M. Berrettini
R. Federer
Beendet
Spielzeit: 01:14 h
08.07.2019 | Wimbledon | Achtelfinale
M. Berrettini
R. Federer
 
 
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Ende
Das war es dann von unserer heutigen Berichterstattung aus Wimbledon, ein langer Tennistag ist nun zu Ende. Wir hoffen, Sie hatten genauso viel Spaß wie wir und klicken sich auch morgen wieder rein. Ihnen noch einen schönen Abend - bis bald!
 
Ausblick
"Ich bin sehr zufrieden mit diesem Match. Mittlerweile habe ich den richtigen Groove hier gefunden und konnte schnell den Aufschlag meines Gegners lesen, das hat mir sehr geholfen", fasst Federer seinen 17. Einzug in ein Wimbledon-Viertelfinale zusammen. Auf das Energie sparende Match angesprochen meinte er: "Natürlich ist das ganz angenehm, aber ich trainiere so hart, dass ich auch sieben Mal fünf Sätze spielen kann. Und mein Gegner, egal ob Nishikori, der gerade zwei Sätze und ein Break in Führung liegt, oder Kukushkin, ganz sicher auch."
Fazit
Hochverdient, beeindruckend, furchteinflößend, überlegen, oder übermächtig - suchen Sie sich die passende Vokabel für diese Vorstellung des Maestros aus. Zu keinem Zeitpunkt hatte sein Gegner auch nur den Hauch einer Chance. Auch, weil er selbst zu viele Fehler machte. So kam Federer kraft- und zeitsparend zu diesem Matchgewinn.
1:6, 2:6, 2:6
Wieder die Serve-And-Volley-Variante: Diesmal zieht er Berrettini nach Außen und versenkt den Volley in der rechten Ecke. Der Italiener kann nur staunend zuschauen, wie Federer diesen Matchgewinn nach nur 74 Minuten klar macht.
 
1:6, 2:6, 2:5
Ein Service-Winner und da sind auch schon die drei Matchbälle!
 
1:6, 2:6, 2:5
Wieder ein Netzangriff vom Maestro und ein feiner Rückhand-Dropshot - 30:0.
 
1:6, 2:6, 2:5
Aufschlag durch die Mitte, der Vorhand-Volley in die linke Ecke - 15:0.
 
1:6, 2:6, 2:5
Nun serviert Federer zum Matchgewinn. Das wissen alle Anwesenden, deswegen gibt es nur verhaltenen Applaus.
 
1:6, 2:6, 2:5
Der Italiener serviert zwei Mal stark: Beim ersten kommt Federer nur mit dem Rahmen dran, beim zweiten, glatt durch die Mitte, gar nicht. Immerhin das dritte Ass für den 23-Jährigen und der zweite Spielgewinn.
 
1:6, 2:6, 1:5
Federer nimmt seine erste Challenge in diesem Match, um Berrettinis Aufschlag nochmal checken zu lassen. Der Ball war auf der Linie - 30:0.
 
1:6, 2:6, 1:5
Der 37-Jährige macht ganz kurzen Prozess. Keine 90 Sekunden und drei Service-Winner später stellt er auf 5:1.
 
1:6, 2:6, 1:4
Doch dann geht Federers riskanter Vorhandreturn hinter der Grundlinie ins Aus. Da ist der erste Spielgewinn für den Underdog in diesem dritten Satz. In diesem sind just gerade einmal 20 Minuten gespielt.
 
1:6, 2:6, 0:4
Mit seinem zweiten Ass erspielt sich Berrettini drei Spielbälle. Den ersten kann er nicht nutzen, er schlägt seinen dritten Doppelfehler.
 
1:6, 2:6, 0:4
Den ersten Spielball kann der Baseler nicht nutzen, wieder Einstand. Dann verzieht der Italiener seinen Rückhand-Slice und hat dann keine Schnitte gegen Federers Topspin-Vorhand.
 
