Fussball

Konrad Laimer legt vollen Fokus auf Nordmazedonien: "Jeder redet schon von der EM"

Von APA

Viel besser hätten die vergangenen Monate für Konrad Laimer nicht laufen können. Der Salzburger schaffte sowohl im österreichischen Nationalteam als auch bei RB Leipzig den Sprung zum unumstrittenen Stammspieler und feierte mit diesen beiden Mannschaften zuletzt große Erfolge.

Mit Leipzig liegt Laimer in der deutschen Bundesliga auf Platz zwei, im DFB-Pokal gelang der Sprung ins Achtelfinale und auch in der Champions League stehen die Sachsen kurz vor dem Sprung in die Runde der letzten 16. Dementsprechend gut gelaunt präsentierte sich der Mittelfeldspieler am Donnerstag im ÖFB-Camp in Bad Tatzmannsdorf. "Ich fühle mich körperlich wohl, einfach gut, egal ob beim Team oder bei Leipzig", erzählte der 22-Jährige.

Dennoch gibt es für Laimer noch viel zu tun. "Man darf nie wunschlos glücklich sein. Ich hoffe, dass ich in Zukunft meine nächsten Schritte mache und mich als Fußballer und Mensch weiterentwickle. Ich bin sicher noch nicht am Zenit, ich kann noch mehr."

Die nächste Gelegenheit für eine Steigerung bietet sich am Samstag im Wiener Happel-Stadion, wo bereits ein Unentschieden gegen Nordmazedonien zum Buchen des EM-Tickets reicht. "Jeder redet von der EM, aber wir müssen noch diesen Punkt holen. Im Fußball sind schon viele komische Sachen passiert", warnte Laimer.

Da dem sechsfachen Internationalen im vergangenen Juni der Durchbruch in der ÖFB-Auswahl gelang, hat sich die Konkurrenzkampf innerhalb der Truppe von Coach Franco Foda weiter verschärft. "Wir haben einen sehr guten und breiten Kader, das macht uns alle besser", sagte Laimer. "Jeder weiß, wenn er nicht 100 Prozent gibt, warten schon zwei andere auf ihre Chance."

Konrad Laimer: "Mittelstürmer traue ich mir nicht zu"

In den jüngsten beiden Partien gegen Israel und Slowenien kam der Deutschland-Legionär auf der für ihn eher ungewohnten Position am linken Flügel zum Einsatz, bei Leipzig wurde er auch schon als Links- und Rechts-Verteidiger aufgeboten. "Aber Mittelstürmer traue ich mir nicht zu", schmunzelte Laimer.

Aufgrund seiner Spielweise sieht sich der ehemalige Salzburg-Profi im Zentrum am besten aufgehoben. "Ich fühle mich im Mittelfeld am wohlsten, als Sechser oder Achter", erzählte Laimer.

In dieser Rolle agierte er bisher in dieser Saison auch bei Leipzig und leistete dabei einen großen Beitrag dazu, dass der Red-Bull-Club vom Meistertitel träumen darf - immerhin beträgt der Rückstand auf Spitzenreiter Mönchengladbach nur vier Zähler. Titelfavorit Nummer eins ist für Laimer jedoch der punktegleich mit Leipzig auf Rang drei liegende Rekordchampion. "Die Chance ist sehr hoch, dass die Bayern am Ende wieder vorne sein werden, weil sie übers Jahr gesehen eine Riesenkonstanz haben. Aber es wird spannend", kündigte Laimer an.

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