NBA

Trotz Ausfall von James Harden: Rockets lassen Nowitzkis Mavericks keine Chance

Von Thorben Rybarczik

Montag, 12.03.2018 | 04:29 Uhr

Die Houston Rockets (52-14) geben James Harden eine Pause, gewinnen gegen die Dallas Mavericks (21-46) aber dennoch locker. Damit haben sie als erstes Team im Westen einen Playoff-Platz sicher. Die Mavs halten eine Halbzeit lang mit, brechen dann aber völlig ein.

Dallas Mavericks (21-46) - Houston Rockets (52-14) 82:105 (BOXSCORE)

Wenn ein Team den Ausfall eines MVP-Favoriten so gut verkraften kann wie die Rockets, dann muss es sich um einen Contender handeln. Denn auch wenn der Gegner nur Dallas hieß, war es beeindruckend, wie Houston das Fehlen von James Harden kompensierte. Der Bart bekam eine Pause, wobei es sich aber nur um eine Vorsichtsmaßnahme hinsichtlich seines Knies handelte.

"Dadurch fehlen uns in etwa 30 Punkte, oder nicht?", sinnierte Chris Paul (24 Punkte, 12 Assists) nach dem Spiel. "Aber das gibt den anderen Spielern die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und in den Mittelpunkt zu treten." Neben dem mehrfachen All-Star galt das vor allem für Eric Gordon: Der amtierende Sixth Man of the Year rückte für Harden in die Starting Five und nutzte dies wie so oft für eine starke Performance.

Mit 26 Punkten und 6/11 Dreiern war er Topscorer des Spiels und hatte so großen Anteil daran, dass die Texaner als erstes Team im Westen einen Playoff-Platz klargemacht haben. "Der Top Seed wäre mir aber lieber", erklärte Gordon anschließend. Gut für ihn: Die Warriors verloren kurz zuvor gegen die Timberwolves und haben nun bereits zwei Niederlagen mehr auf dem Konto als die Rockets. Obendrein gehört Houston der Tiebreaker im direkten Duell.

Dallas Mavericks mit schrecklicher Halbzeit

Die Mavericks dürften sich derweil über eine verheerende zweite Halbzeit ärgern. Zum Pausentee (47:48) war die Angelegenheit noch ausgeglichen, anschließend lief aber nichts mehr zusammen. In den zweiten 24 Minuten des Spiels trafen sie nur noch 13 ihrer 44 Würfe aus dem Feld sowie einen einzigen Dreier bei 13 Versuchen für insgesamt mickrige 35 Punkte.

Lediglich Dirk Nowitkzi (insgesamt 13 Punkte) und Dwight Powell (20) zeigten etwas Gegenwehr. Beide kamen in der zweiten Halbzeit auf je 9 Zähler. Harrison Barnes, Yogi Ferrell oder Rookie Dennis Smith waren indes Totalausfälle, Maxi Kleber spielte bloß 2 Minuten. Wesley Matthews fiel verletzt aus.

Coach Rick Carlisle wollte seinem Team keine allzu großen Vorwürfe machen und zollte stattdessen dem Gegner Respekt: "Sie sind ein großartiges Team, sogar ohne Harden. Sie haben ihr Ding durchgezogen und wir haben nicht genug Würfe getroffen."

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