Roger Federer wehrt sich gegen Mogelvorwurf

Von Christian Albrecht Barschel

Montag, 30.01.2017 | 14:19 Uhr
© getty

Pat Cash ärgerte sich über Roger Federers zwei medizinische Auszeiten in den Katakomben vor Beginn des fünften Satzes. Der "Maestro" findet die Kritik übertrieben.

Roger Federer nahm im Endspiel der Australian Open gegen Rafael Nadal genauso wie im Halbfinale gegen Stan Wawrinka vor Beginn des fünften Satzes eine medizinische Auszeit, um sich in den Katakomben an den Adduktoren behandeln zu lassen. Pat Cash, Wimbledonsieger von 1987, fand diese Auszeit alles andere als sportlich. "Das ist mogeln, und es ist erlaubt. Es ist legales Mogeln, aber das ist nicht in Ordnung", sagte Pat Cash gegenüber BBC Radio.

Federer hatte sowohl gegen Wawrinka als auch gegen Nadal nach der Behandlungspause zunächst große Mühe ins Match zu finden, gewann aber in beiden Fällen den entscheidenden Satz mit 6:3. Der frischgebackene Australian-Open-Sieger verteidigte seine Maßnahme. "Mein Bein schmerzte schon seit der zweiten Runde, und ich bin froh, dass ich diesen Schmerz bewältigen konnte. Im Finale merkte ich im zweiten Satz, wie der Oberschenkel wehtat, und im dritten Satz meldeten sich auch die Adduktoren wieder. Ich sagte mir: Die Regeln sind da, ich kann sie auch nutzen. Ich finde auch, dass wir sie nicht missbrauchen sollten. Und ich habe 20 Jahre lang den Weg gezeigt. Dies nun zu kritisieren, ist übertrieben."

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