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DFB-Noten: Trio fällt ab - nur eine deutsche Spielerin glänzt

England hat sich nach dem 2:1 nach Verlängerung gegen Deutschland den EM-Titel gesichert. In Wembley überzeugte eine Mittelfeldspielerin von Manchester City. Bei Deutschland wurde Innenverteidigerin Kathrin Hendirch zur tragischen Figur. Die Noten.

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ENGLAND - MARY EARPS: Wurde zunächst wenig geprüft, musste aber immer auf der Hut sein. Ab dem zweiten Durchgang bedrängte die DFB-Elf ihr Tor häufiger, doch sie behielt meist die Übersicht. Bei Magulls Pfostentreffer hatte sie Glück. Note: 3.
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LUCY BRONZE: Wehrte per Kopf einen gefährlichen Däbritz-Schuss ab und hatte in der Offensive die Führung auf dem Fuß, sehr robust im Zweikampf mit zahlreichen energischen Aktionen. Insgesamt aktiv und auffällig, aber defensiv nicht ohne Makel. Note: 2,5.
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MILLIE BRIGHT: Erledigte zunächst solide ihren Job, ein Missverständnis mit Bronze zu Beginn der 2. Hälfte hätte böse ausgehen können. Stand nach knapp einer Stunde völlig verkehrt, als Schüller entwischte. Auch beim 1:1 einen Schritt zu spät. Note: 4,5.
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LEAH WILLIAMSON: : Versuchte, das Spiel beständig aus der Defensive anzutreiben und Tempo zu entwickeln. Viele Aufbauaktionen liefen über sie. Beim 1:1 setzte die Kapitänin Waßmuth nicht unter Druck. Dennoch eine Schlüsselfigur Englands. Note: 3.
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RACHEL DALY: Mit vielen Ballaktionen und einer guten Zweikampfquote gehörte sie zu den besseren Engländerinnen. Ließ sich nur selten überspielen. Wurde weit in der zweiten Halbzeit von Greenwood ersetzt. Note: 2,5.
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GEORGIA STANWAY: Schaltete sich immer wieder in die Angriffe ein und hoffte damit auf ein Überraschungsmoment, um Unruhe in die DFB-Abwehr zu bringen. Sehr agil und engagiert. Note: 3.
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KEIRA WALSH: : Zunächst unauffällig ohne größere Aussetzer. Dann jedoch hatte sie das Auge und Fähigkeit zum famosen Pass auf Toone vor dem Führungstor. Steigerte sich gehörig im Laufe des Spiels und wurde zum Dreh- und Angelpunkt. Note: 2.
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BETH MEAD: Fand immer wieder Möglichkeiten, sich zu befreien. War präsent und schwer zu greifen für die deutsche Defensive, die Meads Torgefährlichkeit aber kontrollierte. Heftiger Zusammenprall mit Hegering, nach dem sie raus musste. Note: 3,5.
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FRAN KIRBY: Passsicher, wenn sie am Ball war, aber insgesamt mit zu wenigen Aktionen. Eine Leistung, die nicht überzeugte, daher folgte auch die recht frühe Auswechslung. Note: 4,5.
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LAUREN HEMP: Wie ihre Sturmpartnerinnen mit zu vielen Ballverlusten im strafraumnahen Raum. Engagiert, aber ohne Fortune. War viel unterwegs, in Zweikämpfen aber nicht durchsetzungsstark. Ihr Eckball führte zum 2:1. Note: 3,5.
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ELLEN WHITE: Hatte die erste Toraktion des Endspiels. Bei einem weiteren Schuss gegen Ende der ersten Halbzeit fehlte die Präzision. Verlor allerdings viele Zweikämpfe und musste für Russo weichen. Note: 4.
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ELLA TOONE: Wurde für die blasse Kirby eingewechselt und sollte etwas mehr Schwung bringen. Und wie das klappte! Ließ die deutsche Abwehr stehen und vollendete in der 62. Minute mit einem gekonnten Lupfer zum 1:0. Note: 2,5.
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ALESSIA RUSSO: Die Top-Jokerin kam für White und sollte erneut ihr unvergleichliches Gespür für die richtige Situation unter Beweis stellen. Aber ihr gelang wenig, fiel eigentlich nur durch hartes Einsteigen auf. Note: 4.
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CHLOE KELLY: Kam für die angeschlagene Mead. Mit einem harmlosen Schuss, ansonsten erst einmal kaum in Erscheinung getreten. Auch ihre Flanken waren oft nicht genau genug. Dann aber kam ihr großer Moment, als sie beim 2:1 goldrichtig stand. Note: 3.
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ALEX GREENWOOD: Löste Daly ab und sollte für Impulse über die linke Außenbahn sorgen. Das gelang ihr von Zeit und Zeit manierlich, aber sie wurde vom deutschen Team auch defensiv beschäftigt. Note: 3,5.
