S. Tsitsipas
R. Federer
Beendet
Spielzeit: 03:45 h
20.01.2019 | Australian Open | Achtelfinale
S. Tsitsipas
R. Federer
 
 
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Goodbye
Das war's für den Moment aus Melbourne - aber natürlich wartet auf uns noch eine ganze Woche Spitzentennis aus Australien. Wenn Sie also nach wie vor Lust auf gelbe Bälle haben, dann sind wir schon heute Nacht wieder für Sie da, wenn unter anderem Alexander Zverev und Novak Djokovic mit ihren Achtelfinalpartien an der Reihe sind - bis dahin oder zum nächsten Mal sagt Oliver Stein jetzt aber Danke und Tschüss und wünscht allen Lesern ein schönes Restwochenende!
 
Tsitsipas
''Ich bin der glücklichste Mensch auf Erden, ich kann es gar nicht beschreiben'', so Tsitsipas im On-Court-Interview mit John McEnroe. ''Ich habe von Beginn an geglaubt, dass ich gewinnen kann. Aber so muss man eben denken, Roger ist eine Legende in unserem Sport. Anders gewinnst du nicht gegen jemanden, den du in deiner Jugend verehrt hast.''
 
Statistik
Und auch, wenn Zahlen bei so einem Ergebnis zweitrangig sind, fällt eins doch auf: Während Tsitsipas immerhin eine von drei Breakchancen nutzen konnte (und damit den dritten Satz für sich entschied), konnte Federer keinen einzigen seiner zwölf (0/12) Breakbälle verwerten - so gewinnt eben niemand (außer John Isner vielleicht) ein Grand-Slam-Achtelfinale.
 
Fazit
Es war ein Match für die Ewigkeit, auch ohne einen dramatischen fünften Satz - am Ende gewinnt Stefanos Tsitsipas nach fast vier Stunden verdient und mit einer Leistung, die ihn automatisch zu einem Kandidaten für das Finale am kommenden Sonntag machen dürfte. Nun dürfte aber erst Mal gefeiert werden - die Gesänge der griechischen Fans beim Public Viewing sind selbst im Stadion zu vernehmen.
6:7, 7:6, 7:5, 7:6
Und das war's! Tsitsipas geht wie gewohnt volles Risiko, legt alles in die Vorhand Inside-Out - und von Federer kommt auf der Rückhand nichts mehr zurück. Ende im Gelände, Stefanos Tsitsipas feiert den wohl größten Sieg seiner noch jungen Karriere!
 
6:7, 7:6, 7:5, 6:6
UNFASSBAR! Die Linienrichterin gibt Feders Ball Aus, Umpire Keothavong hat es nicht gehört, FedEx nimmt die Challenge - und am Ende steht Tsitsipas bei 6:5 mit einem Matchball da!
 
6:7, 7:6, 7:5, 6:6
Junge, Junge: Tsitsipas nimmt die Challenge, aber Federers Erster war um Haaresbreite an der Linie - 5:5!
 
6:7, 7:6, 7:5, 6:6
Federer drückt und drückt, leistet sich dann aber doch den Fehler mit der Rückhand - 5:4 für Tsitsipas!
 
6:7, 7:6, 7:5, 6:6
Gut für den Griechen, dass Federer dann auch eine Riesenchance zum Passierball liegen lässt - 4:4, weiterhin alles in der Reihe!
 
6:7, 7:6, 7:5, 6:6
Glück für Federer! Der Stopp des Schweizers gerät viel zu lang, aber Tsitsipas spielt seinen Passierball mit der Vorhand übermotiviert zu lang - 4:3 für FedEx statt des nächsten Minibreaks!
 
6:7, 7:6, 7:5, 6:6
Sowohl Tsitsipas als auch Federer können sich dann einen leichten Punkt via erstem Aufschlag anschreiben. 3:3, es geht zum Seitenwechsel - das Wort Augenhöhe erreicht hier heute eine völlig neue Bedeutung.
 
6:7, 7:6, 7:5, 6:6
Seinen zweiten Aufschlag kann Federer dann zwar halten, aber Tsitsipas darf jetzt bei 2:1 selber zwei Mal servieren. Kein Problem für FedEx - mit einer WAHNSINNIGEN Vorhand cross aus vollem Lauf heraus punktet der Maestro zum Minibreak und damit dem 2:2 - wow!
 
6:7, 7:6, 7:5, 6:6
Tsitsipas mit dem Ass zum 1:0 - und dem folgenden Minibreak zum 2:0! Da war Federer wieder mal etwas zu passiv geworden und konnte dem Druck irgendwann nicht mehr Stand halten ...
 
6:7, 7:6, 7:5, 6:6
Ein letzter Aufschlagwinner bestätigt das, was wir alle schon lange vermutet haben: Auch Durchgang vier wird im Tiebreak entschieden. Auf geht's!
 
6:7, 7:6, 7:5, 6:5
Natürlich kann Tsitsipas jetzt volles Risiko gehen. Federer leistet sich unter Druck einen Fehler, da hilft auch die Challenge nichts - aber auch bei 30:30 kann der Schweizer wieder mit einem Servicewinner vorlegen. 40:30, Spielball Federer!
 
6:7, 7:6, 7:5, 6:5
... aber daraus macht Federer dann trotz zweiten Aufschlags und eines schwierigen Rückhandsmashs das 30:15. Wow, SO alt ist der Maestro eben doch noch nicht!
 
6:7, 7:6, 7:5, 6:5
Glück für Federer, dass Tsitsipas seinen eher schlechten Netzangriff nicht bestrafen kann. Der folgende leichte Fehler des Schweizers bedeutet so also ''nur'' das 15:15 ...
 
6:7, 7:6, 7:5, 6:5
Zu Null und mit einem weiteren nicht zu retournierenden Aufschlag tütet Tsitsipas dann auch dieses Aufschlagspiel ein und legt zum 6:5 vor - das wird gleich richtig, richtig spannend!
 
6:7, 7:6, 7:5, 5:5
Es ist schon beeindruckend, wie unglaublich cool Tsitsipas hier bleibt: Servicewinner, Ass Nummer 19, ein weiterer guter Aufschlag und kaum Gegenwehr von Federer - 40:0.
 
6:7, 7:6, 7:5, 5:4
Das 40:15 erspielt sich Federer dann mit einem Vorhandwinner aus dem Halbfeld - bevor er mit einem Angriffsball in die Rückhand von Tsitsipas zum 5:5 kommt. Und - Sie kennen das schon - damit geht auch Satz vier in die Verlängerung!
 
6:7, 7:6, 7:5, 5:4
Federer muss sich auf seinen Aufschlag verlassen können und momentan geht das - das schnelle 30:0 passt dem Schweizer natürlich bestens.
 
6:7, 7:6, 7:5, 5:4
Respekt, wie cool Tsitsipas hier bleibt: Über Federers Vorhand geht es für den Griechen zum 5:4, womit FedEx jetzt gleich gegen den Matchverlust und das Ausscheiden aufschlagen muss. Und wir erinnern uns: Ein Break hat der Schweizer trotz einem Dutzend Möglichkeiten (0/12) noch nicht geschafft ...
 
6:7, 7:6, 7:5, 4:4
Angespornt vom Schimpfwort drückt Federer eine Vorhand Inside-Out auf die Linie und erspielt sich das 30:30. Für eine Breakchance reicht es aber nicht, weil Tsitsipas die Ruhe behält und mit der Vorhand Inside-Out vorlegt ... 40:30.
 