1:6, 2:6, 0:3
Plötzlich hat er sogar einen Breakball, seinen ersten in dieser Partie! Wunderbarer, unerreichbarer Vorhand-Stopp Cross ins T-Feld. Federer kontert mit zwei Service-Winnern.
 
1:6, 2:6, 0:3
Schöner Punktgewinn mit der Vorhand, seit langem mal wieder, vom Italiener. Sein Lächeln hat er noch nicht verloren und rudert nun mit den Armen, animiert das Publikum, mehr Stimmung zu machen.
 
1:6, 2:6, 0:3
Nun gelingt dem 37-Jährigen aber auch wirklich alles! Durch einen unfassbaren Lob kommt er zurück in den Ballwechsel und Berrettini ist raus - sein No-Look-Passierball landet in den Händen eines Zuschauers.
 
1:6, 2:6, 0:3
Ein eigentlich offener Punkt ist jäh zu Ende, denn der Slice des Maestro verspringt an der Grundlinie und bringt Berrettini in Not. Kurz bevor er den Ball mit der Vorhand nehmen will, rutscht er weg und verfehlt die Kugel. Unfassbar!
 
1:6, 2:6, 0:2
Diesen kann der Römer mit einem Service-Winner abwehren. Im Folgepunkt schiebt Federer die Rückhand wunderbar an die Seitenlinie.
 
1:6, 2:6, 0:2
Would you believe it!? Federer erwischt den Stopp von Berretini gerade noch so vor dem zweiten Bodenkontakt und spielt ihn knapp übers Netz. Auch der Italiener ist am Netz und versucht es mit dem Cross. Da ist Federer schon wieder zur Stelle und kloppt den Ball ins offene Feld - Breakball, mal wieder.
 
1:6, 2:6, 0:2
Selbst wenn Federer mal keinen optimalen Schlag erwischt, kann sein Gegner daraus kein Kapital schlagen. Nach einem missratenen Vorhand-Volley spielt auch der 23-Jährige seinem Gegenüber den Ball genau auf den Schläger. Der bedankt sich und versenkt den Filzball im Feld - gegen die Laufrichtung.
 
1:6, 2:6, 0:1
Oh my goodness! Der Italiener verliert die ersten drei Punkte in Folge und ist sofort wieder unter Druck. Dann hat er Federer tief in der rechten Ecke, der kann sich nur mit einem Vorhand-Lob wehren. Dieser kommt kerzengerade einen Meter hinter dem Netz wieder runter. Berrettini entscheidet sich für den direkten Volley und scheitert an der Netzkante. Welch ein Fauxpas!
 
3. Satz
Nach einer kurzen Auszeit in der Kabine ist Berrettini zurück auf dem Court und eröffnet nun den dritten Satz!
 
Fazit 2. Satz
Matteo Berrettini kann einem wirklich leid tun. Er findet nicht zu seinem Spiel und wirkt auch körperlich noch etwas angeschlagen nach seinem Marathon-Match gegen Diego Schwartzmann am Samstag. 24 unerzwungene Fehler hat er mittlerweile im Notizblock. Das ist eindeutig zu viel.
1:6, 2:6
Gerade einmal eine halbe Stunde nach dem ersten Satzgewinn ist die 2:0-Satzführung für Roger Federer auf der Anzeigetafel! Er schickt seinen Gegner tief in die rechte Ecke, der versucht eine verzweifelte Vorhand, doch die landet in den Zuschauerrängen.
 
1:6, 2:5
Zwei Service-Winner später hat Federer zwei Satzbälle!
 
1:6, 2:5
Ein geradezu irdischer Moment vom Maestro: Er leistet sich einen Doppelfehler. Es ist gerade einmal sein vierter im Turnierverlauf.
 
1:6, 2:5
Jetzt missraten ihm auch noch die wirklich einfachen Dinge. Nach einem krachenden Aufschlag kann sich der Italiener aussuchen, wie er den ersten Breakball abwehrt, Er entscheidet sich für den Stopp - und der schafft es nicht übers Netz. Bitter!
 
