Rafael Nadal hat mit Kevin Anderson keine Probleme

König von New York

Von Jens Huiber

Montag, 11.09.2017 | 00:52 Uhr
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Rafael Nadal hat zum dritten Mal nach 2010 und 2013 die US Open gewonnen: Der Spanier besiegte nach einer konzentrierten und dominanten Leistung Kevin Anderson mit 6:3, 6:3 und 6:4. Damit holte sich das 31-Jährige aus Manacor seinen insgesamt 16. Titel bei einem der vier größten Turniere auf der Tennis-Tour.

Der hohe Favorit hat sich am Ende sicher durchgesetzt: Rafael Nadal krönte sich zum insgesamt 16. Mal als Champion eines des viergrößten Turniere der Tenniswelt. Der 31-jährige Weltranglisten-Erste hatte nur zu Beginn leichte Probleme, siegte nach 2:28 Stunden mit 6:3, 6:3 und 6:4. Anderson konnte bei seiner Final-Premiere auf Major-Ebene in den entscheidenden Phasen nicht mit dem Mallorquiner mithalten.

Die Zähigkeit von Nadal, der sich als Rückschläger extrem weit hinter der Grundlinie postierte, zeigte sich spätestens im dritten Spiel: Anderson musste als Aufschläger sechsmal über Einstand gehen, sicherte sich nach mehr als 20 Minuten Gesamtspielzeit das 2:1. 27 (!) Minuten später nutzte Nadal seinen insgesamt fünften Breakball, legte zum 4:3 vor. Beim Return allerdings war Anderson von Beginn an chancenlos - und Nadal kam nach dem Break ins Rollen, holte sich auch gleich den nächsten Aufschlag des Südafrikaners. 6:3 nach 58 Minuten.

Traditionell hatte auch jede Menge Prominenz am Spielfeldrand Platz genommen: Sänger Tony Bennett etwa, Comedy-Star Jerry Seinfeld, zum wiederholten Male in dieser Woche Tiger Woods in der Nadal-Box, Designer Tommy Hilfiger oder auch Microsoft-Gründer Bill Gates, der ja selbst eine große Affinität zum aktiven Tennisport hat.

Sie sahen auch im zweiten Akt einen überlegenen Rafael Nadal, der sich das entscheidende Break zum 4:2 mit einem energischen Netzangriff holte. Anderson andererseits konnte seine Attacken zu selten erfolgreich abschließen - vor allem, weil sich Rafael Nadal in der Defensive einmal mehr als großer Künstler zeigte. Und sich bewegte wie zu seinen besten Zeiten. 6:3, 6:3 Nadal nach 1:37 Stunden, vollendet mit einem unerreichbaren Vorhand-Cross-Ball.

Spätestens zu diesem Zeitpunkt machte sich in der Box des Mallorquiners so etwas wie Entspannung breit, für Onkel Toni Nadal soll es ja das letzte Grand-Slam-Turnier gewesen sein, bei dem er als Coach von Rafael im Dienst war. In Zukunft übernimmt diese Aufgabe exklusiv Carlos Moya.

Die Geschichte von Satz drei war schon nach dem ersten Aufschlagspiel Andersons zu Ende geschrieben: Der Südafrikaner konnte einen 40:15-Vorsprung nicht nutzen, Nadal war nun erst recht nicht mehr zu stoppen. Auch wenn Anderson sich bis zum 4:5 mit seinem Aufschlag im Match hielt. Rafael Nadal aber sollte während der gesamten Spieldauer keinen einzigen Breakball zulassen. Und durfte nach weniger als zweieinhalb Stunden die Arme in den frühen New Yorker Abendhimmel recken. Und das nach einer Aufschlag-Volley-Variante.

Hier das Einzel-Tableau der US Open 2017

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