6:7, 7:6, 7:5, 4:4
Aber hey, wer nachdenkt, hat verloren: Mit ganz viel Power und zwei imposanten Vorhandschwingern stellt Tsitsipas erst auf 15:15 und legt dann auch noch per Servicewinner vor - was Federer einen leisen Fluch entlockt.
 
6:7, 7:6, 7:5, 4:4
Nicht schlecht! Tsitsipas kann sich am Netz zwar zwei, drei Volleys lang wehren, aber dann hat Federer mit der Rückhand cross freie Bahn - 0:15.
 
6:7, 7:6, 7:5, 4:4
Mit einer letzten, auf die Grundlinie gezirkelten Vorhand schnappt sich FedEx dann auch das Spiel und gleicht zum vierten Mal in diesem Durchgang aus - 4:4, Tsitsipas ist wieder in der Pflicht!
 
6:7, 7:6, 7:5, 4:3
Tsitsipas steht wieder, geht wieder und punktet zum 30:15 - aber Federer hat sofort wieder einen Servicewinner im Köcher, den er zückt und so auf 40:15 stellt.
6:7, 7:6, 7:5, 4:3
Stefanos Tsitsipas hat zwischen den Spielen nach dem Physiotherapeuten gerufen und wird sich behandeln lassen - auf den ersten Blick handelt es sich um eine Wadenmassage.
 
6:7, 7:6, 7:5, 4:3
... aber am Ende kann Tsitsipas seinen dritten Spielball doch noch nutzen und mit einem Ass (seinem 18. des Tages) zum 4:3 vorlegen.
 
6:7, 7:6, 7:5, 3:3
Auf den zweiten Blick kann Federer dann allerdings über 40:15 auf 40:30 stellen. Klar, da gerät man schon mal ins Grübeln ...
 
6:7, 7:6, 7:5, 3:3
Ein Servicewinner, ein Ass und ein schöner Gegenstopp bescheren Tsitsipas ein auf den ersten Blick einfaches Aufschlagspiel. 40:0.
 
6:7, 7:6, 7:5, 3:3
Zu Null stellt Federer dann auch auf 3:3 - Marschieren im Gleichschritt, die x-te.
 
6:7, 7:6, 7:5, 3:2
Spiel, Spannung und .. plötzlich ein Durchmarsch? Ins Bild passt das nicht, aber Federer hat es eilig und legt mit vier Ballberührungen zum 40:0 vor - kann man machen.
 
6:7, 7:6, 7:5, 3:2
Soviel dazu: Mit einem guten zweiten Aufschlag kann Tsitsipas zum 40:30 vorlegen, bevor er seinen Spielball ebenfalls über seinen zweiten Aufschlag nutzt - 3:2 für den jungen Griechen, der hier spielt, als sei er ein ganz alter Hase. Minus der leichten Gebrauchsspuren, die Federer an sich selbst wahrscheinlich so langsam auffallen ...
 
6:7, 7:6, 7:5, 2:2
FedEx! Mit viel Geduld und seiner Rückhand cross kommt der Schweizer doch wieder zum 30:30 - und plötzlich ist es Tsitsipas, der hier aufpassen muss!
 
6:7, 7:6, 7:5, 2:2
Erfrischend ist auf jeden Fall, dass Tsitsipas hier eine Spiellaune entwickelt hat, zu der sich gegen einen Federer nur die wenigsten hinreißen lassen. Und der Schweizer weiß nicht wirklich, wie lustig er das finden soll ...
 
6:7, 7:6, 7:5, 2:2
Diesen Spielball nutzt FedEx dann auch ganz unkompliziert und gleicht wieder aus - 2:2, Satz vier scheint genau so ein Thriller zu werden wie die ersten drei.
 
6:7, 7:6, 7:5, 2:1
Tja, und so antwortet ein Maestro: Erst gibt es den Servicewinner, dann einen wunderbaren Vorhandvolleystopp - 40:30, Spielball für Federer.
 
6:7, 7:6, 7:5, 2:1
Wie auf Kommando stellt der Grieche mit einer schönen Vorhand Inside-Out auf 0:15. Federer kontert zwar mit einem Ass, aber sobald der Ball im Spiel ist, ist Tsitsipas wieder der aktivere und bessere von Beiden - 15:30!
 
6:7, 7:6, 7:5, 2:1
Federer erwischt den Return beim Zweiten von Tsitsipas wieder mal nur mit dem Rahmen, sodass der Ball weit nach links raus segelt - 2:1 für den Griechen, der hier momentan der bessere Spieler ist.
 
6:7, 7:6, 7:5, 1:1
Tsitsipas lässt sich feiern, nachdem er erst am Netz punkten und anschließend mit einem Servicewinner auf 30:0 stellen kann. Der leichte Rückhandfehler anschließend sei ihm verziehen ... denn das Ass (Nummer 15) zum 40:15 ist dann gleich wieder stark.
 
6:7, 7:6, 7:5, 1:1
Federer wackelt, aber er fällt nicht: Im Netzduell behält der Maestro die Ruhe und damit auch die Oberhand, der Lobversuch von Tsitsipas wird zu lang - 1:1.
 
6:7, 7:6, 7:5, 1:0
Und da hat FedEx gleich noch mal großes Glück: Dieses Mal rutscht Tsitsipas der Vorhandschuss von der T-Line ab und segelt Inside-Out in den Korridor - 40:30 statt der Breakchance.
 
6:7, 7:6, 7:5, 1:0
Au weia! Federer legt gleich wieder mit zwei leichten Fehlern los und hat dann riesiges Glück, dass der Rahmenball von Tsitsipas die Seitenlinie um Millimeter verfehlt - 30:30 statt 15:40.
 
6:7, 7:6, 7:5, 1:0
Schnelles 1:0 für Tsitsipas - da wirkt Federer schon noch ein bisschen angeknockt. Der Maestro muss jetzt liefern, sonst ist der Traum vom Triple Down Under vorbei!
 
Zwischenfazit
Was soll man zu so einem Match sagen? Wahnsinn? Irre? Tennis auf allerhöchstem Niveau? Auf jeden Fall ist das, was der 37-jährige Federer und der erst 20-jährige ''könnte sein Sohn sein'' Tsitsipas hier auf den Court bringen, eine grandiose Show - das sehen auch die etwa 2500 Griechen so, die ohne Ticket vor der Tür beim Public Viewing einen Lärm machen, als wäre Griechenland gerade Weltmeister geworden. Wie soll das erst werden, wenn Tsitsipas hier gewinnt ...?
6:7, 7:6, 7:5
Wow, so schnelle Enden sind wir ja gar nicht gewöhnt: Zwei Mal holzt Federer Vorhandbälle überall hin, nur nicht ins Feld - und so steht Tsitsipas nach seinem ersten Break des Tages plötzlich mit einer 2:1-Satzführung da!
 
6:7, 7:6, 6:5
Federers 15:0 gleicht Tsitsipas mit einem Passierball auf den Körper des Schweizers aus. Daraufhin patzt FedEx auch noch mit der Vorhand ... und schon fehlen Tsitsipas bei 15:30 nur noch zwei Punkte zum Satzgewinn!
 
6:7, 7:6, 6:5
Unter dem Strich sind es 82 Sekunden, die der Grieche an der eigenen Grundlinie verbringt und einen Winner nach dem anderen serviert - 6:5 für Tsitsipas, Federer muss wieder nachziehen.
 