1:6, 2:4
Der längste Ballwechsel des Matches geht an Federer! Abermals ist Berrettini dran, doch wieder kann der Schweizer sich zunächst mit der Rückhand befreien, Dann umläuft er diese nach Berrettinis Rückhand und chippt den Ball einfach nur auf die andere Seite. Davon ist sein Kontrahent so überrascht, dass er die eigene Vorhand ins Aus kloppt. Auch die genommene Challenge hilft ihm nicht aus der Patsche: Federers Vorhand war klar auf der Linie.
 
1:6, 2:4
Gerät er zu weit hinter die Grundlinie, hat der 23-Jährige sofort nichts mehr zu melden. So auch in diesem Punkt. Federer wartet schon am Netz, da kommt erst die kurze Rückhand, die er nur noch ins Feld legen muss - 4:2.
 
1:6, 2:3
Berrettini hat auch mit der Slice-Rückhand von Federer Probleme, die bekommt er einfach nicht übers Netz. Dafür war sein Konter beim Serve-And-Volley nicht returnierbar. Ansätze sind da.
 
1:6, 2:3
Das lässt sein Gegner nicht auf sich sitzen: Ein gewonnener Punkt am Netz und ein Ass, dem fünften, später steht es 30:15.
 
1:6, 2:3
Zum ersten Mal sehen wir die Vorhand bei Berrettini: Und das auch aus gutem Grund, denn sein Vorhand-Winner beim Return konnte sich wirklich sehen lassen.
 
1:6, 2:3
Diesmal hat der Wahl-Monegasse jedoch keine Schwierigkeiten, seinen Service durchzubringen. Außer dem einen Punkt lässt er nichts zu, serviert sogar zwei Service-Winner. Vielleicht gibt ihm das mehr Selbstvertrauen.
 
1:6, 1:3
Mit dem Aufschlag in den Körper hat Berrettini ein ganz gutes Mittel entdeckt. Doch das macht Federer kein zweites Mal mit. Er umläuft den Aufschlag und kontert mit der Vorhand.
 
1:6, 1:3
Jetzt schlägt der Italiener auch noch ein Luftloch, so haben wir ihn noch nie gesehen. Er sieht momentan gar kein Land gegen den Maestro, der 95 Prozent der Punkte bei eigenem erstem Aufschlag gewinnt.
 
1:6, 1:2
Kaum eine halbe Stunde ist gespielt, da hat Federer auch schon sein drittes Break. Erneut ist seine Netzattacke entscheidend, der setzt seinen Gegner unter Druck. Der hat mit dem Vorhand-Passierball die richtige Idee, doch der senkt sich zu spät und landet im Aus - 1:2.
 
1:6, 1:1
Wieder ist der 23-Jährige bestimmend, doch als Federer ans Netz vorrückt, verlässt ihn der Mut. Der Dropshot des Schweizers ist weder platziert, noch unerreichbar, aber der Youngster verzieht die Vorhand.
 
1:6, 1:1
Oh je, der Fehler könnte noch richtig teuer werden. Berrettini hat Federer in der Defensive, der kann nur noch zum Rückhand-Lob greifen. Doch beim Schmetterball-Versuch trifft der Italiener den Ball nur mit dem Rahmen und der Ball fliegt ins Nirvana.
 
1:6, 1:1
Und nur einen Service-Winner später steht es auch schon wieder 1:1.
 
1:6, 1:0
Wir sehen die erste Challenge des Matches, Berrettini bezweifelt die Richtigkeit von Federers viertem Ass an. Das Hawk-Eye beweist: Der Ball war zu zwei Dritteln auf der Linie.
 
1:6, 1:0
Gerade nochmal gut gegangen, wird sich der Römer denken. Er leistet sich seinen zweiten Doppelfehler, schafft dann aber bei 30 beide zwei schnelle Punktgewinne. Zum ersten Mal in diesem Match führt er nun.
 
