Maria Sharapova erklärt nach ihrer Niederlage in Peking ihre Sicht auf Tennis

"Das wünsche ich meinem Kind nicht"

Von Maximilian Kisanyik

Freitag, 06.10.2017 | 21:31 Uhr
© getty
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Maria Sharapova spricht ungewohnt offen über ihre Sicht des heutigen Tennis und die schwierigen Momente in ihrer bisherigen Karriere.

Sharapova kassierte in der dritten Runde der China Open in Peking eine herbe 2:6 und 2:6-Schlappe gegen Simona Halep. Es war die erste Niederlage der Russin im siebten Match gegen die Rumänin. Nach dem Match antwortete "MaSha" ungewohnt offen auf die Fragen der Journalisten.

Laut der fünfmaligen Grand-Slam-Siegerin hat sich der Tennissport in den vergangenen Jahren grundlegend geändert. Zur körperlichen Fitness sei vor allem die mentale Stärke und der unbedingte Wille hinzugekommen: "Jeder, der hier mitspielt, macht einen guten Job, sonst wären sie nicht hier - das Level ist zu hoch. Es ist so viel mehr physisch und mental geworden. Harte Arbeit ist heutzutage nicht mehr genug. Früher war es vielleicht einmal so, aber das spielt jetzt keine Rolle mehr", erklärte die 30-Jährige. Die derzeitige Nummer 104 der Welt geht sogar noch ein Stück weiter.

Schattenseiten kennengelernt

Der Grund für ihre Aussage sei ein bestimmter. "Es gibt unglaubliche, tolle Momente in diesem Sport - und sehr schlechte. Es gab Zeiten, da bin ich vom Court gegangen und dachte mir, dass ich das meinem zukünftigen Kind nicht wünschen würde", gestand Sharapova offen. Das Gefühl sei in solchen Momenten einfach so hart und frustrierend. Man würde so viel investieren, so viele Menschen beschäftigen und es solle einfach nicht funktionieren, so Sharapova. Dennoch liebt "MaSha" ihre Berufswahl und genießt die Sonnenseite des Sports: "Aber dann arbeitet man, macht weiter, kämpft sich durch und der Lohn dafür ist so speziell und unglaublich."

Sharapova hatte die schwerste Zeit ihrer Karriere in diesem Jahr überwunden. Anfang des Jahres gab sie nach einer zweijährigen Dopingsperre ihr Comeback und kämpft sich seitdem wieder in der Weltrangliste nach oben.

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