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Kreisklasse: Schiedsrichter nimmt Rote Karte nach Telefonat zurück

Von SPOX

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Beim Kreisklassen-Spiel zwischen Post SV II gegen SC Germania hat ein Schiedsrichter für Aufsehen gesorgt. Nachdem Manfred Bauer das Spiel minutenlang unterbrochen und sich in die Kabine eingeschlossen hatte, revidierte er eine seiner Entscheidungen am 12. Spieltag der Kreisklasse Nürnberg-Frankenhöhe 4.

Angeblich hatte der Schiedsrichter während der Unterbrechung telefoniert und sich eine Regel erklären lassen. Grund dafür war das Anschlusstor des Post SV II in der 35 Minute.

Ein Angreifer der Gastgeber wurde vom gegnerischen Torhüter rüde gefoult, als er den Ball am Keeper vorbeispitzelte. Anschließend fand der Ball trotzdem den Weg ins Tor. Schiri Bauer gab zunächst den Treffer und zeigte die Rote Karte.

Nach dieser Entscheidung beschwerten sich Spieler und Trainer vom SC Germania vehement beim Unparteiischen, da die Doppelbestrafung abgeschafft wurde. Daraufhin verschwand Bauer in der Kabine.

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SSV Post legt Protest ein

Medienberichten zufolge dauerte die Unterbrechung bis zu 15 Minuten, ehe der Schiedsrichter nach einem Telefonat die Rote Karte zurücknahm und die Partie fortgesetzt wurde.

"Ich habe extra beim Schiri nach der Aktion nachgefragt, ob es eine Rote Karte ist. Er sagte ja. So etwas habe ich noch nie gesehen, dass ein Schiedsrichter ohne einen Ton in die Kabine verschwindet", wunderte sich Post-Trainer Erhan Coskun bei Nordbayern.de.

Am Ende gewann der SC Germania das Spiel mit 4:2. Der SSV Post legte einen Tag danach Protest gegen die Spielwertung ein.

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