17-Jährige trifft Ballkind – Disqualifikation!

Von Christian Albrecht Barschel

Montag, 23.01.2017 | 11:53 Uhr
© Twitter

Die 17-jährige Maria Vittoria Viviani wurde im Juniorinnenturnier bei den Australian Open disqualifiziert, weil sie ein Ballkind traf. Im Internet stößt die Entscheidung auf Unverständnis.

Disqualifikationen im Tennis sind doch recht selten. Eine der berühmtesten ereignete sich bei den Australian Open 1990, als John McEnroe des Platzes verwiesen wurde, weil er eine Regeländerung nicht im Kopf hatte. Beim den diesjährigen Australian Open im Melbourne Park gab es nun wieder eine Disqualifikation, und zwar bei den Juniorinnen.

Die Italienerin Maria Vittoria Viviani verlor den Auftaktsatz gegen die Chinesin Xin Yu Wang mit 2:6 und durfte danach nicht mehr weiterspielen. Der Grund? Die 17-Jährige schlug nach dem Satzverlust den Ball aus Frust weg und traf dabei ein Ballkind am Bauch. Viviani merkte sofort ihr Missgeschick, hob die Hand, und entschuldigte sich beim Ballkind. Auch wenn die Italienerin den Ball nicht mit allzu viel Tempo schlug, wie im Video zu sehen ist, wurde sie disqualifiziert. Viviani verließ unter Tränen den Platz und nannte es eine "harte Bestrafung".

In den sozialen Medien wurde die Disqualifikation kontrovers diskutiert, auch wenn im Video die Situation nicht gut zu sehen ist. Ein User fordert gar, dass man den Schiedsrichter lieber vom Turnier ausschließen sollte. Andere forderten, dass man dann auch bei den Profis die gleichen Standards setzen sollte und verglichen die Situation mit dem Vorfall um Novak Djokovic in Doha sowie mit Kei Nishikori, der im Match gegen Roger Federer auch ein Ballkind leicht getroffen hatte.

Die Australian Open im Überblick

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