6:7, 7:6, 5:5
Verlängerung mit durchgedrücktem Gaspedal: Tsitsipas benötigt keine 60 Sekunden, um zum 40:0 vorzulegen.
 
6:7, 7:6, 5:5
... und am Ende tütet der Schweizer das Spiel dann auch mit einem unkomplizierten Servicewinner ein. 5:5, auch Satz drei geht in die Verlängerung!
 
6:7, 7:6, 5:4
Viel hat Tsitsipas Federers Service dieses Mal nicht entgegen zu setzen: Auf das schnelle 30:0 folgt das Ass zum 40:0 ...
 
6:7, 7:6, 5:4
Genau so kommt es dann auch: Gleich seinen ersten Spielball kann der Grieche mit seinem elften Ass (Federer: Neun) nutzen und zum 5:4 vorlegen - was für FedEx natürlich bedeutet, dass er gleich gegen den Satzverlust aufschlagen muss.
 
6:7, 7:6, 4:4
Oho! Federer zeigt eine Variante seines schon lange nicht mehr gesehenen SABR-Returns (der Sneak Attack By Roger) - aber Tsitsipas ist bei 40:15 nach wie vor auf einem sehr guten Weg zum 5:4.
 
6:7, 7:6, 4:4
Ob Coach Severin Lüthi, Betreuer Ivan Ljubicic, Ehefrau Mirka oder Freundin und Vogue-Chefin Anna Wintour - Standing Ovations für den Maestro, der nach 15:40 vier Punkte in Folge produziert und sich zum 4:4 rettet. Chapeau!
 
6:7, 7:6, 4:3
Hätte, hätte, Fahrradkette: Mit zwei perfekten ersten Aufschlagen wendet Federer das drohende Unheil mühelos ab und stellt auf Einstand. Nach 15:40!
 
6:7, 7:6, 4:3
Die Chancen sind immerhin schon mal da: Federer greift mit der Vorhand cross gut an, aber der Konter von Tsitsipas mit der kurz cross gespielten Vorhand aus vollem Lauf heraus ist weltklasse - 15:40 und die ersten zwei Breakchancen für den Griechen!
 
6:7, 7:6, 4:3
Gleich zwei Mal kann Tsitsipas Federer mit geduldigem Spiel zum Fehler treiben und so auf 0:30 stellen. Das wäre doch jetzt mal ein guter Moment, um sich seinen ersten Breakball zu erspielen ...
 
6:7, 7:6, 4:3
... und am Ende kann Tsitsipas seinen dritten Spielball nutzen, weil Federer die Puste ausgeht und er eine Vorhand aus vollem Lauf ins Netz feuert. 4:3 für den Griechen, der hier ein richtig tolles Match abliefert.
 
6:7, 7:6, 3:3
Auf den dritten Einstand folgt der dritte Spielball für Tsitsipas, weil der Grieche nicht von seiner offensiven Herangehensweise abweicht. Man muss sagen, dass das Niveau wieder wahnsinnig hoch ist ...
 
6:7, 7:6, 3:3
Wahnsinn! Tsitsipas legt alles in seinen Angriffsball aus dem Halbfeld, aber Federer klappt einfach nur das Handgelenk um und passiert den Griechen mit der Rückhand longline - Einstand, mehr Drama geht kaum noch!
 
6:7, 7:6, 3:3
Während Federer sich noch über seinen zwölften (!!) vergebenen Breakball ärgert, legt Tsitsipas am Netz zum Vorteil vor ...
 
6:7, 7:6, 3:3
Breakball Nummer eins kann der Grieche abwehren, weil Federer zu schnell zu ungeduldig wird und mit der Vorhand cross in den Korridor patzt. Und dann kann Tsitsipas auch den zweiten Breakball aus der Welt schaffen, in dem er mit der Rückhand longline angreift - ganz cool geht es zum Einstand!
 
6:7, 7:6, 3:3
Oho! Mit einer im Halbfeld volley voll durchgezogenen Rückhand auf den Körper des Griechen erspielt sich FedEx das 15:30. Darauf folgt dann ein ganz trickreicher Slicereturn - und der Fehler von Tsitsipas zum 15:40. Breakbälle für den Schweizer!
 
6:7, 7:6, 3:3
Genau wie Tsitsipas eben beginnt auch Federer das Aufschlagspiel seines Gegenübers mit einem 0:15. Der Stopp war dabei ansatzlos, da gab es für den Griechen nichts zu holen ... aber natürlich kontert der sofort mit einem eigenen Vorhandwinner, einem Smash zum 15:15.
 
6:7, 7:6, 3:3
Tjaja, soviel dazu: Erst schludert Tsitsipas am Netz, dann punktet Federer mit einem druckvollen Rückhandvolley und abschließend bringt er dann auch noch einen butterweichen Volleystopp im Feld unter - 3:3 nach 15:30.
 
6:7, 7:6, 3:2
Jeweils ein Rückhandfehler pro Mann sorgen für ein 15:15. Dann patzt Federer aber auch noch mit der Vorhand, sodass es für den Schweizer bei 15:30 mal wieder ein kleines bisschen eng wird ...
 
6:7, 7:6, 3:2
Mit seinem zehnten Ass des Tages tütet Tsitsipas das Aufschlagspiel dann auch ein und legt zum 3:2 vor. Und Federer wird sicher immer wieder daran denken, wie leichtfertig er den zweiten Satz hergeschenkt hat ...
 
6:7, 7:6, 2:2
Riesenglück für Federer, dass sein Rückhandslice etwa fünf Zentimeter hinter der Netzkante von selbiger herunter fällt ... aber Tsitsipas kontert das mit zwei schnellen Punkten zum 40:15. Zeit zum Durchatmen gibt es hier keine!
 
6:7, 7:6, 2:2
Starker Return von Tsitsipas, aber Federers mit der Rückhand longline auf die Linie gewischter Halbvolley ist absolut genial - 2:2, auch im dritten Satz wird weiterhin im Gleichschritt marschiert.
 
6:7, 7:6, 2:1
Federer muss sein komplettes Können auspacken, um bei 30:30 eine Breakchance gegen sich zu verhindern (es wäre die erste gewesen). Tsitsipas kommt dann zwar zum Einstand, aber FedEx legt mit variablem Angriffstennis gleich wieder vor ... Vorteil und Spielball für den Schweizer.
 
6:7, 7:6, 2:1
Federer kann dann zwar noch mal verkürzen, aber ein Servicewinner und ein knackiger Vorhandvolley des Griechen sorgen für den schnellen Spielgewinn - 2:1 Tsitsipas, alles in der Reihe im dritten Durchgang.
 
6:7, 7:6, 1:1
Eigentlich scheint das 30:0 schon abgemachte Sache zu sein, aber das Hawkeywe bestätigt den Aufschlagfehler von Tsitsipas. Kein Problem, es geht auch mit dem zweiten - 30:0 im zweiten Anlauf. Und Federer wirkt schon wieder leicht genervt, was die Linienrichter angeht ...
 
6:7, 7:6, 1:1
Einen Spielball verdaddelt der Maestro zwar, den zweiten nutzt er mit einem Servicewinner mit dem zweiten Aufschlag aber umso schneller - 1:1.
 
6:7, 7:6, 1:0
Natürlich will Federer gleich mal ein Ausrufezeichen setzen und souverän wirken. Bis zum 40:0 gelingt ihm das auch eindrucksvoll ... aber stressen wird das Tsitsipas wohl erst mal nicht.
 
