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Fussball

Niklas Süle wechselt vom FC Bayern zu Borussia Dortmund: Der Transfer aus drei Perspektiven

Von Christian Guinin

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Niklas Süle: Die Perspektive der Bayern

Mit dem Abgang von Süle verlieren die Münchner zum zweiten Mal innerhalb kürzester Zeit einen ihrer Defensiv-Stars ablösefrei an einen anderen Klub. Ähnlich wie bei David Alaba, der sich im vergangenen Sommer seinen Traum vom Engagement bei Real Madrid verwirklichte, hätten die Bayern auch mit dem Nationalspieler gerne über 2022 hinaus verlängert, letztlich lehnte der Spieler die Angebote zur Vertragsverlängerung aber allesamt ab.

Nach Darstellung des deutschen Rekordmeisters hätten die gescheiterten Gespräche vor allem an Differenzen über das finanzielle Paket gelegen. Sprich: Süle wollte mehr Geld, welches die Bayern nicht bereit waren zu zahlen. "Es gibt bestimmte Limitierungen, über die wir nicht hinweggehen wollen. Wir haben nicht nur Verantwortung für den sportlichen, sondern auch den wirtschaftlichen Bereich", sagte Bayern-Boss Oliver Kahn zuletzt. Dem Vernehmen nach soll die Grenze bei 10 Millionen Euro gelegen haben, dieses Angebot stimmte Süle aber offenbar nicht zufrieden.

Süle-Berater Volker Struth stellte das im Sport1-Doppelpass allerdings etwas anders dar: "Wir haben nie verhandelt. Es gab eine mündliche Richtung, es gab einen Ansatz. Wir haben uns getroffen, haben darüber geredet und ich habe damals signalisiert, dass der Spieler in Gedanken ist, ob er grundsätzlich verlängern möchte. Da ging es gar nicht ums Geld."

Trainer Julian Nagelsmann ließ zuletzt immer wieder durchblicken, dass er Süle gerne behalten hätte, auch Manuel Neuer brach am vergangenen Wochenende beim 3:2-Sieg gegen RB Leipzig eine Lanze für seinen Teamkollegen. "Uns alle nervt, dass der Niklas geht, er wird uns fehlen", so Neuer.

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Süle: Wird Chelseas Christensen der Nachfolger?

Dennoch: So gerne man den Vertrag unter den gegebenen Umständen verlängert hätte, so sehr ist ein Abgang Süles sportlich kompensierbar. Mit Dayot Upamecano, Lucas Hernandez und Benjamin Pavard steht mehr als gleichwertiger Ersatz bereits im Kader, zudem werden die Bayern im kommenden Sommer aller Voraussicht nach auf dem Transfermarkt aktiv werden.

Nach Informationen von SPOX und GOAL bemühen sich die Bayern bereits um einen Transfer von Andreas Christensen. Der Innenverteidiger steht noch bis zum Saisonende beim FC Chelsea unter Vertrag, dann ist auch er ablösefrei.

Bei der Münchner Führung steht der 25-jährige dem Vernehmen nach hoch im Kurs. Außerdem soll er laut Bild-Infos nicht viel mehr verlangen als das, was die Bayern Süle bereit gewesen wären zu zahlen: 10 Millionen Euro jährlich.

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