NBA Playoffs: Klay Thompson erlegt tapfere Spurs erneut - Dubs gewinnen auch Spiel zwei

Von Robert Arndt

Dienstag, 17.04.2018 | 07:26 Uhr
© getty
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Die Golden State Warriors haben auch ihr zweites Heimspiel gegen die San Antonio Spurs gewonnen. Die Gäste konnten eine Halbzeit lang mithalten, bevor der amtierende Champion defensiv die Intensität steigerte und am Ende souverän mit 116:101 (BOXSCORE) gewann.

Die Warriors-Defense war überragend in Spiel eins, doch wurde diesmal schnell auf die Probe gestellt, da Draymond Green nach zwei Minuten bereits Foulprobleme hatte. Entlastung brachte Andre Iguodala, der in der Anfangsphase gleich drei Dreier versenkte. Die Offense des Champions litt dennoch in der Folge, es gab viele Nachlässigkeiten und Turnover. Auf der anderen Seite war LaMarcus Aldridge dominant mit 11 Punkten im ersten Viertel und sorgte dafür, dass die Gäste einen minimalen Vorsprung erspielten (25:23 Spurs).

Es war aber weiterhin schwere Kost. Die Spurs packten die Zone komplett voll, Golden State fand kaum Wege zum Korb. Über sechs Minuten blieben die Warriors ohne Field Goal, erst Kevin Durant und David West konnten ihre Jumper aus der Mitteldistanz versenken. Aber damit konnten die Spurs leben, KD war fast die einzige Option der Warriors, während San Antonio im Angriff immer wieder die Bigs im Post (Pau Gasol, LMA) suchte und kaum Fehler machte. Das machte sich mit einer 53:47-Führung zur Pause bezahlt.

Golden State kam jedoch wie verwandelt aus der Kabine, defensiv waren die Mannen von Steve Kerr nun fokussiert, San Antonio fand nicht mehr in seine Sets. Iguodala und Green hatten ihre Hände überall, die Warriors punkteten nach Belieben und drehten das Spiel mit einem 19:5-Run. Die Spurs konnten die Blutung in der Folge stoppen, da sie wieder Aldridge einbanden, der weiter nicht zu verteidigen war und einen persönlichen 8:0-Run hinlegte.

Klay Thompson im vierten Viertel nicht zu stoppen

Die Warriors begannen aggressiv zu doppeln. LMA traf zwar die richtigen Entscheidungen, doch die Schützen der Spurs konnten die offenen Würfe nicht versenken. Durant machte es dagegen besser, die Warriors setzten sich aber nur leicht ab (80:75). Die ersten Minuten des Schlussabschnitts gehörten dann Klay Thompson, der 6 Punkte am Stück machte und den Dubs die erste zweistellige Führung des Abends bescherte.

Einen kleinen Dämpfer gab es aber für die Warriors. Der starke West landete auf dem Fuß von Aldridge und knickte um, der Veteran verschwand umgehend in den Katakomben (später war er wieder auf der Bank). Es änderte aber nichts mehr am Spielverlauf. Die Gastgeber trafen zwei weitere Dreier am Stück, das Spiel war durch. Aufregung gab es noch einmal um Green, der Davis Bertans beim Kampf um den Rebound den Ellenbogen ins Gesicht drückte und dafür ein Flagrant Foul bekam. Thompson polsterte sein Punktekonto weiter auf, es folgte einiges an Garbage Time.

Topscorer der Gastgeber war Durant mit 32 Punkten (10/19 FG), Thompson erzielte 16 seiner 31 Zähler im vierten Viertel. Für die Spurs trug Aldridge (34, 11/21 FG, 12/12 FT, 12 Rebounds) die Hauptlast, dazu steuerten Gay (12), Patty Mills (18) und Gasol noch ein wenig bei.