6:7, 7:6, 1:0
Tsitsipas muss zwar ein 15:30 ausbügeln, tut das mit einer Vorhand cross und zwei guten Ersten aber souverän - am Ende ist es eine Vorhand von FedEx, die im Netz landet und dem Griechen das 1:0 beschert.
 
Zwischenfazit
Was soll man dazu sagen? Letzten Endes ist Roger Federer an diesem Spielstand selber Schuld - hätte der Schweizer bei 5:4 einen seiner vier Satzbälle genutzt, er wäre längst auf dem Weg ins Viertelfinale. So stehen Tsitsipas aber nach wie vor alle Türen offen - zumal der Grieche irgendwann von seinen körperlichen Vorteilen profitieren wird ...
6:7, 7:6
Und das war's auch schon: Mit einer schönen Vorhand Inside-In erspielt sich Tsitsipas den fehlenden siebten Punkt, tütet den Tiebreak ein und gleicht nach Sätzen zum 1:1 aus. Wow!
 
6:7, 6:6
Verrückt: Auch seinen zweiten Aufschlag gibt FedEx in der Folge ab und schenkt Tsitsipas bei 3:6 so drei Satzbälle.
 
6:7, 6:6
Aber auch als zweite Geige kriegst du mal ein Solo: Federer wird zu passiv, Tsitsipas kann vorrücken und mit der Vorhand longline zum Minibreak punkten - 5:3 für den Griechen!
 
6:7, 6:6
Umso ärgerlicher, dass Federer die Chance zum 4.3 auf dem Racket hat, seine Vorhand cross aber an die Netzkante spielt - 4:3 für Tsitsipas, der hier momentan deutlich nur die zweite Geige spielt.
 
6:7, 6:6
Cool, calm, Federer: Mit einer schönen Vorhand cross geht es zum 2:3 - und dann mit einer genialen Rückhand longline, der Tsitsipas nur hinterher schauen kann, zum Minibreak und dem 3:3. Wahnsinn, was die Nummer drei der Welt da spielt!
 
6:7, 6:6
Eine zu lange Vorhand von Tsitsipas bringt Federer dann zwar in den Tiebreak, aber das war auch ein Pflichtpunkt. Und dann wird wieder gestritten: Der Linienrichter sagt beim Angriffsball von Federer aus, Keothavong überstimmt das sofort - aber der Punkt muss wiederholt werden, obwohl Federer da einen ganz leichten Volley vor der Nase gehabt hätte. Bitter für den Schweizer!
 
6:7, 6:6
Huiui! Erst serviert Tsitsipas ein Ass, dann einen Servicewinner, den sogar das Hawkeye bestätigt - 3:0 und ein Minibreak vor für den Griechen!
 
6:7, 6:6
Ei, ei, ei! Federer gibt gleich mal das Minibreak zum 0:1 ab - tjaja, irgendwann rächen sich ein Dutzend vergebene Chancen eben doch!
 
6:7, 6:6
Und schon sind wir wieder da, wo wir vor einer Stunde schon mal waren: Im Tiebreak. Hossa!
 
6:7, 5:6
Soviel dazu: Federer will offenbar kürzere Ballwechsel erzwingen, steht dafür beim Return weit im Feld und hat so meist überhaupt keine Chance auf eine gute Stellung zum Ball - 40:0 für Tsitsipas.
 
6:7, 5:6
Kein Problem für den Maestro, der sich mit einem letzten guten Ersten aus der Situation befreit und zum 6:5 vorlegt - mal sehen, ob Tsitsipas jetzt wieder so einen Kraftakt leisten muss, um sein Service zu halten und einen Tiebreak zu erzwingen.
 
6:7, 5:5
Grundsätzlich ist Federer natürlich mit so viel Routine ausgestattet, dass so ein paar vergebene Satzbälle nichts besonderes sein dürften. Bis zum 40:15 läuft auch wieder alles nach Plan, dann eiert der Schweizer aber irgendwie herum und ermöglicht Tsitsipas das Verkürzen per Smash ...
 
6:7, 5:5
Federer würde gern schnell weiterspielen, aber Tsitsipas muss den linken Schuh wechseln, weil das Material da nachgegeben hat. Kein schönes Bild für einen Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach ...
 
6:7, 5:5
Tiiiiief durchatmen in der Box von Tsitsipas: Zwei Punkte in Serie gab es zuletzt selten genug, dieses mal sind es sogar drei - von Satzball FedEx geht es ohne Umweg zum eigenen Spielgewinn und dem 5:5.
 
6:7, 4:5
Schwach, ganz, ganz schwach, was Tsitsipas da als zweiten Einwurf produziert - der fällige Abschuss von Federer folgt sofort, Vorteil und Satzball Nummer vier für den Schweizer. Und natürlich wehrt Tsitsipas auch den wieder ab, dieses mal wieder mit wehenden Haaren und vorn am Netz. Ist das spannend!
 
6:7, 4:5
Nichts da, auch den dritten Satzball kann Tsitsipas abwehren, weil er dieses Mal einfach nur geduldig mitspielt - Einstand, die dritte.
 
6:7, 4:5
Kein Problem, Tsitsipas bleibt wieder ganz cool: Mit einem Servicewinner geht es zurück zum Einstand. Dann verzockt sich der Grieche aber wieder mal auf der Vorhand - und Federer hat seinen nächsten Satzball. Aller guten Dinge sind drei ... ?
 
6:7, 4:5
Nervenstark von Tsitsi: Mit einem Servicewinner nach außen geht es zum Einstand. Aber Federer nimmt das ganz gelassen hin, retourniert mit ganz viel Slice und erspielt sich gleich noch einen Satzball - Vorteil FedEx!
 
6:7, 4:5
Dann wird es aber doch wieder richtig eng für Tsitsipas: Mit guter Laufarbeit bleibt Federer im Ballwechsel und profitiert dann von einem unglücklich viel zu lang gespielten Slice des Griechen, der da leicht ins Stolpern gerät - was FedEx bei 30:40 den ersten Satzball einbringt!
 
6:7, 4:5
Viele würden jetzt zögern und zaudern, nicht so der junge Grieche: Mit einem couragierten Netzangriff geht es für Tsitsipas zum 30:30. Huiuiui!
 
6:7, 4:5
Soviel dazu! Erst rutscht Tsitsipas eine Rückhand ab und wird viel zu lang, dann semmelt er eine Vorhand hinter die Grundlinie - 15:30!
 
6:7, 4:5
Logisch, aber erwähnen wollen wir es trotzdem: Stefanos Tsitsipas serviert jetzt gegen den Verlust des zweiten Durchgangs. Da es heute aber noch kein einziges Break gegeben hat, sollte das für den Griechen kein Problem sein ...
 
6:7, 4:5
Ein letzter, schneller Punkt von der Grundlinie beendet den Spaß Aufschlagspiel für FedEx auch schon wieder - im Gegensatz zu Tsitsipas eben hat sich der Schweizer mit dem Vorlegen gerade mal 110 Sekunden aufgehalten.
 
6:7, 4:4
Federer wirkt leicht ernüchtert, die beiden vergebenen Breakchancen eben sind im Nachhinein aber natürlich auch weiter sehr ärgerlich. Rums, bums, Vollgas - mit einem Ass und zwei weiteren guten Aufschlägen geht es zum 40:0.
 
