Tennis

ATP Masters Shanghai: Roger Federer erreicht trotz Wackler Viertelfinale

Von Maximilian Kisanyik

© getty

Titelverteidiger Roger Federer hat beim ATP-Masters-1000-Turnier in Shanghai souverän das Viertelfinale erreicht. Der Schweizer setzte sich mit 6:3, 2:6 und 6:4 gegen Roberto Bautista Agut durch.

Es ist solide, aber noch nicht gewohnt dominant, das was Roger Federer in der ersten Runden beim Masters in Shanghai gegen Daniil Medvedev auf den Platz legte - das sollte sich in der zweiten Runde ändern. Gegen den Spanier Roberto Bautista Agut hatte Federer trotzdem kleinere Probleme in der Anfangsphase.

Bereits im zweiten Aufschlagspiel sah sich der Topgesetzte einem Breakball gegenüber, den er jedoch mit gutem Service abwehren konnte. Mit zunehmender Dauer des ersten Satzes und längeren Ballwechseln gewann Federer an Selbstvertrauen und schlug den ein oder anderen Zauberschlag ins Feld des stark spielenden Spaniers.

Bautista Agut hielt gut mit, konnte die Break-Führung zum 3:1 des Weltranglistenzweiten jedoch nicht verhindern. Federer agierte mit Köpfchen, spielte die Vorhand meist longline, um dann mit einem Rückhand-Slice auf die Vorhand des Gegners zu antworten. Den Rhythmus brechen - das war ganz klar die Divise in Federers Spiel.

Mit einem Sieben-Punkte-in-Folge-Lauf erhöhte der Schweizer den Druck und sicherte sich mit aggressivem Serve and Volley den ersten Durchgang verdient mit 6:3.

Bautista Agut ärgert "FedEx"

Der bessere Spieler in diesem Achtelfinale kam aus der Schweiz und schnappte sich gleich ein Break zur frühen Führung. Federer blieb fokussiert und überraschte Bautista Agut immer wieder mit unerwarteten Rückhänden longline oder maßgeschneiderten Dropshots.

Bautista Agut war jedoch nicht kampflos in die Arena gekommen und schnappte sich das sofortige Re-Break zum 1:1. Dem nicht genug: Der spanische Dauerbrenner setzte nach und gewann auch das zweite Aufschlagspiel von Federer, der sich 1:4 im Rückstand sah.

Federer erholte sich nicht mehr vom Rückstand und musste mit einem dritten Break den 3:6-Satzausgleich hinnehmen.

Federer trifft im Viertelfinale auf Nishikori

Gleich zu Beginn des Entscheidungssatzes erlebte Bautista Agut eine Schrecksekunde, nachdem er mit vollem Gewicht auf seinen rechten Ellbogen fiel und blutete. Nach kurzem Liegenbleiben konnte der Spanier weitermachen und erarbeitete sich kurz darauf einen Breakball. Diesen wehrte Federer ab und glich zum 1:1 in den Sätzen aus.

Immer wieder unterliefen Federer leichte Fehler, Rahmenbälle waren keine Seltenheit und Bautista Agut hielt stark gegen des Schweizer dagegen. Teilweise diktierte der Spanier auf der Gegenseite gar das Geschehen. Im entscheidenden Moment beim Stand von 4:4 war Federer jedoch voll da, schlug gnadenlos zu und schnappte sich das entscheidende Break zum 5:4.

Nach 1:54 Stunden verwandelte der Fanliebling seinen ersten Matchball zum Einzug in die Runde der letzten Acht.

Federer trifft im Viertelfinale auf Kei Nishikori, der sich mit 7:6 (6) und 6:4 gegen den US-Amerikaner Sam Querrey durchetzte.

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