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Fettes Transfer-Plus: Dieser BVB-Deal fliegt unter dem Radar

Mit Erling Haaland verliert der BVB im Sommer mal wieder seinen besten Spieler. Das wirkt sich aber auch auf den Geldbeutel aus. Ein weiterer Beweis dafür, dass Dortmund über ein hervorragendes Gespür bei Talenten verfügt.
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Seit der Meisterschaft 2012 hat die Borussia vor Haaland bereits viermal einen riesigen Gewinn mit Spielern erzielt, die vor dem 25. Lebensjahr ins Ruhrgebiet wechselten. Fehlgriffe dieser Art gab es jedoch auch. SPOX gibt einen Überblick.
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Pierre-Emerick Aubameyang: Kam 2014 im Alter von 24 Jahren für 13 Millionen Euro von AS Saint-Etienne und ging 2018 für 63,75 Millionen Euro zum FC Arsenal. Transferbilanz: +50,75 Millionen Euro - alle Zahlen stammen von Transfermarkt.de
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Aubameyang traf in 213 Pflichtspielen 141-mal für den BVB. Zudem lieferte er 36 Assists. Allerdings fiel er auch negativ auf, insgesamt wurde er dreimal suspendiert. Letztlich streikte er sich mehr oder weniger von Dortmund weg. Heute kickt er für Barca.
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Christian Pulisic: Kam 2015 im Alter von 16 Jahren ablösefrei von PA Classics (USA) und ging 2019 für 64 Millionen Euro zum FC Chelsea. Transferbilanz: +64 Millionen Euro
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Schaffte unter Thomas Tuchel seinen Durchbruch und sollte eine steile Karriere hinlegen. Bereits mit 17 war er fester Teil des Kaders. Mit den Wechselgerüchten wurden auch seine Leistungen schlechter. Chelsea verlieh ihn noch ein halbes Jahr an den BVB.
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Ousmane Dembele: Kam 2016 im Alter von 18 Jahren für 12 Millionen Euro von Stade Rennes und ging 2017 für 140 Millionen Euro zum FC Barcelona. Transferbilanz: +128 Millionen Euro
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Mehr Gewinn innerhalb eines Jahres geht eigentlich nicht! Gegen Ende seiner einzigen BVB-Saison forcierte er seinen Wechsel mit einem Streik, nachdem er von Barcas Interesse erfuhr. Ein unrühmlicher Abschied, finanziell aber für beide Parteien gut.
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Jadon Sancho: Kam 2017 im Alter von 17 Jahren für 20,59 Millionen Euro (inklusive Boni) von Manchester City (U18) und ging 2021 für 85 Millionen Euro zu Manchester United. Transferbilanz: +64,41 Millionen Euro
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Es dauerte nicht lange, bis er Fußball-Deutschland in seinen Bann zog. Schnell machten sich Gerüchte breit. Eigentlich wollte der Engländer schon ein Jahr früher gehen, dem Wunsch schob der BVB aber einen Riegel vor. Bei United ist er noch auf Formsuche.
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Erling Haaland: Kam 2020 im Alter von 19 Jahren für 20 Millionen Euro von RB Salzburg und geht 2022 für 60 Millionen Euro zu Manchester City. Transferbilanz: +40 Millionen Euro
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Schnell war klar, dass der Norweger für den BVB auf Dauer nicht zu halten sein wird. 85 Tore in 88 Spielen sprechen für sich. Nach monatelangen Spekulationen ist nun klar: Haaland wechselt im Sommer zu ManCity. Und Dortmund hat Geld für neue Talente.
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Zwischenfazit: Bei allen fünf aufgezählten Spielern hat der BVB wahrlich ein Goldenes Händchen bewiesen. Sportlich brachte jeder von ihnen Mehrwert, finanziell sowieso. Da lassen sich die nervigen Zukunftsfragen auch aushalten.
