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Fussball

RB Leipzig verkündet Abschied von Sportdirektor Markus Krösche - RBL droht Mega-Umbruch

Von SPOX

Markus Krösche wird RB Leipzig zum Saisonende verlassen. Der Tabellenzweite der Bundesliga löst den bis 2022 laufenden Vertrag "nach intensiven Gesprächen" auf. Das teilte Leipzig am Montag mit.

"Es waren jederzeit sehr gute und saubere Gespräche mit Markus Krösche. Nach zwei Jahren der konstruktiven Zusammenarbeit sind wir nun gemeinsam zum Ergebnis gekommen, dass eine Auflösung des Vertrages die richtige Lösung für beide Seiten ist. Selbstverständlich sind wir auf diese Situation vorbereitet und werden auch in der kommenden Saison das Ziel Champions Qualifikation mit einem schlagkräftigen Kader angehen", wird Klubboss Oliver Mintzlaff in einem offiziellen Statement zitiert.

Wie der kicker und Bild berichteten, wurde die die Vertragsauflösung am Wochenende beschlossen. Die Trennung erfolgt nach kicker-Angaben auch aufgrund von internen Dissonanzen.

Krösche sei verstimmt darüber gewesen, dass seine Kompetenzen im vergangenen Sommer mit der Beförderung von Chefscout Christopher Vivell und Medienchef Florian Scholz zu gleichberechtigten Kollegen in der sportlichen Leitung beschnitten wurden. Die beiden übernehmen ab sofort bis zum Saisonende Krösches Aufgaben.

Der 40-Jährige sei nun laut Bild ein heißer Kandidat für den vakanten Sportdirektor-Job bei Eintracht Frankfurt. Die SGE verliert im Sommer Fredi Bobic an die Hertha.

Leipzig droht nun der Mega-Umbruch: Neben Krösche steht auch Trainer Nagelsmann vor einem Wechsel. Der FC Bayern hat RB bereits kontaktiert. Nach Informationen von SPOX und Goal streben sowohl Leipzig als auch Nagelsmann eine Entscheidung bis zum Ende der Woche an.

Für Nagelsmann müsste der FC Bayern jedoch eine beachtliche Ablösesumme zahlen. Nach Informationen von SPOX und Goal will RB Leipzig seinen Erfolgstrainer nur für 30 Millionen Euro ziehen lassen. In den kommenden 48 Stunden sollen die ersten Gespräche stattfinden.

RB Leipzig: Nach Upamecano drohen weitere Abgänge

Auch der Kader wird im kommenden Jahr anders aussehen: Der Abgang von Dayot Upamecano zum FC Bayern steht bereits fest. Auch Ibrahima Konate könnte Leipzig verlassen, der FC Liverpool soll bereits ein Angebot abgegeben haben. Als Ersatz hat RB Leipzig bereits die beiden Innenverteidiger Mohamed Simakan von Racing Strasbourg (15 Mio. Euro) und Josko Gvardiol von Dinamo Zagreb (16 Mio. Euro) verpflichtet.

Von weiteren Abgängen ist auszugehen. Auf einen möglichen Krösche-Nachfolger wartet jede Menge Arbeit.

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