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NFL Week 13 Roundup: Pats stellen Vikings kalt - Packers-Debakel mit Folgen

Von SPOX

Es hat für die Patriots kein Meisterwerk verlangt, die Vikings zu bezwingen und das Rennen um den Heimvorteil in der AFC weiter enorm spannend zu halten. Während dessen greift Patrick Mahomes den Touchdown-Rekord von Peyton Manning an. Die Giants bezwingen die Bears-Defense mit ein paar tollen Plays nach Overtime. Die Jaguars-Defense erwacht in dominanter Manier und die Panthers rutschen endgültig von einem Playoff-Spot. Diesen haben die Rams als erstes Team sicher und dennoch kommt die Story des Tages aus Wisconsin. Die Packers entlassen nach einer peinlichen Niederlage gegen Arizona Mike McCarthy!

NFL Week 13 Recap und Highlights:

New England Patriots (9-3) - Minnesota Vikings (6-5-1)

Ergebnis: 24:10 (7:0, 3:7, 7:3, 7:0) BOXSCORE

  • Die Patriots sind zu Hause weiterhin eine Macht und das bewiesen sie wieder einmal gegen eine der stärksten Defensive-Units der NFL. Mit einer Vielzahl von kurzen Pässen fand man schnell seinen Rhythmus und bewegte sich für einen Touchdown-Run von James Develin das Feld herunter.
  • Die Vikings fanden offensiv zunächst überhaupt nicht statt und lange Zeit sollte sich das auch nicht ändern. Wenig verwunderlich war es, dass es den ersten Catch von Adam Thielen brauchte, um dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Thielens 5-Yard-Touchdown-Reception beendete einen 74-Yard-Two-Minute-Drill, der den Vikings Mut hätte geben sollen.
  • Tom Brady (24/32, 311 YDS, TD, INT) erreichte indes einen kuriosen Meilenstein. Mit einem 5-Yard-Run knackte er die 1.000-Yard-Rushing-Marke in seiner Karriere. Wichtiger wird ihm wohl aber gewesen sein, endlich Rhythmus mit seinem X-Receiver Josh Gordon aufzubauen. Gordon beendete die erste Halbzeit in Coverage von Xavier Rhodes ohne Reception. Dies sollte sich im zweiten ändern.
  • Brady fand Gordon über die Mitte, als die beiden Minnesotas Zone Coverage für einen 24-Yard-Touchdown aushebelten. Die Patriots behielten ihren Rhythmus im nächsten Drive bei und erhöhten die Führung aus toller Feldposition startend dank eines weiteren Develin-Touchdowns. Kurios: Der 2-Yard-Run war der längste TD-Run in der Karriere des Fullbacks.
  • Brady und Kirk Cousins (32/44, 201 YDS, TD, 2 INT) warfen im vierten Viertel in aufeinanderfolgenden Drives noch einmal Interceptions um das vorzeitige Ende der Partie zu besiegeln. New England hält den engen Kampf um den Heimvorteil in der AFC zwischen allen Division-Führern enorm spannend. Minnesota fällt mit der Niederlage von einem Playoff-Spot.

Oakland Raiders (2-10) - Kansas City Chiefs (10-2)

Ergebnis: 33:40 (0:10, 7:9, 9:14, 17:7) BOXSCORE

  • Die Story-Line der Woche war natürlich die Geschehnisse um Kareem Hunt und dessen Entlassung bei den Chiefs. Alle Augen waren deshalb darauf gerichtet, wie Kansas City den Verlust kompensieren würde. Entgegen den Erwartungen nahm Spencer Ware nicht die prominente Rolle ein, die ihm vor der Partie einige zugeschrieben hatten. Ware wurde erst in der zweiten Halbzeit zum Faktor, als die Chiefs mit der Führung im Rücken häufiger zum Run übergingen.
  • Stattdessen war es eine der Receiving-Optionen, der Patrick Mahomes einen großen Tag verschaffte. Tight End Travis Kelce hatte einen großartigen Tag und wurde nicht nur häufig gesucht, er machte mit einigen tollen Catches für 97 Yards und zwei Touchdowns im ersten Durchgang den Unterschied. Kelce beendete das Spiel mit 12 Receptions für 168 Yards.
  • Grundsätzlich hatten die Raiders mit ihrer physischen Gangart nämlich durchaus einiges entgegenzusetzen. Allerdings waren es immer wieder kostspielige Fehler in den offensiven Drives, die es ihnen verwehrten, sich Kopf an Kopf mit den Chiefs zu bewegen. Mit Doug Martin und DeAndre Washington fumblten gleich zwei Running Backs im ersten Durchgang. Im zweiten Durchgang war es mit Jalen Richard dann tatsächlich auch noch der dritte Runner, der sich einen Turnover leistete.
  • In einer Saison mit vielen Höhen und Tiefen hatte Derek Carr hingegen wieder einmal einen besseren Tag. Und das hatte historischen Wert. Denn Carr (29/38, 285 YDS, 3 TD) überholte den ehemaligen MVP Rich Gannon als zweiterfolgreichster Quarterback auf der Passing-Yardage-Rangliste der Raiders-Franchise. Carr schaffte es mit tollen Würfen zu Jared Cook und Jordy Nelson Oakland in Schlagdistanz zu halten.
  • Die Klasse von Patrick Mahomes (23/38, 295 YDS, 4 TD), der im MVP-Rennen ein weiteres Statement abgelegt hat, war aber zu viel für die Raiders-Defense. Mahomes traf wieder einmal Würfe in kaum zu existieren scheinende Fenster. Und das mit einer brutalen Wurfhärte. Mit seinen 41 Touchdown-Pässen ist er außerdem weiterhin auf Kurs, die 55 Touchdown-Pässe von Peyton Manning einzuholen, die dieser in seiner Rekord-Saison 2013 warf.

