Davis- und Fed-Cup-Reformen teilweise aufgeschoben

Doch kein Finale in Genf 2018

Von Florian Goosmann

Freitag, 21.07.2017 | 16:45 Uhr
© getty
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Vor einem Monat plante die ITF, den World Cup of Tennis Finals in Genf im November 2018 steigen lassen. Doch die Abstimmung wird verschoben. Die weiteren Reformen sollen hingegen schon nächstes Jahr kommen.

Über die kombinierten Endspiele im Davis Cup und Fed Cup solle nun doch noch nicht beim Treffen am 4. August in Vietnam abgestimmt werden. Das berichtet die Nachrichtenagentur AP.

Über die weiteren Vorschläge, also das Best-of-three-Format und die Aufgabe des letzten Spiels, wenn das Duell bereits entschieden ist, solle hingegen eine Entscheidung fallen. "Wir haben Neuerungen versprochen und liefern - mit einer signifikanten Reihe an Reformen", so ITF-Präsident David Haggerty. Das gewonnene Jahr bezüglich der Abstimmung über den World Cup of Tennis Finals wolle man nun nutzen, um noch mehr Bewusstsein hierfür zu schaffen.

Das geplante Finalevent an einem neutralen Ort - die kommenden drei Jahre sollte dieser Genf heißen - hatte der ITF und Haggerty massive Kritik von allen Seiten eingebracht. "Die Entscheidung zeigt, dass wir nicht unilateral handeln und mit all unseren Akteuren daran arbeiten wollen, die beste Lösung im Sinne des Tennis zu finden", wird Haggerty weiter zitiert.

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