Die wichtigsten Statistiken

Golden State Warriors vs. San Antonio Spurs 116:101, Serie 2:0 (BOXSCORE)

  • Es war eine konzentrierte Vorstellung der Warriors in Spiel eins, das konnte man diesmal in der ersten Halbzeit nicht behaupten. Schon im ersten Viertel gab der Champion den Ball gleich siebenmal her, wodurch San Antonio Morgenluft schnupperte. Die Spurs agierten aggressiv mit schnellen Händen und gutem Umschaltspiel. Das brachte natürlich Entlastung, da die Offense im Halbfeld wieder riesige Probleme hatte. Aus 15 Warriors-Ballverlusten entstanden 18 Spurs-Zähler.
  • Auf der anderen Seite passten die Spurs in der ersten Halbzeit hervorragend auf den Ball auf (nur 2 TO), doch nach dem Wechsel begannen die Probleme. Golden State steigerte die Intensität, erzwang in den ersten vier Minuten vier Spurs-Turnover und die Gäste schienen in sich zusammen zu fallen. Zur Erinnerung: Die Warriors waren während der Regular Season +371 im dritten Viertel (Ligaspitze). Den dritten Abschnitt holte sich die Kerr-Truppe diesmal mit 33:22 und damit waren die Spurs noch recht gut bedient. Der Run von Thompson kurz darauf beendete aber alle Hoffnungen der Texaner.
  • Man konnte San Antonio dennoch nur wenig vorwerfen. Die Offense sah zumeist gefällig aus, wenn da nicht der fürchterliche Distanzwurf gewesen wäre. Es war unglaublich, wie viele die Texaner davon liegen ließen. Danny Green, Kyle Anderson und auch Ginobili wurden von den Warriors teils überhaupt nicht verteidigt und dennoch konnten die Flügelspieler dies nicht bestrafen. Am Ende traf San Antonio als Team gerade einmal 14,3 Prozent (4/28 Dreier), wovon alleine Patty Mills drei netzte.

Golden State Warriors vs. San Antonio Spurs: Die Stimmen zum Spiel

Gregg Popovich (Head Coach Spurs) über Aldridge: "Er war für uns ein Monster - wie schon das ganze Jahr. Er beschwert sich über nichts, beißt sich immer durch. Ich könnte nicht stolzer auf einen Spieler sein. Er ist für seine Mitspieler jeden Abend da."

Klay Thompson (Warriors): "Es ist egal, ob ich fünf Würfe in Folge treffe oder daneben setze. Ich habe bei jedem Ballbesitz die gleiche Mentalität."

Der Star des Spiels

Klay Thompson. Er ist bislang der beste Spieler der Serie. Die erste Halbzeit gehörte Durant, nach dem Wechsel bekam endlich der Shooting Guard seine Touches und enttäuschte nicht. Wenn er offen war, dann waren es Punkte für die Warriors. Seine Zähler brachten Golden State den entscheidenden Vorsprung für die Schlussphase, dazu defensiv mal wieder über alle Zweifel erhaben.

Der Flop des Spiels

Danny Green. Wann ist der Forward zum Non-Shooter mutiert? Die Spurs brauchten dringend Shooting und Green wäre dafür ein Kandidat gewesen. Doch Green konnte offensiv nichts beitragen (0/3 FG). In der Schlussphase verzichtete Popovich dann komplett auf den 3-and-D-Spezialisten.

Coaching Move des Spiels

Es war nicht optimal, aber die Defense der Spurs präsentierte sich deutlich verbessert, vor allem gegen Durant. Der Superstar sammelte zwar trotzdem seine Punkte, doch es wurde ihm diesmal schwerer gemacht. Während in Spiel eins die Warriors zu leicht Switches gegen kleinere Gegenspieler für Durant bekamen, kämpften sich die Gäste besser durch die Blöcke. Sobald Durant zum Korb ziehen wollte, kam die Hilfe, die schwächeren Shooter wurden in den Ecke von San Antonio einfach ignoriert. Auch die Hereinnahme von Gay half ein wenig, er konnte zusätzlich zu seiner Defense auch ein paar Punkte auf die Anzeigetafel bringen. Da die Warriors aber zu viele Optionen hatten, halfen die Anpassungen am Ende nicht.

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