Driver-Ranking zum Abu-Dhabi-GP: (Un)schuldiger Vettel lahmt hinterher

Das 21. und letzte Rennwochenende der Formel-1-Saison 2019 ist absolviert und wir checken, welche zehn Fahrer beim Großen Preis von Abu Dhabi am meisten überzeugt haben.
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Platz 10: ALEXANDER ALBON. Nach seinem verpassten Podium in Brasilien hätte man dem sympathischen Thai-Briten sehnlichst einen guten Saisonabschluss gewünscht. Diesen lieferte er aber nur bedingt ab.
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Schon am Samstag ließ er sich vier Zehntel von Verstappen aufbrummen und auch tags darauf konnte er das Tempo seines Teamkollegen zu keiner Zeit wirklich mitgehen. Die neue Saison wird zeigen, wie viel Talent wirklich im 23-Jährigen steckt.
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Platz 9: CARLOS SAINZ. In der Fahrer-WM zwei Mitstreiter geschlagen zu haben, die jeweils eine halbe Saison einen Red Bull pilotieren durften, gehört zweifelsohne zur größtmöglichen Leistung eines McLaren-Fahrers. Dafür gebührt Sainz höchste Anerkennung.
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Im Rennen hatte der Spanier jedoch, ähnlich wie alle Soft-Starter, Probleme die Reifen bis ins Ziel zu retten. In Klassement bedeutet dies im Vergleich zur Startaufstellung zwei Plätze nach hinten, in unserem Ranking reicht es aber für den neunten Rang.
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Platz 8: SEBASTIAN VETTEL. Auf Platz vier gestartet, auf dem fünften Rang ins Ziel gekommen - das liest sich als Ferrari-Pilot eher schwach. Für dieses Ergebnis trägt der Heppenheimer aber nicht die alleinige Schuld.
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Zwar hatte er das gesamte Wochenende über nicht die Pace von Leclerc, für seinen verpatzten Boxenstopp, der ihn hinter Hülkenberg und Bottas in den Verkehr zurückfallen ließ und ihm die Chance aufs Podest nahm, kann er aber nichts.
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Platz 7: LANDO NORRIS. Auch Norris kämpfte gegen Rennende mit dem Verschleiß seiner Reifen und musste den Best-of-the-Rest-Platz, Rang sieben, wenige Meter vor Schluss an Sergio Perez abgeben. Sehr ärgerlich!
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Dennoch managte er seine Pneus im Vergleich zu den Renault-Piloten und Teamkollege Sainz, den er in Qualifying und Rennen dominierte, deutlich besser und schließt mit Position acht eine überzeugende Rookie-Saison ab.
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Platz 6: CHARLES LECLERC. Aufgrund einer Unstimmigkeit bei der angegebenen Spritmenge im Ferrari musste der Monegasse noch bis einige Stunden nach dem Rennen um seinen Podestplatz zittern. Letztlich durfte er Rang drei aber behalten.
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Abgesehen davon gab es in Abu Dhabi nur wenig Momente, in denen sich Leclerc wirklich auszeichnen konnte. Mit seinem zehnten Saison-Podium holte er das Maximum für die Scuderia heraus, wirklich um den Sieg kämpfen konnte er aber nicht.
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Platz 5: SERGIO PEREZ. Fernab der TV-Bilder fuhr der Mexikaner ein unauffälliges aber sehr solides Rennen. Am Samstag bekam er Platz zehn aufgrund der Bottas-Strafversetzung geschenkt und ging mit dem Vorteil der härteren Reifen an den Start.
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Diesen wusste Perez dann auch zu nutzen, machte seinem Ruf als Reifenflüsterer einmal mehr alle Ehre und parkte seinen Boliden auf dem siebten Platz. Mehr ist in einem Racing Point ohne den Ausfall eines der Top-3-Teams nicht zu schaffen.
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Platz 4: DANIIL KVYAT. Sogar noch einen Ticken besser als Perez machte es der Russe. Trotz der an diesem Wochenende wirklich nicht überragenden Pace seines Toro Rossos schlich sich der Russe durch eine kluge Strategie in die Top-10.
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Durch einen soliden ersten Stint auf Hart kassierte er gegen Rennende auf frischen Mediums einen Kontrahenten nach dem anderen ein. Dass es dabei genau Nico Hülkenberg treffen musste, schmerzt aus deutscher Sicht ein wenig – wird Kvyat aber egal sein.
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Platz 3: VALTTERI BOTTAS. Ja, mit einem Mercedes vom letzten Startplatz durch das Feld zu pflügen ist nichts allzu Außergewöhnliches. Und ja, die Silberpfeile hatten an diesem Wochenende das wohl mit Abstand beste Gesamtpaket aller Teams.
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Dennoch fuhr der Vize-Weltmeister ein gutes Rennen, erlaubte sich keine Fehler und darf sich über Platz vier im Klassement und Rang drei hier im Ranking freuen. Abzüge gibt es aber für seinen Samstag, wo ihm zwei Zehntel auf Hamilton fehlten.
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Platz 2: MAX VERSTAPPEN. Zweiter Platz im Qualifying, zweiter Platz im Rennen, zweiter Platz hier im Ranking. Max Verstappen fuhr ohne Frage ein sehr gutes finales Rennwochenende, spielte aber eben immer nur die zweite Geige.
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Einen Vorwurf kann man ihm deswegen aber nicht machen. Den Undercut von Leclerc konterte er mit einem sauberen Überholmanöver in Kurve acht und verteidigte sich in Folge dessen auch auf der Gegengeraden sehenswert. Mehr war im Wüstenstaat nicht zu holen.
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Platz 1: LEWIS HAMILTON. Der Weltmeister zeigte beim Saisonabschluss einmal mehr eine Performance, die eines solchen Titels absolut würdig ist. Schon am Samstag brachte er sich in die bestmögliche Ausgangslage für das Rennen am ersten Advent …
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… wo er auch tags darauf nach Belieben dominierte. Mit einem späten Stopp gab er seine Führung nie ab, sodass er seinen 50. Pole-Sieg und sechsten Hattrick (Pole, Start-Ziel-Sieg, schnellste Rennrunde) einfuhr.
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