ÖTV-Geschäftsführer Thomas Schweda zu den Davis-Cup-Reformen

"Plötzlich fällt ein Tag weg"

Von Jens Huiber

Freitag, 06.10.2017 | 15:32 Uhr
© GEPA
Advertisement
Kremlin Cup Women Single
WTA Moskau: Finale
If Stockholm Open Men Single
ATP Stockholm: Halbfinale
European Open Men Single
ATP Antwerpen: Halbfinale
Kremlin Cup Men Single
ATP Moskau: Halbfinale
BGL Luxembourg Open Women Single
WTA Luxemburg: Finale
WTA Championship Women Single
WTA Finals Singapur: Tag 1
If Stockholm Open Men Single
ATP Stockholm: Finale
Kremlin Cup Men Single
ATP Moskau: Finale
European Open Men Single
ATP Antwerpen: Finale
WTA Championship Women Single
WTA Finals Singapur: Tag 2
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Tag 3
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Tag 4
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Tag 5
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Viertelfinale
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Halbfinale
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Finale

Die von der ITF beschlossene Reform des Davis Cups für 2018 beeinflusst die Planungen des Österreichischen Tennisverbandes für die Erstrunden-Partie in der Europa/Afrika Zone 1 am 2. und 3. Februar gegen Weißrussland ganz essentiell.

Auch ein Weg, mit seinen Mitgliedsländern zu kommunizieren: Gerade einmal eine Stunde vor der Presse-Aussendung der ITF wurde etwa der Österreichische Tennis Verband über die Änderungen im Modus für das Jahr 2018 informiert. Und gerade der ÖTV ist davon unmittelbar betroffen - schließlich wird das Match gegen Weißrussland nun nur noch über zwei Tage ausgetragen, am Freitag und Samstag nämlich.

Die Suche nach dem richtigen Austragungsort wird dadurch für ÖTV-Geschäftsführer Thomas Schweda und sein Team nicht einfacher - im Gegenteil: Die Kosten für die Anmietung einer Spielstätte bleiben dieselben, es fallen allerdings die Einnahmen aus Ticketverkäufen für den Sonntag weg.

"Ich finde die Reformen und die Ideen eigentlich gut, aber die ITF hat uns vor vollendete Tatsachen gestellt", so Schweda. "Die Umsetzung der ITF ist aber stümperhaft. Wir stehen natürlich jetzt schon in Verhandlungen mit möglichen Veranstaltern - und jetzt fällt uns plötzlich ein Tag weg."

Sportlich besser

Aus sportlicher Sicht kann Stefan Koubek, der österreichische Davis-Cup-Kapitän, dessen Team Anfang Februar gegen Weißrussland zur Revanche ansetzen kann, den Neuerungen durchaus etwas abgewinnen: Zum einen könne man aufgrund der Best-of-Three-Matches am Freitag später beginnen - ein Service für die berufstätigen Fans. Für die Spieler falle der "fade" Samstag weg, kein Ruhetag also, vielmehr gibt es da schon die Entscheidung. Und damit auch die Möglichkeit, schon am Sonntag zum nächsten Turnier anzureisen. Für Koubek allerbeste Voraussetzungen, dass auch die Topspieler wieder ihre Liebe zum Davis Cup entdecken. Und: gerade für ein Land wie Österreich, das auf zahlreiche starke Doppelspieler zurückgreifen kann, kommt der fünfte erlaubte Mann im Team gerade recht.

Eher traditionell sieht Günter Bresnik die ganze Angelegenheit: Die ITF werde so lange am Davis Cup herumdoktern, bis davon nichts mehr übrig bleibt, erklärte Bresnik gegenüber tennisnet.

Spannend ist zudem dei Frage, wie denn dann in den Relegationsspielen um den Aufstieg in die Weltgruppe gespielt werden soll - schließlich hat sich in der obersten Etage am Drei-Tages-Format, zumindest für das kommende Jahr, nichts geändert.

Datenschutz|Allgemeine Geschäftsbedingungen
Partner|Impressum|powered by cmsWorks

Copyright ©2017 SPOX.com Alle Rechte vorbehalten. Die auf SPOX veröffentlichten Informationen dürfen ohne vorherige schriftliche Erlaubnis von SPOX nicht veröffentlicht, verbreitet, umgeschrieben oder umverteilt werden.

www.performgroup.com