6:7, 4:4
Man mag es kaum glauben: Nach knapp elf Minuten hat es Tsitsipas geschafft und sein Service doch noch gehalten - ein mutiger Angriff auf Federers Rückhand bringt dem Griechen den entscheidenden Punkt zum 4:4. Ein Mal tief durchatmen für alle!
 
6:7, 3:4
Oho! Zumindest kann Federer im Rückhandduell mal wieder vorlegen und sich selber den Vorteil und damit einen Breakball erspielen - aber den wehrt Tsitsipas natürlich sofort wieder ab. Einstand, ick hör dir trapsen ...
 
6:7, 3:4
Fast acht Minuten ist dieses Aufschlagspiel schon alt, als Tsitsipas zum fünften Mal zum Spielball vorlegt. Und - wie sollte es anders sein - natürlich revanchiert sich Federer gleich wieder mit einem Punkt zum Einstand. Irgendwann wird einer nervös werden ...
 
6:7, 3:4
Nicht mit Federer: Dieses Mal hilft die Netzkante dem Schweizer, Tsitsipas zu passieren, und sorgt für den vierten Einstand.
 
6:7, 3:4
Die Spielbälle zwei und drei kann Tsitsipas ebenfalls nicht über die Ziellinie schubsen, weshalb Federer nach wie vor Chancen auf das Break bleiben. Dafür wäre allerdings ein Vorteil von Nöten ... und den kann Tsitsipas auch beim dritten Einstand wieder verhindern. Spielball für den Griechen!
 
6:7, 3:4
... aber der Schweizer legt sich natürlich nicht einfach wehrlos hin, sondern punktet mit der nächsten perfekten Rückhand longline zum Einstand. Soviel zu meiner Aussage, das spielerische Niveau wäre gar nicht mehr so toll ... denkste!
 
6:7, 3:4
Mit einem Servicewinner kommt Tsitsipas zum 15:30, bevor er mit einem Vorhandschwinger, den wir noch mal per Hawkeye bestaunen dürfen, zum 30:30 kommt. Ein Punkt über Federers Vorhand führt dann zum 40:30 ...
 
6:7, 3:4
Den eher bescheidenen Angriffsball von Tsitsipas kontert Federer mit einer langen, cross ins Eck gelegten Vorhand. 0:15, das könnte spannend werden ... zumal FedEx mit einer Rückhand longline nach einem erlaufenen Stopp auch gleich noch zum 0:30 nachlegen kann!
 
6:7, 3:4
Federer verarbeitet die vergebenen Chancen auf seine ganz eigene Weise: Vorhandwinner, eingesprungener Volley, Ass, Ass - zu Null und in weniger als 90 Sekunden geht es zum 4:3 für den Schweizer.
 
6:7, 3:3
Nervenstark von Tsitsipas: Erst punktet er mit einem 185 km/h schnellen zweiten Aufschlag zum Vorteil, dann tütet er das Spiel nach der Abwehr von drei Breakchancen mit einer schönen Rückhand cross ein - 3:3, alles in der Reihe in Durchgang zwei.
 
6:7, 2:3
Nichts da, denkt sich Tsitsipas und punktet mit einem zugegeben eher schwachen Vorhandvolley - weil sich Federer ausnahmsweise mal verschätzt und zu früh abbricht. Einstand, die fünfte!
 
6:7, 2:3
Auch diesen Spielball des Griechen kann Federer abwehren und zurück auf Einstand stellen. Und weil das Gesetz der Abwechslung es offenbar gebietet, ist jetzt FedEx wieder mit einer Breakchance dran - Tsitsipas' schwache Vorhand ins Netz beschert dem Baselbieter den nächsten Vorteil.
 
6:7, 2:3
Weiter geht das Hin und Her: Tsitsipas mit dem Servicewinner zum Einstand - und einer Vorhand cross zum Smash und dem nächsten Spielball. Spannender wird es kaum, ich wiederhole mich da gerne!
 
6:7, 2:3
Kein Problem für den Maestro! Erst zwingt er Tsitsipas zum Rückhandfehler, dann entnervt er ihn gleich noch mal mit dem scharfen Slice - Vorteil und Breakball Nummer zwei für den Schweizer!
 
6:7, 2:3
Glück für Tsitsipas! Alles sieht nach Federers Rahmentreffer nach einem Punkt für den Schweizer aus, aber der Ball hat die Grundlinie tatsächlich um einen Zentimeter verfehlt - Vorteil Tsitsipas statt der nächsten Breakchance.
 
6:7, 2:3
Drei Breakchancen hatte Federer ja schon im ersten Satz vergeben, hier vermasselt er die vierte: Ohne Not wird die Vorhand zu lang, was Tsitsipas den Einstand bringt. 40:40!
 
6:7, 2:3
Doch dann ist Federer plötzlich doch zur Stelle! Erst gibt es den Passierball in die Füße, dann einen Vorhandschuss am machtlosen Tsitsipas vorbei - 30:40, Breakball für den Schweizer!
 
6:7, 2:3
Andererseits: Wer bei diesem Match von einem Break träumt, der hat einen guten Schlaf. Tsitsipas stellt zumindest ohne Mühe auf 30:30 ...
 
6:7, 2:3
Einen leichten Fehler kompensiert Tsitsipas mit einer herrlichen Vorhand Inside-Out zum 15:15. Aber Federer wittert da wohl doch eine Chance, kontert das Service des Griechen schön aus und stellt so auf 15:30.
 
6:7, 2:3
Ein letzter guter Aufschlag, ein abschließender Vorhandwinner aus dem Halbfeld - und schon hat FedEx hier zum 3:2 vorgelegt.
 
6:7, 2:2
Nach einem eher wackeligen Aufschlagspiel kann Federer mit mehr Druck auch wieder leichter punkten - trotz der Challenge von Tsitsipas geht es schnell zum 40:0 und drei Spielbällen.
 
6:7, 2:2
Das Publikum, mittlerweile relativ still geworden, goutiert den eingesprungenen Smash von Tsitsipas mit einem donnernden Applaus. Tatsächlich muss man leider sagen, dass das spielerische Niveau dieser Partie zwar solide, aber eben nicht mehr überragend ist ... 2:2, alles in der Reihe.
 
6:7, 1:2
Bei 30:0 kann sich Federer auch mal ins Spiel einmischen, wobei er da auch von Tsitsipas ungünstig abspringendem Netzroller profitiert. Kein Problem, denn der Grieche hat gleich noch einen Servicewinner in petto ... 40:15.
 
6:7, 1:2
Mit einem letzten Servicewinner kann sich Federer auch dieses Aufschlagspiel sichern und zum 2:1 vorlegen. Klar dürfte allerdings eins sein: Je länger dieses Match geht, desto mehr Vorteile hat Tsitsipas - 17 Jahre Altersunterschied können eben nicht ohne Konsequenzen bleiben.
 
6:7, 1:1
... aber dann hat der Grieche Pech, dass seine gute Laufarbeit nicht belohnt wird und er mit der Rückhand patzt - 40:30 und Spielball FedEx.
 
6:7, 1:1
Federer hingegen hat mit mühelos nichts mehr am . Ein sicheres 30:0 verspielt der Maestro schnell mal aus eigenem Antrieb und schenkt Tsitsipas das 30:30 ...
 
6:7, 1:1
Ähnlich mühelos bringt Tsitsipas das Spiel dann auch über die Runden - 1:1.
 
