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FC Bayern: Fragen und Antworten zu Robert Lewandowskis Wechselwunsch - Barca oder nix?

Von SPOX

Robert Lewandowski hat dem FC Bayern mitgeteilt, dass er seinen Vertrag beim Rekordmeister nicht verlängern will. Spätestens 2023 will der 33 Jahre alte Stürmer den FCB verlassen. Warum will Lewandowski gehen? Wohin könnte Lewy wechseln und wie reagiert der FC Bayern? SPOX liefert Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Robert Lewandowski.

FC Bayern: Warum will Robert Lewandowski den FCB verlassen?

Der Wechselwunsch von Robert Lewandowski hat mehrere Gründe. Grundsätzlich scheint der 33 Jahre alte Pole eine neue Herausforderung zu suchen. Hinzu kommt, dass er sich beim FC Bayern offenbar nicht mehr wertgeschätzt gefühlt hat. Da ist die späte Aufnahme der Gespräche mit Lewandowskis Berater Pini Zahavi, mit dem die Münchener erst im April erstmals über einen neuen Vertrag sprachen. Der aktuelle Kontrakt läuft 2023 aus.

Lewandowski soll außerdem verärgert darüber sein, dass die Bayern bis zuletzt Interesse an einer Verpflichtung von Erling Haaland hatten. Der Norweger wechselt nun zu Manchester City, was aber den Ärger Lewandowskis nicht getrübt hat. Ganz im Gegenteil. Zudem soll das Verhältnis des Stürmers zu Trainer Julian Nagelsmann getrübt sein, was ein zusätzlicher Grund für einen Weggang sein könnte. Nagelsmann dagegen betont stets, wie wichtig ihm der Verbleib seines besten Stürmers wäre.

Robert Lewandowski: Statistiken beim FC Bayern

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FC Bayern: Wie reagiert der FCB auf Lewandowskis Wechselwunsch?

Die offizielle Version lautet: Kein Verkauf vor dem Vertragsende 2023. Doch offenbar hat sich an dem anfangs sehr hartnäckigen "Nein" zu einem vorzeitigen Lewandowski-Weggang etwas getan und die Zunge wird offenbar lockerer. Dem Vernehmen nach könnte der FC Bayern ab einem Angebot von 40 Millionen Euro schwach werden und zumindest darüber Gespräche führen, Lewandowski doch schon in diesem Sommer zu verkaufen.

So würde man einen erneut ablösefreien Verlust eines Stammspielers verhindern und kurzfristig Budget freisetzen, um einen Nachfolger zu verpflichten. Allerdings müssen die Münchner auch für sich feststellen, ob der sportliche Gegenwert bei einem Verkauf gegeben wäre oder ob man einen Spieler, der nach wie vor über 40 Tore pro Saison garantiert nicht doch hält, um dann in Ruhe einen Nachfolger zu finden.

Wie ruhig die Suche wäre, ist ebenfalls ein Thema. Hört man in die Szene, wäre Lewandowski bei Weitem nicht so entspannt, was ein Verbleib angeht, wie einst in Dortmund, als ihn der BVB dazu verdonnerte, im letzten Vertragsjahr zu bleiben und dann ablösefrei zu Bayern zu wechseln. Doch Lewandowski ist inzwischen 33 und will offenbar keine Zeit mehr verlieren. Die Bayern sind also unter Zugzwang, wenn Lewandowski ernstmacht und seinen Wechsel durchdrücken will.

© getty
Robert Lewandowski hat dem FC Bayern mitgeteilt, dass er seinen Vertrag beim Rekordmeister nicht verlängern will.

FC Bayern: Wer könnte Robert Lewandowski ersetzen?

Aktuell sind einige Namen im Umlauf, wenn auch unklar ist, ob der FC Bayern überhaupt schon konkrete Schritte unternommen hat, wenn man bisher klar zum Ausdruck brachte, Lewandowski nicht verkaufen zu wollen. Gehandelt werden Namen wie Sebastien Haller, an dem auch der BVB interessiert ist und auch die Namen von Patrick Schick (Bayer Leverkusen) und Romelu Lukaku (FC Chelsea) sind gefallen. Gerade Letzterer wäre finanziell wohl kaum machbar, wenn auch die Bayern bei einem Verkauf samt Ablöse und gespartem Lewandowski-Gehalt sicherlich etwas Spielraum hätten.

FC Bayern: Wohin will Robert Lewandowski wechseln?

Das erklärte Ziel des Robert Lewandowski scheint der FC Barcelona zu sein. Dort spricht man sehr offen und immer wieder über das Interesse an Lewandowski, wenn auch Trainer Xavi Hernandez zum Ausdruck brachte, dass ein Lewandowski-Transfer "kompliziert" sei. Das liegt wohl vor allem daran, dass der FC Barcelona aktuell Lewandowski überhaupt nicht bezahlen kann, weil der finanzielle Spielraum schlicht nicht da ist und Barcelona einige Hebel in Bewegung bringen müsste, um überhaupt daran zu denken.

Allerdings könnte die öffentlich gewordene Information, wonach Lewandowski beim FC Bayern nicht verlängern will, auch andere Interessenten anlocken. Dass die Medien darüber erfahren haben, könnte der Versuch sein, ein Signal in den Markt zu geben, dass Lewandowski spätestens jetzt für Offerten offen ist. Allerdings ist auch klar, dass die Alternativen nicht allzu groß sind. Zum einen will Lewandowski die Champions League gewinnen, zum anderen kostet er viel.

Lewy will weg: Diese Stürmer könnten ihn bei Bayern beerben

FC Bayern: Was bedeutet Lewandowskis Wechselwunsch für Hasan Salihamidzic?

Der Sportvorstand des FC Bayern München steht gehörig unter Druck. Der augenscheinlich immer schwächer werdende Kader und der Verlust wichtiger Leistungsträger zum Nulltarif werden Salihamidzic angelastet. Auch, dass der FC Bayern zuletzt offenbar bei dem einen oder anderen Spieler (wie Antonio Rüdiger) zu spät reagiert hat und somit Verstärkungen verpasst wurden, ist ein Kritikpunkt.

Hier geht's zu unserem Kommentar.

Die Causa Lewandowski ist für Salihamidzic die schwierigste Aufgabe seiner Amtszeit. Verliert der FC Bayern Lewandowski im Sommer 2023 ablösefrei, wäre das genauso fatal wie ein Verkauf des besten Stürmers der letzten Jahre, ohne einen adäquaten Ersatz zu finden. Der FC Bayern müsste sich dann ernsthaft Sorgen um die sportlichen Ambitionen machen. Salihamidzics Vertrag in München läuft nur noch bis 2023. Ob er diesen verlängern kann, wenn er die Lewandowski-Problematik nicht lösen kann, darf bezweifelt werden.

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