2. Satz
Mit neuen Bällen geht's in Satz 2, Berrettini serviert!
 
Fazit 1. Satz
Gerade einmal 24 Punkte benötigte der Schweizer, um den ersten Satz klar zu machen, sein Gegner gewann lediglich acht Punkte und auch nur einen davon bei gegnerischem Aufschlag. Das war deutlich.
1:6
Das ging fix! Nach nur 17 Minuten und mit seinem zweiten Ass macht Federer den ersten Satzgewinn perfekt!
 
1:5
Die Rückhand ist heute noch gar nicht im Match bei Berrettini, wieder spielt er den Schlag viel zu flach und schon steht es 5:1 für seinen Gegner.
 
1:4
Nach einem krachenden Aufschlag-Winner mit 230 km/h wieder ein unerzwungener Fehler beim Italiener, schon der achte in diesem Match. Wieder Breakball für Federer.
 
1:4
Der 1,96 Meter lange Schlacks holt sogar den ersten Punkt mit einer wunderbaren Vorhand Inside-Out, doch das frühe Break hat offensichtlich deutliche Spuren hinterlassen. Er hat nicht das endgültige Zutrauen in seine Schläge und so bringt er gleich vier Mal in Folge den Ball nicht übers Netz - 1:4.
 
1:3
Gleich den ersten nutzt er! Er setzt seinen jungen Gegner unter Druck und attackiert am Netz. Der kann sich nur mit einem Lob wehren, doch den schmettert der Maestro vor die Grundlinie.
 
1:2
Und den zweiten und dritten gibt's sofort hinterher: Ein Doppelfehler und eine viel zu lange Vorhand vom 23-Jährigen bescheren Federer zwei Breakbälle.
 
1:2
Jetzt sehen wir den ersten Punktverlust beim Aufschläger: Berrettini versenkt die Vorhand im Netz - 15 beide.
 
1:2
Es bleibt dabei: Der Returnspieler hat in den ersten Minuten dieses Matches gar nichts zu melden. Der Aufschläger gibt Rhythmus und Tempo vor und das geht voll und ganz auf.
 
1:1
Sehr guter Start auch für den in Monte Carlo lebenden Italiener. Federer rückt zwei Mal ans Netz vor, doch da kommt Berrettini mit seiner wuchtigen Vorhand gut vorbei - 1:1.
 
0:1
Ein annähernd perfekter Beginn für den Schweizer, er gewinnt alle vier Punkte und serviert zum Spielgewinn auch noch sein erstes Ass.
 
1. Satz
Roger Federer eröffnet das Match, los geht's!
 
Einschlagen
Berrettini und Federer sind nun auf dem Centre Court, haben die Seitenwahl bereits absolviert und schlagen sich nun ein. In Kürze geht es also los.
 
Konta setzt sich durch
Nach einem 2:25 Stunden langen Abnutzungskampf hat Johanna Konta den Viertelfinaleinzug perfekt gemacht. Sie besiegt die an Nummer 6 gesetzte Petra Kvitova mit 4:6, 6:2 und 6:4. Ihre nächste Gegnerin ist Barbora Strycova, Kvitovas Landsfrau.
 
Krimi auf dem Centre Court
Das Drama auf dem Centre Court spitzt sich weiter zu: Petra Kvitova lag im dritten Satz schon 5:2 zurück und hat nun ein Break wettgemacht und auf 5:4 verkürzt. Nun kann Lokalmatadorin Johanna Konta bei eigenem Aufschlag den Sieg perfekt machen.
 
Head To Head
Den Reiz dieser Partie macht auch die Tatsache aus, dass die beiden Cracks zum ersten Mal überhaupt gegeneinander spielen. Während Berrettini ganz sicher weiß, wie Roger Federer agiert, wird der Italiener für den Schweizer nicht so leicht ausrechenbar sein. "Ich habe ihn mal kurz in Halle spielen sehen. Natürlich habe ich auch mitbekommen, was er in Stuttgart gemacht hat. Er ist jung, ich erwarte ein schwieriges Match", sagte der an 2 gesetzte Baseler vor der Partie. Dennoch ist er der haushohe Favorit in diesem Match.
 