Seattle Seahawks (7-5) - San Francisco 49ers (2-10)

Ergebnis: 43:16 (6:0, 14:3, 7:7, 16:6) BOXSCORE

  • Die 49ers öffnen die Türe zum First-Overall-Pick immer weiter und dies wird nicht nur durch die Tatsache einer erwarteten Niederlage bekräftigt, sondern durch mutloses Auftreten, welches gepaart mit mangelndem Talent wenig Aussicht auf Erfolg darstellt. So reichten Russell Wilson in der ersten Halbzeit 4 Pässe für 102 Yards und 3 Touchdowns. Unglaublich.
  • Die Niners hatten überhaupt nichts entgegen zu setzen und selbst der ehemalige Seahawk Richard Sherman konnte in dem für ihn besonders wichtigen Spiel keine Akzente setzen. Dies allerdings hatte damit zu tun, dass Wilson (11/17, 185 YDS, 4 TD) zum einen kaum und zum anderen überhaupt nicht in die Richtung von Sherman warf. Der Corner war für die Coverage von seinem guten Kumpel Doug Baldwin zuständig und beendete den Tag mit einer schneeweißen Stat-Line.
  • Während sich die Seahawks in der zweiten Halbzeit weiterhin mit einer enorm hohen Run-Rate in ruhigem Fahrwasser bewegten, leisteten sich die Niners noch dazu einige Fehler. Spätestens Nick Mullens' (30/48, 414 YDS, 2 TD, INT) Pick Six in die Hände von Bobby Wagner beendete das Spiel. Die Seahawks springen mit ihrem dritten Sieg in Serie auf einen Playoff-Platz. San Francisco hat in 129 Receiving-Yards und 2 Touchdown-Receptions von Dante Pettis zumindest einen kleinen Grund zur Freude.

Tennessee Titans (6-6) - New York Jets (3-9)

Ergebnis: 26:22 (0:10, 6:6, 7:6, 13:0) BOXSCORE

  • Die Geschehnisse des frühen Abends öffneten den Titans nochmal einige Möglichkeiten in Sachen Playoffs, doch sahen Marcus Mariota und Co. nicht danach aus, als ob sie dies großartig interessieren würde. In einem der schwächeren Spiele des Tages warf Mariota erst einen Pick Six in die Hände von Trumaine Johnson, der für die Jets der erste Turnover in sechs Spielen war. Dann blockte New York einen Punt und dann auch noch einen PAT-Versuch.
  • Zwei verschenkte Red-Zone-Chancen allerdings hielten die Titans im Spiel. Und Tennessee schien endlich zu verstehen, dass man dieses Spiel auf keinen Fall abgeben darf und erhöhte in der zweiten Halbzeit endlich die Schlagzahl. Mariota nahm einige Versuche vor, die Jets Downfield zu schlagen, war aber lediglich bei zwei Big Play zu Taywan Taylor erfolgreich.
  • Da die Jets offensiv nun überhaupt nichts mehr auf die Reihe bekamen durften die Titans immer wieder neue Anläufe nehmen, die meist nur in Field Goals endeten. Tennessee dominierte die zweite Halbzeit ohne sich dafür zu belohnen. Es dauerte bis 1:11 Minute vor dem Ende, als Mariota (20/35, 282 YDS, 2 TD, INT) nach einem 84-Yard-Drive endlich Corey Davis für den Touchdown fand, der die Titans in Führung brachte. Daraufhin warf Josh McCown (17/30, 128 YDS, INT) nur noch eine Interception in die Hände von Malcolm Butler und Tennessee kam mit einem blauen Auge aus Week 13 davon.

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