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Fussball

VfB-Neuzugang Alou Kuol im Interview: "Ich würde gerne mit Ronaldo, Zlatan und Balotelli abhängen"

Von Florian Regelmann

 

Mit den Central Coast Mariners stehen Sie in der australischen Liga auf Rang vier und haben bislang sieben Tore geschossen. Wie würden Sie sich denn selbst als Stürmer beschreiben?

Kuol: Ich würde sagen, dass ich sehr explosiv bin, sehr aggressiv und dass ich es auch mag, sehr physisch zu spielen. Ich bin gerne da, wo es kracht. Wo man sich durchsetzen muss.

Haben Sie Vorbilder?

Kuol: Ich wäre gerne wie Lewandowski. Aber leider bin ich nicht so gut. (lacht)

Vielleicht noch nicht.

Kuol: Vielleicht, schauen wir mal. Lukaku mag ich vom Spielertyp auch. Und wenn mich jemand fragen würde, wen ich gerne einmal treffen und mit ihnen abhängen würde, würde ich sagen: Cristiano Ronaldo, Zlatan Ibrahimovic und Mario Balotelli. Ronaldo ist einer der Besten der Geschichte, ich liebe Zlatans Charakter und mit Balotelli hätte ich ganz bestimmt viel zu lachen. Einen Abend mit diesen Drei, das wäre was. Aber ich würde generell keinen als großes Vorbild bezeichnen. Ich schaue mir viele verschiedene Spieler an und versuche eher, von jedem etwas mitzunehmen.

Kuol: "Reus war mein Lieblingsspieler"

Mit welcher Mannschaft spielen Sie, wenn Sie FIFA zocken?

Kuol: Früher habe ich sehr viel gezockt, in letzter Zeit gar nicht mehr so viel. Gefühlt schlafe ich vor allem aktuell in meiner Freizeit. Aber ich denke, in Stuttgart werde ich wieder mehr FIFA spielen, weil ich am Anfang niemanden groß kennen und viel Zeit haben werde. Ich habe eine Zeit lang viel mit Dortmund gespielt. Ich war BVB-Fan. Das bin ich jetzt dann nicht mehr, wenn ich zum VfB gehe. (lacht) Aber ich habe sehr gerne mit Aubameyang und Reus gespielt bei FIFA, Reus war mein absoluter Lieblingsspieler. Die Art und Weise, wie Dortmund gespielt hat, hat mir immer gut gefallen. Bayern habe ich dagegen nie gemocht, weil sie immer alles gewinnen.

Was wissen denn Sie über den VfB?

Kuol: Ich weiß vor allem, dass Stuttgart für junge Spieler eine hervorragende Adresse ist. Der VfB hat bewiesen, wie gut er junge Spieler entwickeln kann. Dazu ist es eine junge Mannschaft, die einen aufregenden Fußball spielt. Ehrlich gesagt habe ich keine Sekunde gezögert, als Stuttgart bei mir angeklopft hat. Ich wusste sofort: Das ist der richtige Klub für mich, da will ich hin.

Sie waren ja zumindest schon mal eine kurze Zeit in Europa.

Kuol: Ich habe mal ein Probetraining bei Sporting Lissabon absolviert. Das war damals sehr hilfreich für mich, weil es mir die Augen geöffnet hat, wie viel weiter gleichaltrige Spieler waren im Vergleich zu mir und zu dem Level in Australien. Ich habe daraus sehr viel gelernt und diese Erfahrung wird mir definitiv jetzt auch helfen, wenn ich nach Stuttgart komme, weil ich besser einschätzen kann, was auf mich zukommt.

Kuol: "Champions League spielen - am liebsten mit Stuttgart"

Was setzen Sie sich denn für Ziele für die Zeit in Stuttgart?

Kuol: Generell versuche ich immer, Schritt für Schritt zu gehen und in Zwei-Jahres-Abschnitten zu denken. Am Anfang wird es für mich erstmal darum gehen, mich in Stuttgart zurechtzufinden. Ich will unbedingt die Sprache lernen. Ich muss einfach Gas geben und jeden Tag hart arbeiten, dann habe ich hoffentlich eine Chance, mir einen Platz im Bundesliga-Kader zu verdienen. Das ist das erste Ziel. Und natürlich will ich mich darüber hinaus in der Bundesliga durchsetzen, Tore schießen und ein Star in meinem Klub werden. Und eines Tages in der Champions League spielen. Am liebsten mit Stuttgart. Aber noch ist das ist weit weg.

Ihr erster Einsatz in der Bundesliga wird sicher ein spezieller Moment für Sie. Was waren bislang für Sie Ihre schönsten Erlebnisse?

Kuol: Da fallen mir zwei ein. Einmal noch aus der Jugend, da haben wir mal ein Spiel mit 7:5 gewonnen und ich habe alle sieben Tore geschossen. Und dann aus dieser Saison das Spiel, als ich gegen Western United eingewechselt wurde und mein Team mit zwei Toren innerhalb von vier Minuten in der Schlussphase noch zum Sieg geführt habe. Das war schon sehr besonders.

Spätestens seit diesem Zeitpunkt muss sich doch ein Schuhsponsor bei Ihnen gemeldet haben, oder? Sie haben mal gesagt, dass Sie auf Angebote warten würden.

Kuol: (lacht) Ja, ich habe inzwischen einen Schuh-Deal. Aber hey, der gilt nur ein Jahr. Wer ein besseres Angebot hat, her damit, ich bin gerne bereit, zu wechseln.

Seite 1: Kuol über seine Geschichte, langweilige Interviews und leckere Hühnerbrust

Seite 2: Kuol über Lewandowski, seinen Lieblingsspieler und Gespräche mit dem VfB

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