NFL: Washington Redskins - Carolina Panthers 15:26

Panthers beißen und dürfen weiter hoffen

Von Marcus Blumberg

Dienstag, 20.12.2016 | 05:58 Uhr
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Die Carolina Panthers (6-8) halten ihre vagen Playoff-Hoffnungen am Leben und errangen im Monday Night Game von Week 15 einen so wichtigen 26:15 (10:3, 3:6, 10:0, 3:6)-Auswärtserfolg bei den Washington Redskins (7-6-1). Cam Newton biss auf die Zähne, während die Hausherren eine große Chance verstreichen ließen.

Die Panthers erwischten den besseren Start ins Spiel und gingen direkt nach schnellem Drive durch ein Field Goal von Graham Gano in Führung. Die Redskins glichen zwar wenig später aus, doch das Ende des ersten Viertels wurde den Redskins dann zum Verhängnis. Erst führte ein Missverständnis zu einem 30-Yard-Touchdown-Pass von Cam Newton zu Ted Ginn Jr., dann warf Kirk Cousins (31/46, 310 YDS, INT) auch noch eine Interception, die letztlich in einem Field Goal der Gäste resultierte.

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Die Redskins verkürzten zwar durch einen Touchdown des ansonsten abgemeldeten Rob Kelley noch vor der Pause, doch ein furioser Start in die zweite Hälfte brachte die Panthers dann doch auf die sichere Siegerstraße. Nach einem Fumble von Cousins kurz vor der eigenen Endzone fand Newton Mike Tolbert für einen kurzen Touchdown, anschließend erhöhte Kicker Graham Gano die Führung per Field Goal weiter.

Anschließend flog Skins-Tight-End Jordan Reed für essenziell eine Tätlichkeit vom Platz. Seine Teamkollegen kamen dann zwar noch in Reichweite, doch begnügten sie sich jeweils mit Field Goals, was letztlich zu wenig war für die Redskins, die die Niederlage der Tampa Bay Buccaneers am Sonntagabend in Dallas nicht ausnutzten.

Die Stimmen:

DeSean Jackson (Redskins-Wide-Receiver): "Wir haben unseren Job nicht gemacht. Es ist natürlich frustrierend, denn wir wussten, was auf dem Spiel stand. Wir wussten, was wir in der Hand hatten und wir können nicht wirklich über die Playoffs sprechen bis wir nicht die Teams geschlagen haben, die wir schlagen müssen und besser spielen."

Ron Rivera (Panthers-Head-Coach): "Newton musste am Anfang einen etwas härteren Hit hinnehmen, aber als er an die Seitenlinie kam und kurz durchschnaufte, war er bereit."

Der Spielfilm:

Vor dem Kick-Off:

Die Redskins könnten von der Pleite der Bucs am Sonntagabend profitieren und mit einem Sieg Platz sechs der NFC übernehmen. Die Panthers wiederum müssen im Grunde ihre letzten drei Spiele gewinnen und hoffen, dass am kommenden Wochenende neben Weihnachten auch noch Neujahr und das Fest mit dem Hasen stattfinden. Aber gewinnen müssen sie in jedem Fall, um vage Hoffnungen zu erhalten.

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Washington muss auf Center Kory Lichtensteiger verzichten, während Running Back Matt Jones mal wieder gesund draußen sitzt. Bei den Panthers fehlt weiterhin Superstar-Linebacker Luke Kuechly,der immerhin seine Gehirnerschütterung überstanden hat. Es wird aber das vierte Spiel in Serie ohne ihn. Überdies fehlen auch die Defensive Ends Charles Johnson und Paul Soliai. Spielen kann dagegen Cam Newton, der an der Schulter verletzt ist. Gleiches gilt im Übrigen auch für Washingtons Jordan Reed.

1. Viertel: Die Panthers kommen stürmisch aus den Toren und gehen durch ein 35-Yard-Field-Goal von Graham Gano in Führung. Mitte des Viertels gleichen die Redskins durch einen 43-Yarder von Dustin Hopkins aus, doch Carolina bleibt am Drücker. Zunächst schließt Newton einen vierminütigen Drive mit einem 30-Yard-Touchdown-Pass auf Ted Ginn Jr. ab. Und dann schnappt sich Kurt Coleman auch noch einen Pick gegen Cousins, der den Panthers den Ball tief in der gegnerischen Hälfte zurückgibt. 10:3 Carolina.

