Hangover, Week 15

Defense made in Germany

Von Adrian Franke

Dienstag, 22.12.2015 | 14:55 Uhr
© getty
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Kasim Edebali glänzt zur besten Sendezeit, Buffalo bleibt kreativ - oder auch nicht. Seattle feiert Captain Obvious weiter, der Hangover hat ein Heads Up an die Defensive Coordinator parat. Außerdem: Die Debatte um den besten Receiver der NFL ist offiziell beendet, Arizona fährt mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück aus Philadelphia und in San Diego wird es staubig. Nicht fehlen darf natürlich: Odell Beckham Junior.

Made in Germany der Woche: Kasim Edebali. Der 26-jährige gebürtige Hamburger wächst langsam aber sicher in seine Rolle bei den New Orleans Saints. Edebali lieferte gegen Detroit am Montagabend zur Primetime sein bestes NFL-Spiel ab, sechs Tackles und zwei Sacks standen am Ende zu Buche.

Seine Sack-Zahl für diese Saison schraubte er damit auf fünf hoch, und hat somit schon jetzt drei mehr, als in seiner Rookie-Saison im Vorjahr. In einer schlechten Defense schaffte es Edebali, mehr als nur positiv heraus zu stechen - und empfahl sich für weitere Start-Einsätze. SPOX sagt: Herzlichen Glückwunsch, Mr. Edebali!

Das Special-Teams-Play der Woche: Der Bills-Punt. Keine Frage, man könnte an dieser Stelle auf die New England Patriots eingehen. Die leisteten sich nämlich, in dieser Woche in Person von Danny Amendola, den nächsten Fumble beim Punt-Return-Versuch. Das macht dann Nummer drei in dieser Saison.

Aber stattdessen schaue ich auf ein anderes AFC-East-Team: Die Buffalo Bills. Die sind inzwischen auch rechnerisch raus aus dem Playoff-Rennen, bleiben aber zumindest kreativ - und machten aus einem Punt mal eben einen Drop Kick! An Washingtons 41-Yard-Line wollte Buffalo den Ball hoch und vergleichsweise kurz weg kicken - Punter Colton Schmidt hob das auf ein ganz anderes Level.

Schmidt rutschte der Ball einfach aus der Hand, und aus dem Pooch Punt wurde ein Drop Kick. Ein 17-Yard-Drop-Kick. Aber wer weiß schon, ob es nicht alles ein Trick von Rex Ryan war? Hätte er das Ei so durch die Torstangen bekommen, hätte es immerhin drei Punkte gegeben. Und dann wäre Buffalo vielleicht noch im Rennen und Rex könnte sein Plaoyff-Versprechen einlö...lassen wir das.

Der Star der Woche: Antonio Brown. Die Debatte um den aktuell besten Wide Receiver der NFL ist spätestens nach Week 15 (vorerst) keine Debatte mehr. Niemand, und ich meine NIEMAND, spielt auf dem Level, das Antonio Brown Woche für Woche aufs Feld zaubert. Der komplette Route-Tree? Kein Problem. Cuts, Speed, End Arounds? Kein Problem. Ein direktes Duell gegen einen der besten Cornerbacks der Liga? Kein Problem.

Denvers Chris Harris hatte über 36 Spiele (!) keinen Touchdown zugelassen, ein 100-Yard-Spiel hatte es gegen Harris noch nie gegeben. Browns Bilanz am Sonntag, wenn er es mit dem besten Broncos-Cornerback zu tun hatte: 15 Targets, 14 Catches, 164 Yards, zwei Touchdowns. Just like that.

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Es war eine unfassbare Vorstellung der gesamten Steelers-Offense, ihres Zeichens die heißeste Offense der NFL. Alle Receiver gewannen ihre Matchups mit Denvers Secondary insgesamt. Doch niemand dominierte auch nur im Ansatz so wie Brown. Der 27-Jährige hat über die letzten drei Jahre jetzt immer mindestens 110 Catches, mindestens 13,2 Yards pro Catch und nie weniger als acht Touchdowns. Debatte beendet.

Der Run der Woche: David Johnson. Die Ausfälle von Chris Johnson und Andre Ellington könnten sich für Arizona als Glücksfall entpuppen. Die Cardinals waren so gezwungen, David Johnson zu starten - und der Rookie liefert. Über die vergangenen drei Spiele erlief er 378 Yards, drei Touchdowns beim Kantersieg gegen Philadelphia am Sonntagabend rundeten seinen bisherigen Dezember ab.

Doch nicht nur die nackten Zahlen hielten als Leistungsnachweis her: Johnson gab vielmehr eine mustergültige Marshawn-Lynch-Imitation, als er aus 47 Yards in die Endzone lief und auf dem Weg dahin die halbe Eagles-Defense einfach abschüttelte. Man könnte hier auch die (über das ganze Spiel, im Übrigen) desolaten Tackling-Versuche der Eagles anprangern. Aber der Hangover soll ja auch positive Schwingungen verbreiten!

Der Flop der Woche: Odell Beckham Junior. Was gibt es noch zu sagen, das nicht schon längst gesagt ist? Zusammengefasst: Es war ein peinlicher und unreifer Auftritt, den Odell Beckham Jr. gegen die Panthers hinlegte. Schon vor dem Spiel legte er sich mit Gegenspielern an, allein in der ersten Hälfte teilte er Schläge an vier verschiedene Gegenspieler aus. Im Fokus dabei natürlich das Duell mit Carolinas Top-Cornerback Josh Norman.

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Der Negativ-Höhepunkt war ohne Zweifel der Sprung in Richtung Normans Kopf, spätestens da hätten ihn die Unparteiischen des Feldes verweisen müssen. Auch Giants-Coach Tom Coughlin muss seinen Superstar hier besser schützen und ihn zumindest vorübergehend raus nehmen.

Mit der Sperre über ein Spiel ist Beckham letztlich gut bedient, dennoch geht er dagegen vor. Nicht undenkbar, dass er somit beim Primetime-Spiel gegen Minnesota am Sonntag spielberechtigt ist, und stattdessen das (aus Giants-Sicht mutmaßlich bedeutungslose) Saisonfinale aussitzt. Mit Ruhm bekleckert hat sich in diesem Vorfall jedenfalls keiner der Beteiligten, und das schließt die kindischen Schuldzuweisungen nach dem Spiel mit ein.

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