6:7, 0:1
Das nennt man mal Therapie: Mit einem Ass und einem sauberen Rückhandvolley stellt Tsitsipas mühelos auf 30:0.
 
6:7, 0:1
Mit einem letzten Servicewinner tütet Federer das Aufschlagspiel dann auch ein und legt zum 1:0 vor - mal sehen, wie Tsitsipas sich jetzt wieder aufzurichten gedenkt.
 
6:7, 0:0
So lobt man sich das als Führender: Ohne große Mühe serviert sich Federer zum schnellen 40:0.
 
Zwischenfazit
Huiui, das war eine wilde Fahrt - am Ende hätten beide Spieler den Satzgewinn gleichermaßen verdient gehabt. Und ohne den Zwischenruf hätte der Tiebreak eventuell ja auch noch eine halbe Stunde gedauert ... so darf sich Federer aber über eine hart erkämpfte Satzführung freuen und nun als Frontrunner weiterspielen.
6:7
Das ist dann natürlich ganz, ganz bitter: Ein Zuschauer, der einfach in den Ballwechsel ruft, irritiert Tsitsipas offenbar gewaltig - der folgende Vorhandfehler beschert Federer nicht nur das Minibreak, sondern damit natürlich auch den Satzgewinn.
 
6:6
Federer muss auch mal über seinen Zweiten kommen, aber der Return von Tsitsipas gerät viel zu kurz - Vorhandschuss, Punkt für FedEx, 12:11 und Satzball Nummer vier. Junge, Junge ...
 
6:6
Federer versucht es mal mit einer Challenge, aber der Servicewinner von Tsitsipas war in der Tat gut - 11:10 und Satzball für den Griechen. Was Federer natürlich umgehend wieder ausgleicht ... 11:11.
 
6:6
Tsitsipas muss über den zweiten Aufschlag kommen, aber Federer kann das nicht ausnutzen - der nächste schlecht getroffene Vorhandball segelt wieder in den Korridor und bringt Tsitsipas das 10:10.
 
6:6
Natürlich folgt das, was vorher schon zwei mal genau so passiert war: Federer mit Serve-and-Volley - aber im letzten Moment macht er aus dem Angriffsball einen Stopp und stellt so auf 10:9 und Satzball Nummer drei.
 
6:6
Mit einem feinen Smash stellt Federer dann auf 9:9 - Seitenwechsel Nummer drei steht an.
 
6:6
Standesgemäß legt Tsitsipas dann auch wieder vor und erspielt sich bei 9:8 ebenfalls einen zweiten Satzball. Allerdings hatte Federer dieses Mal eine große Chance, mit der Vorhand zu punkten ... völlig nervenbefreit ist also auch der schweizer Routinier nicht.
 
6:6
Federer legt gleich noch einen Servicewinner nach und erspielt sich den zweiten Satzball, aber auch den wehrt Tsitsipas dann wieder ganz locker ab. 8:8 - spannender könnte es kaum sein!
 
6:6
Trocken und humorlos serviert Federer den Winner nach außen, da hilft Tsitsipas auch die Challenge nichts - 7:7.
 
6:6
Und weil es sich so gehört, ist Tsitsipas als nächster mit einem Satzball dran: Federer wird mit der Vorhand zu lang, da war wohl auch wieder der Rahmen mit im Spiel - 7:6 für den Griechen!
 
6:6
Mutig von Tsitsipas, der ans Netz stürmt und dort mit dem halbhohen Rückhandvolley auf 6:6 stellen kann - zweiter Seitenwechsel in diesem Tiebreak, alles in der Reihe!
 
6:6
Kein Problem: Federer, mit dem Servicewinner nach außen, 6:5 und Satzball für den Baselbieter.
 
6:6
Kostspielig? Denkste! Tsitsipas behält die Nerven, retourniert den Zweiten von FedEx offensiv und und erzwingt anschließend den Vorhandfehler beim Schweizer - Re-Break, 5:5!
 
6:6
Bärenstark von Tsitsipas, der mit der Vorhand Inside-In gegen Federers Laufrichtung zum 4:4 punktet. Dann leistet sich der Grieche aber doch wieder einen eventuell kostspieligen Fehler mit der Vorhand, weil er sich zu weit aus dem Feld drängen lässt - Minibreak und 5:4 für Roger Federer!
 
6:6
Federer hingegen ist kompromisslos: Mit seinem nächsten Servicewinner stellt er auf 4:3 - seine erste Führung in diesem Tiebreak.
 
6:6
Schade, dass der gut gedachte Lob von Tsitsipas einen Tick zu lang gerät - 3:3, Seitenwechsel. Wobei das taktisch schon wieder extrem clever vom Griechen war ...
 
6:6
Mit einem Ass (seinem fünften) stellt Tsitsipas dann auf 3:2 - alles in der Reihe in diesem Tiebreak.
 
6:6
Wie gewonnen, so zerronnen: Erst verkürzt Federer mit einem Servicewinner, dann lässt Tsitsipas im Halbfeld einen Schusschance liegen - Re-Break, 2:2.
 
6:6
Aber darauf folgt dann schon das erste Minibreak: Federer greift zu kurz an und spielt den folgenden Volley dann mit dem Rahmen - Punktgewinn und 2:0 für Tsitsipas!
 
6:6
Gutes Serve-and-Winner von Tsitsipas - 1:0.
 
6:6
Genau so kommt es tatsächlich: Nach 44 Minuten punktet FedEx ein letztes Mal am Netz und erzwingt so die erste Entscheidung des Tages im Tiebreak.
 
6:5
Ein Ass, ein Servicewinner und ein Smash aus kürzester Distanz zum Netz - 40:15 für Federer, es läuft wohl auf einen Tiebreak hinaus.
 
6:5
Huiui! Federer will Tsitsipas mit Vollgas passieren, der reißt aber das Racket hoch und spielt den Ball mit einem ungeheuren Reflex volley an die Seitenlinie - bevor er sich abrollend zu Boden geht. Kurze Schrecksekunde, aber am Ende ist alles in Ordnung - 6:5 für den Griechen.
 
5:5
Federer hat offenbar beschlossen, dass diese Rückhand bei Tsitsipas mehr Angriffsfläche als Stärke darstellt und bespielt die linke Seite des Rechtshänders unaufhörlich. Der kann sich aber zwei Mal gut befreien - 30:15.
 
5:5
Dieses Mal wird Tsitsipas mit der Rückhand zu lang, was Federer den Spielgewinn zum 5:5 einbringt - auf unheimlich hohem Niveau geht Durchgang eins in die Verlängerung.
 
5:4
Pech für Tsitsipas, dessen Netzroller hoch abspringt - was Federer dazu nutzt, um mit der Vorhand cross ins freie Feld zu punkten und sich zwei Spielbälle zu erspielen. 40:15.
 
5:4
Ein Ass und ein weiterer guter Erster von Federer sorgen auch bei dessen Aufschlag für ein schnelles 30:0. Dann liefert Tsitsipas aber mal wieder eine Kostprobe seiner genialen Rückhand longline ab - 30:15.
 
5:4
Im Gegensatz zu Federer macht es Tsitsipas bei eigenem Aufschlag locker-flockig: Innerhalb von nur 129 Sekunden geht es für den Griechen zu Null zum 5:4.
 
4:4
Zwei schnelle Punkte am Netz bringen Federer dann zwar trotzdem den Spielgewinn zum 4:4, aber Tsitsipas dürfte gemerkt haben, dass er durchaus Chancen und Optionen hat - und der erste Satz geht ja nun auch langsam in die Endphase.
 
