Tennis

Angelique Kerber: Neue Aufschlagstärke dank Coach Fissette

Von Florian Goosmann

© getty

Es scheint, als habe Angelique Kerber die Saison 2017 gedanklich hinter sich gelassen. Aber nicht nur mental läuft es wieder - auch am Aufschlag hat die ehemalige Weltranglistenerste gefeilt.

Was ein gedanklicher Reset doch alles ausmacht: Sie wolle das Vorjahr hinter sich lassen, verkündete Angie Kerber zu Saisonbeginn. Und mit dem Start beim Hopman Cup in Perth (drei Einzelsiege) und ihrem Auftritt in Sydney scheint sie das tatsächlich geschafft zu haben. Kerber, so bescheinigen es einige Experten, ist wieder auf der Hot List für 2018, auch bei den Australian Open, die sie 2016 gewonnen hat.

Vor allem scheint Kerber mit Neu-Coach Wim Fissette in der Off-Season endlich ein altes Problem angegangen zu sein: den oft wackeligen und harmlosen Aufschlag. Kerber überraschte bei ihren bisherigen Auftritten mit deutlich mehr Tempo beim Service.

In Syndey darauf angesprochen, gab sie ein paar Veränderungen zu. Sie versuche bei beiden Aufschlägen etwas anders zu machen mit den Beinen: "Mehr abzuspringen - und das linke Bein in der Aufschlagbewegung nicht mehr mit nach vorne zu nehmen."

Der Unterschied ist gut zu erkennen, wenn man den Kerber-Aufschlag der Vergangenheit mit dem aus 2018 vergleicht:

Die Umstellung scheint indes alles andere als ein Zufall zu sein. Tennis-Journalist Tumaini Carayol hat einige ehemalige Fissette-Schützlinge verglichen - und die verbesserten Aufschlag-Zahlen sprechen für sich. Bedenkt man, wie viel im Tennis auch nur ein oder zwei Prozent übers Jahr ausmachen können, sollten wir uns tatsächlich auf eine starke Angie Kerber im Jahr 2018 gefasst machen!

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