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Weiteres Positivbeispiel - Julian Weigl: Kam 2015 im Alter von 19 Jahren für 2,5 Millionen Euro von 1860 München und ging 2020 für 20 Millionen Euro zu Benfica Lissabon. Transferbilanz: +17,5 Millionen Euro
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Fliegt in dieser Liste etwas unter dem Radar, trotzdem kann sich dieses Geschäft sehen lassen! Weigl erfüllte seine Aufgabe im zentralen Mittelfeld meist gut. Nach einer etwas schwächeren Saison schlug Benfica zu - und zahlte gut.
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Negativbeispiele - Emre Mor: Kam 2016 im Alter von 18 Jahren für 9,75 Millionen Euro von Nordsjaelland und ging 2017 für 13 Millionen Euro zu Celta Vigo. Transferbilanz: +3,25 Millionen Euro
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Klar, auch hier hat der BVB am Ende Geld dazugewonnen. Das rechtfertigt aber nicht die Probleme, die Dortmund mit dem einstigen "türkischen Messi" hatte. Immer wieder legte er ein Fehlverhalten an den Tag. Letztlich erfüllte man ihm seinen Wechselwunsch.
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Jeremy Toljan: Kam 2017 im Alter von 23 Jahren für 7 Millionen Euro von der TSG Hoffenheim und ging 2021 für 3,5 Millionen Euro zu US Sassuolo. Transferbilanz: -3,5 Millionen Euro
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Nur 23-mal stand der Rechtsverteidiger in anderthalb Jahren für den BVB auf dem Platz. Es folgten Leihen zu Celtic Glasgow und Sassuolo. Die Italiener verpflichteten ihn nach guten Leistungen fest. So blieb es "nur" bei einem kleinen Minus-Geschäft.
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Maximilian Philipp: Kam 2017 im Alter von 23 Jahren für 20 Millionen Euro vom SC Freiburg und ging 2019 für 20 Millionen Euro zu Dynamo Moskau. Transferbilanz: 0 Millionen Euro
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Immerhin elf Tore und acht Assists steuerte Philipp in zwei Spielzeiten bei. Bis auf ein paar wenige Ausreißer zeigte er aber nicht das vom BVB angestrebte Niveau. Am Ende kann sich Dortmund glücklich schätzen, dass die Kohle in Russland locker sitzt.
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Sergio Gomez: Kam 2018 im Alter von 17 Jahren für 3 Millionen Euro vom FC Barcelona (U19) und ging 2021 für 2,25 Millionen Euro zum RSC Anderlecht. Transferbilanz: -0,75 Millionen Euro
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Der offensive Mittelfeldspieler konnte sich nie durchsetzen beim BVB, nur dreimal stand er für die Profis auf dem Platz. Nach einer zweijährigen Leihe zu Huesca wechselte er nach Belgien. Ein Missverständnis, wenn auch kein allzu teures.
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Leonardo Balerdi: Kam 2019 im Alter von 19 Jahren für 15,5 Millionen Euro von den Boca Juniors und ging 2021 für 11 Millionen Euro zu Olympique Marseille. Transferbilanz: -4,5 Millionen Euro
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Von dem Innenverteidiger erhofften sich die Dortmunder viel, Balerdi konnte den Erwartungen aber nie gerecht werden. Nur acht Spiele bestritt er für die Profis. Die Konkurrenz war zu stark. Nach einer einjährigen Leihe wechselte er fest nach Marseille.
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FAZIT: Richtig große Verluste machte der BVB mit seinen verpflichteten Talenten im Verhältnis zu den ganz dicken Fischen nie. Das Transfermodell funktioniert offensichtlich - und wird auch beibehalten.
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Die Sommer-Transfers Karim Adeyemi (30 Millionen Euro pus Boni) und Nico Schlotterbeck (20 Millionen Euro plus Boni) könnten die nächsten sein, die den BVB erst zum Erfolg führen und dann gewinnbringend verkauft werden.
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Mit Jude Bellingham spielt außerdem seit 2020 eines der größten Talente der Welt beim BVB. Der Engländer kam für 25 Millionen Euro aus Birmingham. Bei einem Verkauf, der derzeit kein Thema ist, kommt wohl mindestens das Vierfache zurück in die Kassen.
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