Federer in Wimbledon
32 Siege und gerade einmal vier Niederlagen zieren seine Bilanz im Jahr. Mit acht Einzeltiteln an der Church Road (2003-2007, 2009, 2012, 2017) ist er bei diesem Turnier alleiniger Rekordhalter. Zu gerne würde er die Wimbledon Championships auch ein neuntes Mal gewinnen, allein um in der Bilanz der Rekordsieger bei Grand-Slam-Turnieren die Spitzenposition (derzeit 20 Siege) zu festigen. Nadal ist ihm mit 18 Siegen dicht auf den Fersen, und auch Novak Djokovic mit 15 Titeln nicht allzu weit weg - und nicht zuletzt ein gutes Stück jünger als der Schweizer Maestro. Der gab gleich den ersten Satz zum Turnierauftakt gegen den Südafrikaner Lloyd Harris mit 3:6 ab, gewann die folgenden drei dann aber mit 6:1, 6:2 und 6:2. Dem ließ er dann Dreisatzsiege gegen den britischen Wildcard-Inhaber Jay Clarke und auch Lucas Pouille folgen.
 
Federer 2019
Über allem steht im Jahr des Roger Federer bislang sein 100. Karrieretitel, den er mit dem Turniersieg, seinem mittlerweile achten, in Dubai errang. Im März gesellte sich dann noch der Masterserfolg in Miami dazu, ehe er vor drei Wochen die Noventi Open (ehemals Gerry Weber Open) in Halle/Westfalen gewann. Es war sein zehnter Erfolg bei diesem Turnier, damit ist er nach seinem Erzrivalen Rafael Nadal erst der zweite Spieler, dem in seiner Karriere zehn Siege bei ein und demselben Turnier seit Anbeginn der Open Era gelangen.
 
Berrettini in Wimbledon
Schon jetzt ist es das beste Wimbledon-Turnier, das der 23-Jährige in seiner Laufbahn gespielt hat, denn bei seiner ersten Teilnahme im vergangenen Jahr, war in der zweiten Runde gegen Gilles Simon aus Frankreich Endstation. In der ersten Runde vergangene Woche gewannn er zunächst in vier Sätzen gegen den Slowenen Aljaz Bedene, danach schaltete er dann Wildcard-Inhaber Marcos Baghdatis bei dessen letztem Auftritt in Wimbledon glatt in drei Sätzen aus. Ein unfassbar enges Match mit fünf Sätzen und drei Tie-Breaks lieferte er sich dann mit dem Argentinier Diego Schwartzmann, hatte dann aber das bessere Ende für sich. Schafft er heute die Überraschung, wäre er der erste Italiener seit 21 Jahren und, nach Uberto de Morpurgo (1928), Nicola Pietrangeli (1955, 1960), Adriano Panatta (1979) und Davide Sanguinetti (1998), erst der fünfte überhaupt, der das Viertelfinale von Wimbledon erreicht.
 
Berrettinis Aufstieg
So gut wie derzeit, nämlich auf Platz 20 des ATP-Rankings, stand Matteo Berrettini in seiner Karriere noch nie da. Das liegt vor allem an seiner diesjährigen Bilanz mit der Finalteilnahme in München, zwei Turniersiegen und insgesamt 26 Siegen gegenüber 13 Niederlagen. Vor den French Open gewann er das 250er-Turnier in Budapest. Und auch auf Rasen fühlt sich der Römer wohl und da ist es auch kein Zufall, dass er den Mercedes-Cup in beeindruckender Manier, nämlich ohne Satzverlust, gewann. Er gewann dort unter anderem gegen Nick Kyrgios, Karen Khashanov, Jan-Lennard Struff und im Finale gegen Felix Auger-Aliassime. In Halle, seiner Generalprobe vor Wimbledon, kam er ins Halbfinale, verlor dort allerdings gegen David Goffin.
 
