Das Quarterback-Ranking nach Week 4

Donnerstag, 05.10.2017 | 10:00 Uhr
Das erste Viertel der Saison ist schon wieder rum - und die Spiele haben gezeigt, dass wir nichts wissen! Überraschungen prägen das Bild, SPOX ordnet die 32 Quarterbacks nach vier Spielen ein
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32. DeShone Kizer: Kizer sieht bislang genau wie das aus, was er ist - ein Rookie-QB. Bekommt wenig Hilfe von einem schlechten WR-Corps, ist aber auch verantwortlich für viele Sacks, ungenau tief und bei mittlerer Distanz. College-Inkonstanz ist sichtbar
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31. Joe Flacco: Die Ravens-Offense bislang ist ein Desaster. Schlechte Line, kein Run Game - und Flacco hilft dem Team wenig. Hat vereinzelt gute Momente, vor allem gegen Pressure aber desolat und auch der Deep Ball klappt bislang nicht
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30. Jay Cutler: Konservative Game Plans und Line-Probleme helfen wenig, gleichzeitig aber ist Cutler selbst bislang äußerst schwach. Solider Auftritt im ersten Spiel, danach kam quasi nichts mehr - ein Shutout und ein Beinahe-Shutout waren die Folge
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29. Mike Glennon: Genauigkeit sowie einige gute Plays gegen den Blitz muss man Glennon anrechnen. Ansonsten aber gab er der Offense nicht viel: Keinerlei Downfield-Gefahr, trotzdem zu viele Risiko-Pässe - trotz guter Protection. Jetzt kommt Trubisky
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28. Brian Hoyer: Noch muss Hoyer zeigen, dass er tatsächlich eine gute Übergangslösung für San Francisco sein kann. Play-Action-Passspiel funktioniert nicht, ohne geht es gar nicht, zudem ist Hoyer ungenau bei kurzen und mittellangen Pässen
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27. Blake Bortles: Bortles ist schlecht, und daran ändert auch eine sehr gute Halbzeit in London nichts. Probleme mit Pressure, riesige Probleme mit dem Blitz, ungenau, mechanische Defizite. Lichtblick: Das Kurzpassspiel wirkt tatsächlich etwas besser
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26. Josh McCown: Die Jets dagegen dürften mit ihrer Übergangslösung ganz zufrieden sein. McCowns Pässe kommen relativ genau, er bedient alle Bereiche des Feldes knapp unterdurchschnittlich gut und sieht gegen Blitz gut aus. Probleme: Viele riskante Pässe
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25. Case Keenum: Sensationelles Spiel gegen Tampa Bay in nahezu jederlei Hinsicht, eingerahmt von einem schlechten Spiel in Pittsburgh und einem schwierigen gegen Detroit. Minnesotas Offense ist toll designed, ohne Dalvin Cook wird es aber schwer
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24. Andy Dalton: Vor zwei Wochen noch wäre Dalton ganz weit unten auf der Liste gewesen. Der Coordinator-Wechsel hat ihm merklich gutgetan, Dalton agiert deutlich präziser und findet seine Waffen. Probleme bleiben gegen Blitz und im Kurzpassspiel
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23. Philip Rivers: Bestenfalls ein durchwachsener Saisonstart für Rivers, der gegen den Blitz mitunter desolat ist, aber auch aus sauberer Pocket wackelt. Der Deep Ball ist äußerst ungenau, dazu kommen simple Fehler - trotz solider Protection
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22. Eli Manning: Schlechtes Line-Play und kein Run Game prägen die Giants bislang. Besserung bei Manning war zuletzt sichtbar, als New York wieder auf mehr 3-WR-Sets ging. Aber: Probleme gegen den Blitz und zu inkonstant bei kurzen Pässen
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21. Cam Newton: Das starke Pats-Spiel bringt ihn ins Mittelfeld. Davor waren große Probleme (verletzungsbedingt?) deutlich: riskante Pässe, desolate Genauigkeit kurz, schlechtes Deep-Game. Mehr geplante Runs scheinen zu helfen, muss aber genauer werden
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20. Jacoby Brissett: Was Brissett bislang zeigt ist beeindruckend. Nach nur wenigen Tagen in der neuen Offense beherrschte er schon einen beachtlichen Part, vor allem das Deep-Passing-Game klappt. Die Pässe sind genau - Probleme mit Pressure aber deutlich
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19. Carson Palmer: Palmer spielt nicht so schlecht, wie die Offense wegen der Protection wirkt. Pocket-Movement, Verhalten gegen Blitz, nach wie vor gute Deep Balls. Gleichzeitig aber hat er jede Woche auch einige desolate Pässe, ist viel zu ungenau
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18. Marcus Mariota: Um Mariota muss man sich ein wenig Sorgen machen. Trotz guter Protection und eines guten Run Games ist er extrem ungenau - ganz untypisch für Mariota. Darunter leidet das Kurzpassspiel, hat er mal Pressure, wackelt er merklich
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17. Deshaun Watson: Sensationelles Spiel gegen Tennessee! Watson fühlt sich in der neuen Texans-Offense mit viel Play Action und Misdirection extrem wohl und wird besser was Reads angeht. Hat aber noch immer Probleme gegen komplexere und Disguise-Defense
