Montagsspiel in der Bundesliga: Fast jeder zweite Deutsche ist dagegen

SID
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Die Ablehnung von Montagsspielen in der Bundesliga ist auch außerhalb der Fanszene groß. 48,7 Prozent der deutschen Bevölkerung sind einer repräsentativen Umfrage des Civey-Instituts für die Internetportale t-online.de und "sportbuzzer" zufolge gegen die Ausdehnung von Erstliga-Spieltagen auch noch auf den Wochenanfang.

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Lediglich ein Anteil von ganzen 7,4 Prozent oder gerade einmal fast nur jeder 14. Deutsche bewertet Duelle an Montag "sehr positiv" oder "eher positiv". 43,9 Prozent der Befragten waren in der Frage unentschieden.

Die Einführung von Montagsspielen sorgt besonders bei den Anhängern von betroffenen Klubs vor allem wegen der beschränkten Anreisemöglichkeiten zu Auswärtsspielen für großen Unmut.

Nach den Protesten beim ersten Montagsspiel der Bundesliga-Historie in der Vorwoche mit der Begegnung zwischen Eintracht Frankfurt und RB Leipzig planten auch die Fans von Pokalsieger Borussia Dortmund am Montagabend beim Punktspiel gegen den FC Augsburg Aktionen gegen die zusätzliche Zerstückelung von Spieltagen.

Die Deutsche Fußball Liga begründete die mit Zustimmung aller Klubs beschlossene Neuerung mit Entlastung für Klubs mit Europa-League-Aufgaben und zusätzliche Einnahmemöglichkeiten bei der Vermarktung von TV-Rechten.

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