4:3
Oder doch nicht? Erst rutscht Federer eine Rahmenvorhand ab, die erst auf der Tribüne landet, dann passiert ihn Tsitsipas mit einer herrlichen, cross gespielten Rückhand - Einstand!
 
4:3
Bei 15:15 könnte man denken, Tsitsipas habe eine Chance, sich mal ins Gespräch um ein Break zu bringen ... zwei Asse von Federer später ist der Traum quasi ausgeträumt, 40:15.
 
4:3
Trickreich, trickreich, wie Tsitsipas da einen Stopp antäuscht und am Ende mit dem langen Vorhandslice ans Netz aufrückt - 4:3 für den jungen Griechen, der hier überhaupt nicht nervös wirkt.
 
3:3
Servicewinner, Servicewinner, Ass von Tsitsipas - schneller kommt man kaum an ein 40:0.
 
3:3
Federer kann sein Service am Ende aber doch halten, weil er zunächst besser angreift und Tsitsipas dann auch noch zu einem Rahmentreffer verleitet - 3:3, alles in der Reihe in Durchgang eins.
 
3:2
Oho! Tsitsipas spielt im Vorhandduell richtig gut mit, diktiert irgendwann sogar das Tempo und erzwingt den Fehler bei FedEx - 40:40, Einstand!
 
3:2
Federer agiert wieder etwas aggressiver, punktet zwei Mal am Netz und stellt auf 40:15 - Spielbälle für den Baselbieter. Den ersten davon wehrt Tsitsipas aber mit einem tollen Passierball mit der Vorhand longline ab ... 40:30.
 
3:2
Es wird wieder kompliziert. Keothavong korrigiert einen Linienrichter, gibt Federer aber trotzdem den Punkt, weil Tsitsipas bei dessen Ausruf schon geschlagen hatte (und einen Fehler produziert hatte). Klar, dass das dem Griechen überhaupt nicht in den Kram passt ... Umpire Keothavong steht hier bislang mehr im Mittelpunkt als die beiden Spieler.
 
3:2
... und am Ende hat Tsitsipas auch dieses Aufschlagspiel ganz souverän eingetütet und zum 3:2 vorgelegt.
 
2:2
Tsitsipas legt selbst gleich auch wieder zum 40:0 vor, weil er Federer vor allem mit der einhändigen Rückhand prima beschäftigt. So richtig zufrieden wirkt der Schweizer daraufhin auch nicht ...
 
2:2
Zu Null tütet Federer sein Aufschlagspiel dann auch ein und gleicht zum 2:2 aus. Und insgesamt wirkt es so, als hätten beide Akteure hier schnell zur Ruhe gefunden ... das Spielerische darf sich also gern wieder etwas mehr in den Vordergrund stellen.
 
2:1
Tsitsipas müht sich zwar, Federers Angriffen etwas entgegen zu setzen, aber seine Passierbälle sind dann doch meist zu ungenau und die Lobversuche zu lang. 40:0 für den Maestro!
 
2:1
Einen Spielball kann Federer abwehren, den zweiten nutzt Tsitsipas aber ganz cool und mit einem letzten guten Aufschlag - 2:1 für den Griechen, was von seinen zahlreich vertretenen Landsleuten stürmisch gefeiert wird.
 
1:1
Genau so meinte ich das: Ein Servicewinner, ein Punkt im Vorhandduell und ein Ass sorgen für ein schnelles 40:0 zu Gunsten des jungen Griechen, der hier erst zum zweiten Mal in einem Grand-Slam-Achtelfinale steht.
 
1:1
Schick gemacht von FedEx, der zum ersten Mal ''richtiges'' Serve-and-Volley spielt und so auf 1:1 stellt - mal sehen, ob Tsitsipas sich auch so etwas wie einen Rhythmus erspielen kann.
 
1:0
Anders als gewohnt belässt es Federer bei eigenem Aufschlag zunächst mal bei Grundlinientennis, anstatt ständig ans Netz zu stürmen. Tsitsipas fehlen da aber noch die Antworten - 40:15.
 
1:0
Nach vier Mal Einstand kann Tsitsipas seinen dritten Spielball nutzen und zum 1:0 vorlegen. So viel Drama erlebt man oft genug nicht in einem ganzen Match ... hier geht es schon nach einem absolvierten Aufschlagspiel rund.
 
0:0
Nicht nur verliert Federer plötzlich seinen Vorteil, Keothavong beschließt auch noch, dass der Punkt an Tsitsipas geht - Ass mit dem Zweiten und Einstand. Und natürlich sind jetzt beide Spieler auf den Umpire böse ... nach gerade mal sieben gespielten Minuten!
 
0:0
Unfassbar! Wegen einer erneuten Zeitüberschreitung verliert Tsitsipas seinen ersten Aufschlag, woraufhin er einen Doppelfehler produziert - Vorteil und Breakball Federer/Keothavong? Denkste - denn die Challenge des Griechen steht, was Federer wiederum nicht glauben mag.
 
0:0
Tsitsipas kann dann auch gleich noch zum Vorteil vorlegen, legt dann aber einen halbhohen Rückhandvolley ins Netz - Einstand, die zweite.
 
0:0
Der Grieche kann zwar zum Einstand ausgleichen, hat davor aber seine erste Verwarnung kassiert, weil er die Shotclock beim Aufschlag hatte verstreichen lassen. So etwas gleich im ersten Spiel ... nervenbefreit ist Tsitsipas ganz offensichtlich nicht.
 
0:0
Und schon brennt bei Tsitsipas der Baum: Federer bleibt dieses Mal geduldig, beschäftigt den Griechen mit Richtungswechseln und wartet den Rückhandfehler ab - 30:40, Breakball für den Schweizer!
 
0:0
Was für ein Beginn! Tsitsipas startet mit einem Rückhandwinner gegen den aufgerückten Federer und legt mit einem Ass nach ... bevor FedEx selber mit einer Rückhand longline und einem Volleystopp zum 30:30 ausgleicht. Meine Herren!
 
0:0
Genug erzählt, los geht's in der Rod Laver Arena - Tsitsipas serviert nach dem gewonnenen Münzwurf als Erster.
 
Chair Umpire
Einen Referee hat diese Partie natürlich auch: Diesen Job wird gleich der Engländer James Keothavong, der Bruder der ehemaligen Weltklassespielerin Anne, übernehmen.
 
Prozedere
Sooooo! Unsere beiden Akteure haben den Court mittlerweile betreten, gleich gibt es den Münzwurf und das fünfminütige Einschlagen - und dann kann es auch schon losgehen!
 
Australian Open
Damit fehlt eigentlich nur noch ein Blick auf das Turnier. Gespielt wird im Melbourne Park, der abgesehen von einem Fußball- und Rugby-Stadion aus 38 Tenniscourts besteht. Die größten davon sind die Rod Laver Arena (15.000 Plätze), die Melbourne Arena (10.500 Plätze) und die Margaret Court Arena (7.500 Plätze) - wobei diese drei Courts auch alle ein Dach haben, falls die Temperaturen des australischen Sommers doch mal zu hoch werden. Und natürlich hat der Happy Slam auch zwei Titelverteidiger: Bei den Herren verteidigte Roger Federer (SUI) im Vorjahr seinen Titel von 2017 in einem epischen Endspiel gegen Marin Cilic (CRO), bei den Damen setzte sich die Dänin Caroline Wozniacki im Finale gegen Simona Halep (ROM) durch.
 