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16. Trevor Siemian: Ist nach tollem Start etwas abgekühlt. Siemian zeigte klare Verbesserungen in puncto Pocket-Movement und bei kürzeren Pässen. Trifft aber gleichzeitig jede Woche einige schlimme Entscheidungen, Deep Ball muss besser werden
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15. Kirk Cousins: Auch ohne McVay führt Cousins eines der besten Play-Action-Games der Liga an, in Kansas City spielte er stark und er bleibt einer der akkurateren QBs in der Liga. Die Big Plays fehlen noch ein wenig - was auch an seinem WR-Corps liegt
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14. Carson Wentz: Das große Problem bei Wentz ist die Inkonstanz. Er scheint sich in der Offense wohler zu fühlen, traut sich auch mehr Deep Balls - die aber mit zu viel Risiko. Noch schwach gegen Pressure, Kurzpassspiel muss dringend wieder besser werden
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13. Ben Roethlisberger: Was ist eigentlich mit Big Ben los? Statt Offense-Dominanz kränkelt das Passspiel, vor allem was lange Pässe angeht. Roethlisberger spielt nicht sonderlich schlecht, aber eben auch nicht gut. Bislang eine durchschnittliche Saison
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12. Derek Carr: Solider Start für Carr bis zu seiner Verletzung - nicht mehr. Wenn das Rhythmus-Passing-Game klappt, ist er extrem genau, effizient, mit schnellem Release. Ansonsten aber große Probleme vs. Pressure und inkonstant Downfield
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11. Matt Ryan: So richtig ist die Falcons-Offense noch nicht ins Rollen gekommen, und das liegt auch daran, dass das in der Vorsaison noch so gefährliche Deep-Passing-Game stockt. Ryan muss wieder genauer werden und mehr Big Plays auflegen
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10. Jameis Winston: Bisher ist es eine Winston-Saison, wie man sie von ihm kennt: Einige sensationelle Pässe in unglaubliche Fenster, einige klare Fehler. Nach wie vor bleibt sein Deep-Ball-Game ein Fragezeichen, insgesamt aber solide
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9. Tyrod Taylor: 3 Dinge prägen Taylors Spiel: Hohe Genauigkeit, ein toller Deep Ball und nahezu keinerlei Risiko im Passspiel. Taylor spielt bislang eine sehr gute Saison, glänzt auch gegen den Blitz. Auch ohne maximale Konstanz und große Zahlen
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8. Jared Goff: Was ein Unterschied mit neuem Coach! Goff trifft in der stark Play-Action-lastigen Offense enge Fenster, ist sehr genau bei kurzen Pässen, gut in der Red Zone, macht kaum Fehler. Probleme bekommt er noch immer, wenn die Protection wackelt
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7. Dak Prescott: Während Line und Run Game in dieser Saison wackliger sind, kann sich Dallas auf Prescott verlassen. Besonders auffällig: Sein toller Deep Ball und seine Pässe aus der Bewegung heraus. So auch stark gegen Pressure und mit Play Action
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6. Russell Wilson: Schwierige Bewertung, weil die Line ein derartiges Debakel ist. Das führt zu Inkonstanz, umso höher muss man es Wilson anrechnen, dass er mehrere Spiele an sich riss und gegen Pressure überzeugt. Guter Deep Ball, viele Big Plays
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5. Matthew Stafford: Stafford fühlt sich sichtlich wohl in Detroits Offense, das ist mehr als deutlich. Glänzt im Kurzpassspiel und liefert Big Plays, einzige echte Kritik: Die Risiko-Pässe, bei denen er bisher oft Glück hatte
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4. Drew Brees: Gegen Miami war Brees mit vielen kurzen Pässen ungewöhnlich konservativ - es reichte aber. Auf die Saison gesehen ist er noch immer einer der besten QBs bei mittleren und langen Pässen, zerstört gegnerische Blitze und ist sehr akkurat
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3. Aaron Rodgers: Einige holprige Momente für die Packers, maßgeblich bedingt durch die vielen Ausfälle in der O-Line. Rodgers aber ist noch immer großartig gegen Pressure, zeigt spektakuläre Pässe aus allen Lagen und trägt die Offense - wieder einmal
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2. Alex Smith: Vor Smiths bisheriger Saison muss man den Hut ziehen. Deutlich mutiger beim Deep Ball, herausragend gegen den Blitz und dabei immer noch sehr genau mit wenigen Fehlern und guten Scrambles. Smith ist ein Grund für den starken Chiefs-Start
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1. Tom Brady: Vielleicht die einfachste Position. Brady spielt eine herausragende Saison, während er sich wieder an eine andere Offense mit mehr Deep Balls anpasst. Dabei überspielt er wieder Line-Probleme, zeigt tolle Pässe und Pocket-Movement
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