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Fussball

FC Bayern München: Chelsea-Duo oder Bundesliga-Quintett? So könnte Niklas Süle ersetzt werden

Von Maximilian Lotz

 

  • Nico Schlotterbeck (SC Freiburg, Vertrag bis 2023)

Nico Schlotterbecks Entwicklung in den letzten Monaten ist furios. Sie führte den U21-Europameister bereits in den Kader der A-Nationalmannschaft - und auch zum FC Bayern?

Schlotterbeck selbst flirtete im vergangenen Jahr mit den Roten, als er im kicker sagte: "Ich bin kein Typ, der unbedingt in England oder Spanien spielen will. Ich wollte immer in der Bundesliga spielen, und das am liebsten beim besten Verein." Und der Primus in Deutschland ist nunmal der FC Bayern. Trainer Julian Nagelsmann wiederum meinte über Schlotterbeck: "Dass er ein guter Verteidiger ist, das sieht jeder."

Neben dem FC Bayern wird Schlotterbeck auch bei Borussia Dortmund gehandelt. Ein Transfer in diesem Sommer ist für den 22-Jährigen allerdings nach eigenen Angaben nicht fest eingeplant. "Es ist sehr gut möglich, dass es nirgends hingeht und ich in Freiburg bleibe", sagte Schlotterbeck in dieser Woche der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten.

  • Denis Zakaria (Borussia Mönchengladbach, ablösefrei)

Wie Ginter wird auch der Schweizer die Fohlen im Sommer nach gescheiterten Vertragsverhandlungen ablösefrei verlassen. Er wäre bei den Bayern allerdings kein Eins-zu-Eins-Ersatz für Süle, da Zakaria vornehmlich im defensiven Mittelfeld zum Einsatz kommt. Zweimal agierte er in dieser Saison aber auch in der Gladbacher-Innenverteidigung. Zakaria wäre dennoch wohl eher eine Option für die Bayern, sollte der Vertrag des zuletzt so formstarken Corentin Tolisso nicht über 2022 hinaus verlängert werden. Zuletzt hatte der kicker berichtet, dass es aktuell nicht nach einem Verbleib des Franzosen aussehe.

  • Sergino Dest (FC Barcelona, Vertrag bis 2025)

Der Außenverteidiger steht schon länger im Fokus der Bayern, allerdings wäre für den Niederländer wohl eine Ablösesumme zwischen 20 und 30 Millionen Euro fällig. Dest ist positionstechnisch auch kein direkter Süle-Nachfolger, sondern ein Außenverteidiger mit Offensivdrang. Er könnte Bayerns taktische Möglichkeiten dahingehend erweitern, dass Benjamin Pavard eher auf seiner bevorzugten Position im Abwehrzentrum zum Zug kommen könnte.

Sein Berater Michael Reschke schloss allerdings kürzlich einen Abschied seines Klienten aus Katalonien aus. "Er fühlt sich wohl in Barcelona, deswegen ist das eigentlich im Moment eher unwahrscheinlich. Das Bayern-Interesse vor dem Wechsel nach Barcelona war ja bekannt und war auch für den Spieler eine total interessante Option, aber im Moment kann man davon ausgehen, dass er zunächst in Barcelona bleibt", sagte Reschke in der ran Webshow. Dennoch bestehen aufgrund Reschkes Vergangenheit als Technischer Direktor beim FC Bayern weiterhin gute Kontakte.

© getty
Sergino Dest spielt seit 2020 für den FC Barcelona.

  • Interne Lösungen mit Richards und Nianzou

Süles Abgang könnte auch intern abgefangen werden. Der 2020 verpflichtete Tanguy Nianzou hatte aufgrund von Verletzungen mit Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen. Der 19-Jährige gilt als großes Talent, doch eine tragende Rolle scheint er in naher Zukunft bei den Bayern noch nicht spielen zu können.

Der Defensiv-Allrounder Chris Richards ist aktuell von den Bayern an die TSG Hoffenheim ausgeliehen und entwickelt sich dort zum Leistungsträger. Wie einst bei Alaba, könnte sich sein Abstecher in den Kraichgau auch für Richards auszahlen, um dann im Sommer womöglich auch bei den Bayern durchzustarten.

  • Überraschungskandidat als Lösung?

Neben den häufig genannten Namen brachte Rekordnationalspieler und Sky-Experte Lothar Matthäus nun auch drei Überraschungskandidaten bei den Bayern ins Spiel: Konstantinos Mavropanos vom VfB Stuttgart, Josko Gvardiol von RB Leipzig und Armel Bella Kotchap vom VfL Bochum.

"Alle spielen in der Bundesliga eine wirklich gute Rolle, wären finanziell mit Sicherheit für die Bayern machbar und könnten sich unter Nagelsmann weiterentwickeln", schrieb Matthäus in seiner Sky-Kolumne.

Stand jetzt gelten die genannten Kandidaten aber wohl als krasse Außenseiter. Namen kursierten zuletzt jedenfalls genug, es wird sich zeigen, wen die Bayern am Ende als Transferziel Nummer eins und wer letztlich in Süles Fußstapfen bei den Bayern treten wird.

Seite 1: Süles Nachfolger - von Christensen bis de Ligt

Seite 2: Süles Nachfolger - interne Lösung oder Überraschungskandidat?

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