Driver-Ranking zum Mexiko-GP: Lewis Hamilton - der ungekrönte König

Das 18. Rennwochenende der Formel-1-Saison 2019 ist absolviert und wir checken, welche zehn Fahrer beim Großen Preis von Mexiko am meisten überzeugt haben.
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Platz 10: NICO HÜLKENBERG. Einen Platz verlor er kurz vor Schluss nach einem Dreher - Torpedo Daniil Kvyat sei Dank.
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Doch schon davor lief es für Hülk nur bedingt nach Plan. Zwar schlug er Daniel Ricciardo im Qualifying, fand am Sonntag aber nicht so recht in den Rhythmus und hatte letztlich das Nachsehen gegen den Teamkollegen.
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Platz 9: PIERRE GASLY. Ein Virus wilderte an diesem Wochenende durchs Fahrerlager und erwischte vor allem den Franzosen knüppeldick. Die Details "wollt ihr nicht wissen", hielt sich Gasly bedeckt und verriet damit, dass es ihn ziemlich zerlegt hatte.
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Umso mehr muss man anerkennen, dass er sowohl Qualifying als auch Rennen ohne größere Schnitzer absolvierte. Zu Rennbeginn hing er etwas im Verkehr fest, später überholte er Stroll und schloss bei freier Fahrt zu Kvyat und Hülkenberg auf.
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Platz 8: DANIEL RICCIARDO. "120 Runden" sei er auf seinen Startreifen gefahren, sagte Ricciardo in einem launigen Interview mit Kurzzeit-Journalist Verstappen, der sich das Sky-Mikrofon nach dem Rennen geschnappt hatte. Ein ausgesprochen langer Stint ...
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... der in Wirklichkeit natürlich "nur" 50 Runden beinhaltete, trotzdem aber entscheidend für Ricciardos Rennen war. Gegen Perez war P7 drin, doch der fehlgeschlagene Angriff endete vorübergehend im Gras. Ob das schreiende Mexiko-Publikum schuld war?
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Platz 7: CHARLES LECLERC. Ein denkbar unglücklicher Sonntag für den Shootingstar. Nachdem er am Samstagabend noch die Pole geschenkt bekam, lief auch der Start nach Plan. Doch dann ...
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... setzte Ferrari auf die falsche Strategie, die Leclerc schließlich in die Bredouille brachte. Immer wieder verbremste er sich und überschritt damit das Limit. Im Kampf ums Podium war er letztlich machtlos.
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Platz 6: VALTTERI BOTTAS. Fehler wie in Q3, als Bottas zielgerichtet in die Bande knallte, dürfen einem Mercedes-Fahrer nicht passieren. Das gibt Abzüge in der Bewertung einer sonst sehr guten Leistung des 30-Jährigen.
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Bottas' Grundspeed stimmte an diesem Wochenende nämlich. Er flog nach dem Boxenstopp geradezu an Vettel heran und hoffte vielleicht sogar kurzzeitig auf einen Sieg. Am Ende wurde es P3, mit dem er immerhin die WM-Entscheidung vertagte.
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Platz 5: MAX VERSTAPPEN. Den Pole-Verlust hat er sich selbst zuzuschreiben, weil er nach Bottas' Crash unnötigerweise nicht vom Gas ging. Anders sieht's bei der unglücklichen Berührung mit Hamilton am Start aus, die im Getümmel schon mal passieren kann.
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Dass ihm Bottas nach einem mutigen Manöver auch noch den Reifen aufschlitzte, passte zum unglücklichen Wochenende. Aber: Wie sich Verstappen dann von P20 durchs Feld pflügte, war astrein - vor allem weil er das über 66 Runden auf demselben Reifensatz tat.
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Platz 4: ALEXANDER ALBON. Der junge Thailänder kommt immer besser in Schwung. Zwar hatte er im Kampf ums Podium recht zeitnah keine Aktien mehr, das lag aber in erster Linie an der schlechteren Zwei-Stopp-Strategie.
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In Sachen Speed hielt Albon nämlich vor seinem Stopp gut mit den Ferraris an der Spitze Schritt und ließ sich als Drittplatzierter auch vom Druck der beiden Mercedes hinter ihm nicht in Fehler treiben.
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Patz 3: SERGIO PEREZ. Dass Perez und Racing Point im Rennen besser abliefern als in der Quali, ist bekannt und war auch diesmal so. Die Strategie stimmte, zudem machte der Lokalmatador keine Fehler. Die Belohnung: Best of the Rest.
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Perez verdiente sich Platz sieben, weil er hier und da ein gutes Überholmanöver setzte und im Kampf gegen Ricciardo die Nerven behielt. Später sprach "Checo" von einem mehr oder weniger "perfekten Rennen".
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Platz 2: SEBASTIAN VETTEL. Ein starkes Wochenende des Heppenheimers, der zwischenzeitlich wie der kommende Sieger aussah. Und das nach einem Qualfying, in dem er seinen wohl besten Versuch abbrechen musste.
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Doch Vettel verteidigte sich am Start konsequent gegen Hamilton und hielt im ersten Stint gut mit seinen Mediums haus. Dann machten ihm die harten Gummis einen Strich durch die Rechnung. Stark, wie er Bottas unbeeindruckt hinter sich ließ.
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Platz 1: LEWIS HAMILTON. Dass er nach dem unglücklichen Start später noch als Sieger vom Podest grüßen würde, hätte der Brite wohl selbst nicht geglaubt. Doch die richtige Strategie (über die sich Hamilton mehrfach am Funk beschwerte) ebnete den Weg.
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Ein Weg, den Hamilton ohne Fehl und Tadel bestritt. Und man kennt es ja: Ist der Mann einmal vorne, ist er da auch nicht mehr so schnell wegzubekommen. Die Krönung blieb zwar vorerst aus, gefahren ist er aber dennoch wie ein König.
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