NFL: 32 Teams, 32 Offseason-Storys Part I

Quarterback-Chaos in den Startlöchern

Von Adrian Franke

Freitag, 10.02.2017 | 17:26 Uhr
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Vorhang auf für das Offseason-Spektakel! Auch in diesem Jahr erwartet uns wieder eine spannende Free Agency - aufgrund der zahlreichen Quarterback-Optionen eventuell sogar noch interessanter, als in den Vorjahren. SPOX blickt auf die 32 Teams und liefert 32 Storys sowie 32 Prognosen: Was und wer steht wo im Fokus? Los geht's mit dem ersten Teil des Quarterback-Chaos.

Disclaimer: Wir haben die Offseason-Vorschau für die 32 Teams in zwei Teile gepackt: Heute gibt's die Teams 32-17, am Montag die Top-16 der gerade beendeten Saison.

Cleveland Browns (Saison-Bilanz: 1-15)

Die Story: Halten die Browns an ihrer Rebuild-Strategie fest? Die sah im Vorjahr vor allem so aus: Aus den eigenen Draft-Picks via Trade noch mehr Picks machen, während gleichzeitig eine Vielzahl an Routiniers abgegeben wurde. Im kommenden Draft haben die Browns insgesamt wieder zehn Picks (Compensatory Picks noch nicht eingerechnet), davon alleine vier (!) in den ersten beiden Runden. Das könnte Cleveland nutzen, um wieder mehr Draft-Kapital raus zu holen - auf der anderen Seite braucht das Team auch mehr Spieler, die den Unterschied ausmachen können, wie etwa Jamie Collins. Die Browns täten gut daran, in einem gut bestückten Draft die frühen Picks für potentielle Superstars zu nutzen.

Die Prognose: Cleveland braucht vor allem allerdings noch immer einen Franchise-Quarterback - und findet den in der Free Agency. Zum Beispiel in Person von New Englands Jimmy Garoppolo.

San Francisco 49ers (2-14)

Die Story: Der größte Umbruch in der NFL findet nicht in Cleveland, sondern in San Francisco statt. Die Niners haben aktuell kaum Franchise-Spieler und keine Identität, auf den neuen Head Coach/Offensive Coordinator/Teilzeit-Geschäftsführer Kyle Shanahan kommt eine riesige Menge Arbeit zu. Das umfasst im Prinzip zunächst einmal alle Mannschaftsteile, primär die Receiver, Cornerbacks und Linebacker, während er gleichzeitig quasi nebenbei sein Scheme installieren muss. Und einen Quarterback hat er zum Start der Free Agency wohl auch nicht, sollte Kaepernick wirklich gehen.

Die Prognose: San Francisco kann den möglichen Top-Free-Agent-Quarterbacks wie Kirk Cousins oder Tyrod Taylor aktuell zwar Geld, aber kaum Perspektive bieten. Stattdessen gehen die Niners mit einem Routinier als Bridge-QB in die Saison und wählen davor als erstes Team im Draft einen Quarterback.

Jacksonville Jaguars (3-13)

Die Story: Wie gehen die Jaguars mit ihrer Quarterback-Situation um? Die unerklärliche Regression von Blake Bortles wurde bereits ausreichend thematisiert, der neue Head Coach Doug Marrone sowie Team-Boss Tom Coughlin wollen an Bortles festhalten - zumindest vorerst. Gleichzeitig können die Jags Bortles auch nicht wieder ohne jegliche ernsthafte Konkurrenz lassen. Ein Drahtseilakt.

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Die Prognose: Bortles wird seine Defizite nicht auf Knopfdruck reparieren können, die Jaguars bereiten einen Rookie als dessen Nachfolger vor. Trotzdem gibt es Grund zur Hoffnung: Die Defense kann im richtigen Scheme den nächsten Schritt machen.

Chicago Bears (3-13)

Die Story: Die Defense war 2016 verletzungsgeplagt und zeigte trotzdem positive Ansätze, gerade in der Front. Die Geschichte rund um die Bears betrifft daher die Offense, namentlich: Was wird aus Jay Cutler? Chicago könnte den stets heftig umstrittenen Quarterback mit nur zwei Millionen Dollar Dead Cap entlassen, oder womöglich sogar via Trade noch etwas für ihn bekommen. Doch was dann? Die Verträge von Brian Hoyer und Matt Barkley laufen aus, geht Cutler wirklich, müssen die Bears einen Backup-Plan in der Hinterhand haben.