Head 2 Head
Dagegen hätten wir natürlich auch nichts einzuwenden, zumal uns Federer und Tsitsipas damit wahrscheinlich eine tolle Uraufführung bescheren würden - gegeneinander mussten die beiden in einem offiziellen Match nämlich noch nie ran.
 
FedEx über Tsitsi
Wenig überraschend blickte Federer deshalb gestern auch mit jeder Menge Vorfreude auf sein Duell mit Tsitsipas: ''Ich freue mich auf das Match, denn er spielt momentan wirklich richtig gut. Mir gefällt, wie er sein Spiel immer wieder variieren kann und sich Situationen schnell anpasst. Er geht gern ans Netz, genau wie ich. Ich denke, wir werden eine Partie mit viel Angriffstennis erleben.''
 
Federer Down Under
Und wie gesagt: Federer spielt hier bei den Australian Open eigentlich immer richtig gut. Mit einer Gewinnquote von 88 Prozent (94:13 Siege) hat er bei diesem Turnier die beste außerhalb von Wimbledon (89 Prozent), ist mit sechs Titeln geteilter Rekordsieger und hat hier seit dem Halbfinale 2016 kein Match mehr verloren - man könnte also behaupten, der Happy Slam wäre Federers Zweitlieblingsturnier.
 
Turnierverlauf Federer
Hier in Melbourne hat sich Federer bislang keine Blößen gegeben: In Runde eins setzte er sich in drei glatten Sätzen gegen Denis Istomin (UZB) durch, in Runde zwei konnte sich Daniel Evans (GBR) immerhin zwei Sätze lang anständig wehren, bevor auch er überrollt wurde und in Runde drei war Taylor Fritz (USA) mehr Trainingsgegner als ernsthaftes Hindernis.
 
Federer 2019
In dieses Jahr startete Federer wie schon in der Vorsaison beim Hopman Cup in Perth, der inoffiziellen Mixed-WM. Gemeinsam mit Landsfrau Belinda Bencic gewann FedEx dabei den Titel und musste sich in vier Einzeln kein einziges Mal geschlagen geben - an das australische Wetter und die manchmal doch sehr lauten Fans hat sich der Baselbieter also schon gewöhnen können.
 
Vorsätze 2019
''Ich will 2019 wieder mehr spielen'', so FedEx zum Saisonende im Dezember 2018. ''Ich muss meinen Körper wieder öfters an Turnieren ans Limit bringen. Im Training ist die Belastung nicht gleich.'' Und auch, wenn klar ist, das der Maestro nur so lange spielen wird, wie er in der Lage ist, mit den Allerbesten mitzuhalten - Platz drei in der Weltrangliste und die Australian-Open-Titel 2017 und '18 erzählen die Geschichte eines Tennisgenies, das seiner Karriere ein würdiges (und keinesfalls vorzeitiges) Ende verschaffen will.
 
Federers Rekorde
62 Mal hat Roger Federer die zweite Woche eines Grand-Slam-Turniers bereits erreicht. Natürlich ist das schon einsamer Rekord, aber auch bei dieser Summe wird es wohl kaum bleiben - denn der Schweizer hat entgegen aller anders lautender Gerüchte sportlich noch einiges vor und könnte mit einem Sieg heute der älteste Viertelfinalteilnehmer der Australian Open seit Ken Rosewall 1977 werden.
 
FedEx
Und damit sind wir dann auch schon bei der eigentlichen Hauptattraktion dieser Nightsession angekommen: Dem Maestro, der Nummer drei der Welt aus der Schweiz - oder einfach dem 37-jährigen Roger Federer.
 
Der Endgegner
Ob die Reise des Griechen heute allerdings weiter geht, ist fraglich. Denn auch Tsitsipas weiß, was ihm da heute für ein Kaliber gegenüber steht - oder wie er selber sagt: ''Es ist verrückt, in der Position zu sein, gegen Roger spielen zu dürfen. Aber natürlich sind das die schwierigsten Matches: Du musst mental unglaublich stark sein, weil du ausblenden musst, dass du diesen Spielern jahrelang bewundernd im TV zugeschaut hast.''
 
Turnierverlauf Tsitsipas
Hier in Melbourne hat sich Tsitsipas, der bei seinem einzigen Turnierstart 2019 in Sydney bereits im Viertelfinale gescheitert war, in jeder Runde eine kleine Blöße gegeben: Sowohl gegen Matteo Berrettini (ITA) als auch gegen Viktor Troicki (SRB) und Nikoloz Basilashvili (GEO) gab der Grieche einen Satz ab - allerdings ist der Achtelfinaleinzug natürlich Tsitsis bestes Abschneiden bei diesem Grand-Slam-Turnier.
 
Tsitsipas 2018
Richtig los ging es beim Youngster dann allerdings im letzten Sommer, als er erst das Endspiel in Barcelona erreichte, anschließend in Washington in sein erstes Hardcourt-Halbfinale vordringen konnte und als Krönung beim Masters in Toronto das Finale erreichte (nachdem er vier Top 10-Spieler in Serie geschlagen hatte) - Platz 15 in der Weltrangliste dürfte für Tsitsi also nur eine Zwischenstation sein. ''Patrick (Mouratuglou) hat mir immer gesagt, dass ich gut genug bin, um jetzt schon jeden zu schlagen. Geglaubt habe ich das zuerst nicht, aber mittlerweile sehe ich: Ich kann sogar mit den Jungs in den Top10 mitspielen.''
 
Tsitsipas
Nachdem Tsitsipas in seiner Jugend in Athen mit dem Tennisspielen begann, trainiert er seit einigen Jahren immer wieder in der Akademie von Patrick Mouratoglou - und verdankt dem auch seinen kometenhaften Aufstieg: ''Patrick hat mir die Augen geöffnet, wie man spielen muss. Ich habe so viele neue Sachen gelernt, und das hat meinem Selbstvertrauen enorm geholfen.'' Und natürlich taten die ersten Siege auf der Tour in 2017 selbiges - unter anderem erreichte Tsitsipas in Antwerpen sogar sein allererstes Halbfinale und ließ dem dann im Frühjahr 2018 die Viertelfinales von Dubai und Doha folgen.
 
Das Wunderkind
Zum einen liegt das daran, dass Melbourne dank unzähliger Einwanderer als zweitgrößte griechische Stadt der Welt (nach Athen) gilt. Und zum anderen daran, dass es endlich auch mal einen griechischen Tennisspieler gibt, der das Zeug zum Superstar hat - gestatten, Stefanos Tsitsipas, 20 Jahre alt und blondgelocktes Tenniswunderkind aus Athen.
 
Big Fat Greek Wedding
Vor gut 15 Jahren lief in den hiesigen Kinos ein Film mit dem Titel ''Hochzeit auf Griechisch - My Big Fat Greek Wedding''. Darin ging es um ein griechisches Mädchen in Chicago, die trotz oder eben wegen ihrer wilden Familie heiraten will und von der durchweg leicht irren Verwandtschaft in den Wahnsinn getrieben wird. Und dass Griechen nicht nur ein bisschen (sport-)verrückt, sondern eben auch feierwütig sind, beweisen sie hier in Melbourne jeden zweiten Tag aufs Neue.
 
Welcome Down Under
Herzlich willkommen bei den Australian Open zur Achtelfinalpartie zwischen Stefanos Tsitsipas und Roger Federer.

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