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Fussball

Uli Hoeneß legt Konkurrenz des FC Bayern Abschaffung von 50+1 nahe

Von Marcus Blumberg

Uli Hoeneß sieht die Zukunft des deutschen Fußballs kritisch und hat daher einen Rat an die Konkurrenz der Bayern. Zudem äußerte er sich zu Robert Lewandowski.

Uli Hoeneß sieht nicht nur die Nations League und die damit einhergehende erhöhte Belastung der Spieler als Problem an, sondern auch die sportliche Konkurrenzfähigkeit der Bundesliga auf internationaler Ebene.

Im Gespräch mit der Redaktionsgruppierung G14 Plus sagte der Ehrenpräsident des FC Bayern, dass er besorgt sei wegen der "Diskrepanz zwischen dem deutschen Fußball, dem französischen mit Ausnahme von Paris Saint-Germain und teilweise dem italienischen gegenüber Ländern, die vor allem arabisches Geld, aber auch amerikanisches in Milliardenhöhe haben".

Gemeint haben dürfte er damit vor allem die Premier League, die seit jeher von finanzkräftigen internationalen Sponsoren geprägt wird.

Das allerdings bringt Hoeneß zu einer klaren Schlussfolgerung: "Wenn die Bundesliga - das gilt nicht für Bayern München - nicht darüber nachdenkt, die 50+1-Regel aufzulösen, werden wir große Probleme haben, international auf Dauer mithalten zu können."

50+1 besagt, dass deutsche Vereine immer mindestens 50 Prozent und eine Aktie bei einer Ausgliederung der Profi-Abteilung halten müssen, damit stets der Verein und kein Investor die Entscheidungsgewalt hat.

© getty
Für Uli Hoeneß gibt es nur einen Weg, die Bundesliga international konkurrenzfähig zu halten.

Uli Hoeneß pocht auf Vertrag bei Lewandowski, wenn ...

Den FC Bayern hält Hoeneß deshalb aus dieser Diskussion heraus, weil dort satzungsgemäß ohnehin gilt, dass nur maximal 30 Prozent seiner Anteile verkauft werden dürfen. Derzeit hält der FC Bayern München eV 75 Prozent der Anteile an der FC Bayern AG, zu der unter anderem die Profifußballer gehören. Je 8,33 Prozent halten die langjährigen Partner Adidas, Allianz und Audi.

Darüber hinaus sprach Hoeneß auch nochmal über die Situation des wechselwilligen Stürmerstar Robert Lewandowski und pflichtete der Haltung des Vorstands bei. Er habe sich "der Position des FC Bayern angeschlossen: also vom Recht Gebrauch zu machen, dass der Vertrag erfüllt wird, wenn keine Alternative gefunden wird." Und: "Ich gehe davon aus, dass Robert das am Ende so akzeptiert."

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