Petra Kvitova schlägt Caroline Wozniacki souverän

Lupenrein in Peking

Von Jens Huiber

Donnerstag, 05.10.2017 | 15:34 Uhr
© GEPA
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Wenn sie in ihrer Bestform ist, kann fast keine Dame mit Petra Kvitova mitspielen. Diese Erfahrung musste im Achtelfinale von Peking Caroline Wozniacki machen.

Andrea Petkovic hat kurz nachdenken müssen vor ein paar Jahren, als ihr in Linz folgende Frage gestellt wurde - und dann doch mit einem "Stimmt, eigentlich" die Einschätzung der Journalisten abgenickt. Die These lautete: Wenn alle Spielerinnen der WTA-Tour in absoluter Höchstform spielen - ist dann Petra Kvitova die einzige, die mit Serena Williams mithalten kann? Tatsächlich steht es in der direkten Bilanz zwischen den beiden 5:1 für die pausierende US-Amerikanerin. Aber das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist: Wenn Kvitova sich spürt, haben so gut wie alle anderen Spielerinnen Pause.

Garbine Muguruza hat diese Erfahrung machen müssen, zuletzt im Achtelfinale der US Open. Nun war Caroline Wozniacki dran, dritte Runde in Peking, 6:1 und 6:4 das Ergebnis für Kvitova nach 73 Minuten.

Kvitova bekommt es damit im Viertelfinale mit einer Landsfrau zu tun, Barbora Strycova wartet. Gegen die hat die zweifache Wimbledon-Siegerin von acht Partien eine einzige verloren, 2011 in Indian Wells trug es sich zu.

Finalwiederholung möglich

20 Karriere-Titel hat die 27-Jährige bis dato geholt, den letzten in diesem Jahr in Birmingham auf Rasen. Kvitova darf sich durchaus als Asien-Expertin bezeichnen, im vergangenen Jahr, vor der Messerattacke eines Einbrechers in ihr Zuhause, hat sie das WTA-Premier-5-Turnier in Wuhan für sich entschieden, ebenso wie die Veranstaltung in Zhuhai. In Peking selbst stand Petra Kvitova 2014 schon im Finale.

Auch in der aktuellen Ausgabe kein Ding der Unmöglichkeit, als größter Stolperstein könnte sich Eina Svitolina erweisen, die Ukrainerin, die ein fantastisches Jahr 2017 spielt und dieses sogar als neue Branchenprima abschließen könnte. Dazu hat es bei Petra Kvitova nie ganz gereicht, Platz zwei in den Rankings spricht dennoch eine deutliche Sprache. Und wenn sie den Ball sauber trifft, ist die Linkshänderin unabhängig von der Position in der Weltrangliste eine der allerbesten Spielerinnen.

Hier das Einzel-Tableau in Peking

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