Sprungbrett für den Neustart

Von Presseaussendung

Samstag, 07.10.2017 | 12:29 Uhr
© getty

Belinda Bencic und Anna-Lena Friedsam sind auf dem Comeback-Weg - eine kleine Hilfestellung gibt's für die beiden beim Generali Ladies Linz.

Die Entscheidung, wer neben der Österreicherin Barbara Haas die Wildcards für den Hauptbewerb des WTA-Turniers "Upper Austria Ladies Linz" erhält, hat sich Turnierdirektorin Sandra Reichel nicht leicht gemacht. Ihre Wahl fiel - im Beisein von Turnierbotschafterin Barbara Schett - letztlich auf zwei Spielerinnen, die nach langwierigen Verletzungen zu Leidensgenossinnen geworden waren: die 20-jährige Schweizerin Belinda Bencic und die 23-jährige Deutsche Ana-Lena Friedsam. Eine Wildcard für die Qualifikation erhielt die Österreicherin Julia Grabher.

Bencic, die bereits bei den Juniorinnen Grand-Slam-Titel in Paris und Wimbledon 2013 gewann, war bei den US-Open 2014 im Viertelfinale, 2015 holte sie den WTA-Titel in Eastbourne. Bisher hat die Schweizerin zwei WTA-Turniere gewonnen, ihre höchste Platzierung im WTA-Ranking war immerhin Rang 7 (22. Februar 2016). Ihre aktuelle Position: 196! Im Mai musste sich Bencic einer Operation am linken Handgelenk unterziehen. Nun fühlt sie sich bereit für das Comeback auf der WTA-Tour.

Auch Anna-Lena Friedsamsieht wieder Licht am Ende des Tunnels - nach einer langen, verletzungsbedingten Leidenszeit! Die 23-Jährige, die in ihrer Karriere ein WTA-Challenger-Turnier gewann (2014 in Suzhou), hatte bereits Platz 45 in der Weltrangliste erreicht (15. August 2016). Einer ihren größten Erfolge gelang Friedsam 2014 in der ersten Runde von Linz mit einem Sieg (2:6, 6:3, 6:4) über die an Position 3 gesetzte Australian-Open-Finalistin Dominika Cibulkova. Nach weiteren Siegen über Jana Cepelova und Stefanie Vögele erreichte Friedsam zum ersten Mal das Halbfinale eines WTA-Turniers, in dem sie Karolina Pliskova unterlag.

Am 20. Juli 2015 erlitt die Deutsche in der Partie gegen Klara Koukalova bei den "NÜRNBERGER Gastein Ladies" beim Spielstand von 6:1 und 4:0 einen doppelten Bänderriss. Nach ihrer Rückkehr erreichte sie in Linz das Finale, das sie gegen Anastasia Pavlyuchenkova mit 4:6, 3:6 verlor.

Weil nach Titelverteidigerin Dominika Cibulkova am Freitagnachmittag auch die French-Open-Sensationssiegerin Jelena Ostapenko absagte - sie hat sich ein paar Stunden zuvor in Peking für das Halbfinale qualifiziert - ist die Slowakin Magdalena Rybarikova die neue Nummer eins bei der Premiere des "Upper Austria Ladies Linz", gefolgt von Barbora Strycova (CZE) und der Niederländerin Kiki Bertens, die im Mai das ebenfalls von MatchMaker organisierte WTA-Turnier "NÜRNBERGER Versicherungscup" gewann.

Weitere Wildcards für die Qualifikation erhielten neben Julia Grabher die beiden Deutschen Antonia Lottner und Isabella Pfennig (erst 15 Jahre jung!) sowie die Australierin Isabelle Wallace.

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