ERLING HAALAND: Passte sich zunächst dem Niveau des Derbys an, war kaum zu sehen. Sein Treffer zum 2:0 war weit mehr als ein typisches Vollstrecker-Tor eines geborenen Vollstreckers. Sein Tor zum 4:0 war wieder typisch Haaland. Note: 1,5.
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JUDE BELLINGHAM: Ersetzte in Anschluss an das 3:0 Brandt. Machte es besser als sein Vorgänger und bereitete Haalands zweiten Treffer vor. Note: 2,5.
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GIOVANNI REYNA: Kam für Dahoud, zog noch vier Sprints an. Ohne Benotung.
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REINIER: Ersetzte Marco Reus, war zweimal am Ball, schoss einmal Richtung Tor. Ohne Benotung.
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THOMAS MEUNIER: Durfte auch noch ein paar Minuten Derby-Luft schnuppern. Ohne Benotung.
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YOUSSOUFA MOUKOKO: Kam für die letzten Minuten, durfte immerhin seine ersten zwei Ballkontakte in einem Derby sammeln. Ohne Benotung.
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