Schweiz verhindert erneut Abstieg im Davis Cup

Klassenerhalt, aber wie lange noch?

Von Christian Albrecht Barschel

Dienstag, 19.09.2017 | 13:01 Uhr
© getty
Advertisement
If Stockholm Open Men Single
Live
ATP Stockholm: Viertelfinale
European Open Men Single
Live
ATP Antwerpen: Viertelfinale
Kremlin Cup Women Single
Live
WTA Moskau: Halbfinale
BGL Luxembourg Open Women Single
Live
WTA Luxemburg: Halbfinale
Kremlin Cup Men Single
ATP Moskau: Viertelfinale
Kremlin Cup Women Single
WTA Moskau: Finale
If Stockholm Open Men Single
ATP Stockholm: Halbfinale
European Open Men Single
ATP Antwerpen: Halbfinale
Kremlin Cup Men Single
ATP Moskau: Halbfinale
BGL Luxembourg Open Women Single
WTA Luxemburg: Finale
WTA Championship Women Single
WTA Finals Singapur: Tag 1
If Stockholm Open Men Single
ATP Stockholm: Finale
Kremlin Cup Men Single
ATP Moskau: Finale
European Open Men Single
ATP Antwerpen: Finale
WTA Championship Women Single
WTA Finals Singapur: Tag 2
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Tag 3
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Tag 4
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Tag 5
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Viertelfinale
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Halbfinale
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Finale

Die Schweiz gewinnt die fünfte Relegationspartie im Davis Cup in den letzten sechs Jahren. Ohne Roger Federer und Stan Wawrinka scheint der Abstieg aus der Weltgruppe allerdings nur eine Frage der Zeit zu sein.

Die Schweiz ist im Davis Cup mittlerweile zum Relegationsspezialisten geworden. In den letzten sechs Davis-Cup-Saisons spielten die Eidgenossen fünfmal um den Klassenerhalt in der Weltgruppe, und fünfmal ging es gut für das Team von Kapitän Severin Lüthi. Die Schweiz gewann in Biel nach 1:2-Rückstand mit 3:2 gegen Weißrussland. Die Frage stellt sich jedoch, wie lange der Davis-Cup-Sieger von 2014 noch in der Weltgruppe mitspielen kann.

Der 36-jährige Marco Chiudinelli, der das letzte Einzel gegen Weißrussland gewann, beendet möglicherweise seine Karriere am Ende der Saison. Weitere Einsätze von Roger Federer und Stan Wawrinka sind trotz der engen Beziehung zu Kapitän Lüthi eher unwahrscheinlich. Henri Laaksonen ist als Nummer 113 im ATP-Ranking derzeit die Nummer drei im Schweizer Herrentennis hinter Federer und Wawrinka. Danach klafft eine große Lücke. Bleiben Federer und Wawrinka, die 2015 in ihrer bislang letzten Davis-Cup-Partie den Klassenerhalt sicherstellten, dem Davis Cup weiter fern, dann wird es für die Schweiz eine Mammutaufgabe, um in der Weltgruppe zu bleiben.

Ist das Glück aufgebraucht?

Und das Glück könnte nun langsam aufgebraucht sein. Im Vorjahr hieß der Relegationsgegner nur Usbekistan (3:2-Sieg in Tashkent). In diesem Jahr gab es ein Heimspiel gegen Weißrussland, die ohne die drei nominell besten Einzelspieler aufliefen. Glückliche Umstände für Kapitän Lüthi, der in Zukunft neben dem 25-jährigen Laaksonen wohl auf den 22-jährigen Adrian Bodmer (ATP 507) und den 20-jährigen Antoine Bellier (ATP 727) setzen wird. Dank der Punkte für den Davis-Cup-Sieg im Jahr 2014 gehört die Schweiz bei der Auslosung für die Davis-Cup-Saison 2018 weiterhin zu den acht gesetzten Nationen. Trotzdem drohen schwere Brocken als Gegner, darunter Spanien, die USA oder auch Deutschland, sofern Alexander Zverev spielt.

Es könnte aber auch die nächste glückliche Fügung geben, wenn der Erstrundengegner Ungarn heißt. Die Ungarn schafften völlig überraschend mit dem Erfolg gegen Russland den Aufstieg in die Weltgruppe. Gegen Ungarn hätte die Schweiz auch ohne Federer und Wawrinka eine realistische Siegchance. Ansonsten scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein, wann die Eidgenossen aus der Davis-Cup-Weltgruppe absteigen.

Datenschutz|Allgemeine Geschäftsbedingungen
Partner|Impressum|powered by cmsWorks

Copyright ©2017 SPOX.com Alle Rechte vorbehalten. Die auf SPOX veröffentlichten Informationen dürfen ohne vorherige schriftliche Erlaubnis von SPOX nicht veröffentlicht, verbreitet, umgeschrieben oder umverteilt werden.

www.performgroup.com