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JILL SCOTT: Führte knackige Zweikämpfe und brachte Emotionalität ins Spiel. Der englischen Offensive konnte sie aber nur bedingt die nötige Auffrischung geben. Note: 4.
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NIKITA PARRIS: Kam in den Schlussminuten der Verlängerung, um die Führung über die Zeit zu bringen. Ohne Bewertung.
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DEUTSCHLAND - MERLE FROHMS: Gewohnt souveräner Auftritt der Torhüterin. Nur wenige Chancen der Engländerinnen waren zwar richtig gefährlich, aber die Frequenz war hoch. Chancenlos bei den Gegentoren. Note: 3.
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GIULIA GWINN: Die Rechtsverteidigerin konnte gegen die druckvollen Engländerinnen ihre Power zunächst nicht wie gewohnt in entscheidende Impulse nach vorne umwandeln. Hatte in der Defensive sehr viel zu tun, verlor recht häufig den Ball. Note: 4.
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KATHRIN HENDRICH: Eigentlich eine wahre Boss-Leistung: Defensiv sehr stark und leitete das 1:1 ein. ABER: Dass sie Toone beim 0:1 nicht entscheidend störte, war ihr nur bedingt anzulasten. Kellys 1:2 ging auf ihre Kappe. Tragische Heldin. Note: 3,5.
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MARINA HEGERING: Im Vergleich zu Hendrich sogar etwas auffälliger, weil sie öfter in der gegnerischen Hälfte agierte. In ihren Kernkompetenzen ging sie sehr beherzt zu Werke, klärte auch gegen Zwei. Nach dem 0:1 hielt sie nichts mehr hinten. Note: 2,5.
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FELICITAS RAUCH: Kam kaum in die Zweikämpfe, gewann dementsprechend wenige und verlor recht viele Bälle. Erhielt wegen eines etwas übermotivierten resoluten Einsteigens kurz vor Ende der ersten Halbzeit Gelb. Sorgte aber für Dampf nach vorne. Note: 4.
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LINA MAGULL: Mehr Pässe im letzten Drittel gab keine Spielerin auf dem Feld ab, mehr Torschüsse auch nicht. Die engagierteste deutsche Offensivspielerin belohnte sich mit ihrem Treffer zum 1:1. Note: 2.
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LENA OBERDORF: Verlor 14 ihrer 25 Zweikämpfe und hatte 21 Ballverluste. Gewann zwar oft auch im Angriffsdrittel den Ball, gab dem Spiel aber nicht genügend Struktur. Eine ihrer schwächeren Turnierleistungen. Note: 4.
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SARA DÄBRITZ: Vergab die erste deutsche Chance, gewann achtmal den Ball und verlor ihn elfmal. Insgesamt solide Leistung, musste 15 Minuten vor Ende der regulären Spielzeit für Lohmann runter. Note: 3.
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SVENJA HUTH: Sehr engagiert und oft am Ball, ging enorme Wege, aber für richtige Gefahr konnte die Flügelstürmer kaum sorgen. Note: 4.
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LEA SCHÜLLER: Die neue deutsche Fußballerin des Jahres rutschte kurz vor Anpfiff nach der Verletzung von Alex Popp in die Startelf, agierte im Sturmzentrum etwas glücklos. Note: 4,5.
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JULE BRAND: Gute Läufe auf dem rechten Flügel, druckvolle Pässe ins Zentrum. Gewann alle ihre vier Zweikämpfe, verlor aber zehn Bälle und wurde in der Pause ausgepowert ausgewechselt. Note: 4.
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TABEA WASSMUTH: Kam nach der Pause für Brand, war recht selten am Ball, schoss dafür aber recht häufig aufs Tor und bereitete das 1:1 vor. Note: 2,5.
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NICOLE ANYOMI: Kam für Schüller und nur schwer in die Zweikämpfe. Verlor recht häufig den Ball. Beteiligte sich in der Verlängerung etwas mehr am Spiel, ohne aber für Gefahr zu sorgen. Note: 4,5.
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SIDNEY LOHMANN: Kam für Däbritz, gab mehr oder weniger gleich darauf den wichtigen vorletzten Pass vor dem 1:1. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit fehlte ihrem Konter aber die Präzision. Note: 4.
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SARA DOORSOUN: Kam in der Verlängerung für Innenverteidigerin Hegering, war sofort im Spiel, verlor aber gleich mal vier Bälle und verlor drei ihrer vier Zweikämpfe. Note: 4,5.
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LINDA DALLMANN: Kam zu Beginn der Verlängerung für Torschützin Magull. Sehr aktiv und engagiert. Note: 3.
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LENA LATTWEIN: Kam acht Minuten vor Schluss für Rauch, konnte sich nicht mehr in Szene setzen. Ohne Bewertung.
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