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2. Viertel: Die Panthers machen nicht viel aus dem Turnover und müssen sich mit einem Field Goal begnügen. Innerhalb der letzten vier Minuten ist es dann Rob Kelley, der den besten Redskins-Drive im Spiel mit einem Touchdown aus fünf Yards krönt. Der Extra-Punkt geht jedoch daneben. Der letzte Drive der Panthers endet schließlich in der Schlussminute mit einem Punt. 13:9 Carolina zur Pause.

3. Viertel: Carolina erwischt erneut den besseren Start in die Halbzeit, dieses Mal mit der Defense: Nach einem Strip-Sack gegen Cousins beginnen die Panthers kurz vor der Goal Line. Dann findet Newton nach Play-Action einen offenen Tolbert für den Touchdown. Später gelingt ihnen noch ein Field Goal. Die Redskins wiederum dringen am Ende des Viertels in die Red Zone vor, doch dann verliert Jordan Reed die Nerven und leistet sich ein Handgemenge mit Coleman, an dessen Ende er versucht, ihn mit der Faust zu schlagen. Dafür fliegt er vom Platz. 23:9 Carolina.

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4. Viertel: Die Skins erreichen noch zweimal die Red Zone, müssen sich aber jeweils mit Field Goals begnügen. Die Panthers machen derweil einen guten Job, Zeit von der Uhr zu nehmen. Am Ende dominieren sie mit dem Lauf und ein weiteres Gano-Field-Goal in den Schlussminuten bringt die Partie endgültig außer Reichweite. Endstand: 26:15 Carolina.

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Der Star des Spiels: Cam Newton. Die angeschlagene Schulter machte Cam Newton (21/37, 300 YDS, 2 TD) sichtlich zu schaffen, doch er biss auf die Zähne, steckte einige harte Hits ein und führte sein Team diverse Male übers Feld, zudem zweimal in die Endzone. Er erkannte großartig den Breakdown in Coverage vor seinem 30-Yard-TD-Pass auf Ginn. Letzterer verhinderte zudem einen weiteren langen Touchdown-Pass mit seinem Drop im dritten Viertel. Auch stark: Jonathan Stewart (25 CAR, 132 YDS)

Der Flop des Spiels: Rob Kelley. Stellvertretend für das gesamte Laufspiel der Redskins ist hier Kelley (9 CAR, 8 YDS, TD) zu nennen. Eigentlich fungierte er zuletzt als Motor dieser Offense, doch er und seine Kollegen kamen nicht über 29 magere Yards hinaus und stellten zeitig das Laufspiel gänzlich ein, was die gesamte Offense zu eindimensional machte.

Das fiel auf:

  • Der 30-Yard-Touchdown-Pass von Newton auf Ginn war das Resultat eines Missverständnisses in der Secondary der Redskins. Josh Norman war wohl in Coverage, ging aber nicht richtig mit, weil er wohl Safety-Help erwartete. Der Safety in der Nähe war Donte Whitner, der offenbar auch einen Kollegen hinter sich wähnte, doch da war keiner.
  • Ein Call sorgte mal wieder für Aufregung: Im zweiten Viertel traf Murphy Newton, der zum Slide ansetzte, am Kopf. Es flog eine Flagge, doch zur Überraschung aller ging sie gegen Newton, der den Ball leicht Richtung seines Gegenspielers warf. Die Strafe gab es für Taunting, anstatt für Unnecessary Roughness, was angebracht gewesen wäre. Das kostete die Gäste die Chance auf ein weiteres Field Goal und dürfte für Diskussionen unter der Woche sorgen.
  • Die Goal-Line-Defense der Redskins bleibt weiterhin schwach. Zum neunten Mal stand ein Gegner in dieser Saison an der 1 und zum neunten Mal folgte darauf ein Touchdown (Play-Action-Pass auf Tolbert im dritten Viertel).

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