Die Prognose: Es ist so weit, die Bears trennen sich von Cutler, wenn nötig auch via Entlassung. Gleichzeitig holt Chicago Hoyer als Übergangslösung und Mentor zurück, um einen hoch gedrafteten Rookie-QB unter seine Fittiche zu nehmen. Alshon Jeffery, dessen Vertrag ebenfalls ausläuft, bleibt dank der so verbesserten finanziellen Lage - zu unsicher ist Kevin White bislang.

Los Angeles Rams (4-12)

Die Story: Den Ausverkauf verhindern. Vier der wichtigeren Spieler in diesem Rams-Team haben auslaufenden Verträge: Cornerback Trumaine Johnson, Safety T.J. McDonald sowie die Receiver Brian Quick und Kenny Britt. Im Prinzip müsste L.A. mindestens drei der vier halten, gute Defensive Backs sind für das aggressive Scheme des neuen Defensive Coordinators Wade Phillips essentiell, und das Receiving-Corps der Rams ist ohnehin seit Jahren eine Problemzone. Nicht zu vergessen dabei: Im Zuge des Draft-Trades für Jared Goff haben die Rams in diesem Jahr keinen Erstrunden-Draft-Pick.

Draft, Free Agency und Co.: Die Termine der NFL-Offseason im Überblick

Die Prognose: Unter dem neuen Coach Sean McVay sowie Offensive Coordinator und Shanahan-Wegbegleiter Matt LaFleur wird die Offense Scheme-technisch einen Quantensprung nach vorne machen. Mit knapp 40 Millionen Dollar an Cap Space werden die eigenen Leistungsträger gehalten und die Offensive Line endlich verbessert.

Los Angeles Chargers (5-11)

Die Story: Der Umzug. Dass die Chargers nach Los Angeles gehen, überraschte letztlich niemanden wirklich. Dennoch ist ein solcher Umzug ein Großprojekt: Spieler und deren Familien müssen umziehen, das Team wird vorübergehend in einem Fußballstadion spielen und die ersten Reaktionen aus L.A. waren alles andere als freundlich. Den Schritt von San Diego nach Los Angeles zu schaffen ist die oberste Priorität für die Chargers, und all das unter Rookie-Head-Coach Anthony Lynn.

Die Prognose: Ein NFL-Team-Umzug ist nie einfach, für keinen der Beteiligten. Aber am Ende ziehen attraktive Teams, die Spiele gewinnen, Zuschauer an, und das gilt wohl nirgends so sehr, wie in L.A. Die Chargers werden, wenn sie endlich vom Verletzungspech verschont bleiben, deutlich besser abschneiden als 2016 und damit auch Fans anziehen.

New York Jets (5-11)

Die Story: Das Quarterback-Desaster. Die schlechtesten Teams der 2016er Saison eint häufig nicht umsonst ein Thema: Eine schwierige Quarterback-Situation - und abgesehen von den 49ers kommt hier wohl kein Team an die Jets ran. Die Verträge von Ryan Fitzpatrick und Geno Smith laufen aus, es gibt kaum Argumente dafür, dass die Jets einen der beiden halten sollten. Damit bleiben Langzeit-Projekt Christian Hackenberg und Bryce Petty. Puh.

Die Prognose: Die Jets können nicht mit Petty und Hackenberg in die Saison gehen, und ein Rookie hilft da auch wenig. Stattdessen schlägt Gang Green auf dem interessanten Free-Agency-/Trade-Markt zu - beispielsweise in Person von Jay Cutler.

Carolina Panthers (6-10)

Die Story: Mehr Hilfe für Cam. Nach ihrer Beinahe-Märchen-Saison 2015 stürzten die Panthers 2016 ab. Das hatte mehrere Gründe: Die Secondary war ohne Josh Norman zu löchrig, die Front sorgte für zu wenig Druck. Doch auch die Offense kam nie an ihre dominanten Auftritte ran, maßgeblich auch deshalb, weil die Offensive Line 2015 über ihren Möglichkeiten spielte und auf dem Boden der Realität landete. Carolina muss endlich in seine O-Line investieren.

Die Prognose: Genau das machen die Panthers und holen in der Free Agency zumindest einen neuen Left Tackle. Und nicht nur das: Carolina wählt ganz früh im Draft einen Running Back (Leonard Fournette?), um Cam Newton endlich zu entlasten.

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