Spielbeginn verzögert sich
Der Centre Court ist derzeitig noch von Johanna Konta und Petra Kvitova belegt, weshalb sich der Beginn des letzten Matches des Tages nach hinten verschiebt. Kvitova hat den ersten Satz mit 6:4 gewonnen, Konta den zweiten mit 6:2. Damit gibt es dort also den Entscheidungssatz.
 
Berrettini vs. Federer
Und fest steht: Auch bei diesem Duell zwischen dem italienischen Newcomer Matteo Berrettini und Wimbledon-Spezialist Roger Federer wird der Kreis der noch im Turnier befindlichen Spieler aus der Setzliste kleiner, denn die 2 spielt gegen die 17.
 
Große Namen scheiden aus
Von den 32 Herren der Setzliste waren bis zum ersten Aufschlag des heutigen Tages nur noch zehn übrig geblieben, bei den Damen sind es gerade einmal deren sechs. Sechs Spieler aus den Top Ten sind bereits draußen, bei den Damen ist diese Bilanz identisch. Just kämpfte sich Karolina Pliskova gegen ihre Landsfrau Karolina Muchova in sage und schreibe 3:16 Stunden ins Viertelfinale vor und verhinderte damit das nächste Scheitern eines großen Namens. Sowohl der Begriff Wundertüte als auch das viel genutzte Wort Favoritensterben sind angesichts dieser Tatsachen also keineswegs unangebracht.
 
Deutsche Bilanz
Aus deutscher Sicht verlief das Turnier nicht gerade befriedigend. Besonders bitter war der vergangene Montag, als es gleich sieben Erstrundenniederlagen gab, darunter auch die von Alexander Zverev. Mit Angelique Kerber scheid die beste deutsche Spielerin in der zweiten Runde ebenfalls früh aus. Am Samstag, dem fünften Turniertag, war dann auch für die letzten beiden deutschen Teilnehmer Schluss. Julia Görges verlor glatt in zwei Sätzen mit 3:6 und 4:6 gegen Serena Williams. Jan-Lennard Struff schied bei seinem ersten Grand-Slam-Turnier als gesetzter Spieler in vier Sätzen gegen den Kasachen Mikhail Kukushkin aus.
 
Überraschungen bei den Damen
Bei den Damen gab es hingegen eine faustdicke Überraschung: Die an Nummer 1 gesetzte Australierin Ashleigh Barty schied gegen die klare Außenseiterin Alison Riske aus den USA mit 6:3, 2:6 und 3:6 aus. Sie trifft nun auf ihr Landsfrau Serena Williams, die keine Mühe mit Carla Suarez Navarro hatte und in zwei Sätzen gewann. Beendet wurde auch das Wimbledon-Märchen von Cori Gauff. Die 15-jährige US-Amerikanerin verlor in 1:14 Stunden mit 3:6 und 3:6 gegen die ehemalige Nummer 1 der Welt, Simona Halep. Im Achtelfinale sind auch Elina Svitolina (6:4 und 6:2 gegen Petra Martic aus Kroatien) und ebenso Barbora Strycova (4:6, 7:5 und 6:2 gegen die Belgierin Elise Mertens) und Shuai Zhang (6:4, 1:6 und 6:2 gegen Dayana Yastremska).
 
Favoritensiege bei den Herren
Die zweite Wimbledon-Woche beginnt, wie gewohnt mit dem "Manic Monday", an dem alle 16 Achtelfinalpartien bei beiden Geschlechtern ausgetragen werden. Die erste Partie auf dem Centre Court heute Nachmittag gewann Rafael Nadal glatt in drei Sätzen gegen den Portugiesen Joao Sousa. Nur kurze Zeit später gewann Nadals Landsmann Roberto Bautista Agut ebenfalls in drei Sätzen gegen Benoit Paire aus Frankreich.
 
Willkommen
Herzlich willkommen zum Grand-Slam-Turnier von Wimbledon zur Achtelfinalpartie zwischen Matteo Berrettini und Roger Federer.

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