Karl-Anthony Towns sticht Kevin Durant aus und führt Timberwolves zum wichtigen Sieg

Von Ole Frerks

Sonntag, 11.03.2018 | 23:04 Uhr
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Krimi in Minneapolis! Die Minnesota Timberwolves haben ein packendes Spiel gegen die Golden State Warriors knapp gewonnen. Beim 109:103 aus Wolves-Sicht ist Karl-Anthony Towns der überragende Spieler.

Die Wolves eröffneten die Partie mit dem gewohnten Lineup ohne Jimmy Butler - es begannen Jeff Teague, Andrew Wiggins, Nemanja Bjelica, Taj Gibson und Karl-Anthony Towns. Bei den Warriors fehlte neben Stephen Curry kurzfristig auch noch Andre Iguodala, es begannen somit Quinn Cook, Klay Thompson, Kevin Durant, Draymond Green und JaVale McGee.

Den besseren Start erwischten allerdings die Gastgeber. Der Ball zirkulierte bei den Wolves gut, 6 der 7 ersten Field Goals folgten auf einen Assist, nach knapp sechs Minuten führte Minnesota nach einem Wiggins-Dreier mit 20:11. Bis zum Ende des Viertels machten sie daraus - auch dank Neuzugang Derrick Rose, der früh eingewechselt wurde - eine 34:24-Führung, die von den Dubs allerdings sofort mit einem 8:0-Lauf gekontert wurde.

Binnen weniger Minuten wurde daraus sogar ein 20:4-Lauf, bevor Thibodeau reagierte und mehrere Starter zurück ins Spiel brachte. Insbesondere Durant war nun aber richtig im Rhythmus, Golden State führte zwischenzeitlich mit 11. Bis zur Pause führten Towns und Wiggins ihr Team allerdings wieder auf 55:62 heran, es blieb also alles offen.

Und so ging es auch weiter. Durant kühlte im dritten Viertel massiv ab und auf beiden Seiten stand wieder mehr die Defense im Fokus. Nach einem Steal dunkte Teague die Wolves erstmals wieder in Führung, woraufhin Wiggins sofort per Dreier nachlegte. Dann hauchte die Bank den Dubs aber wieder Leben ein - und es ging mit 84:84 ins letzte Viertel.

Thibs verzichtete dann weitestgehend auf Experimente und schickte weniger Bank-lastige Lineups auf den Court. Das zahlte sich aus - ein Towns-Dreier brachte den Wolves knapp sechs Minuten vor Schluss eine 99:92-Führung. Durant bäumte sich noch ein letztes Mal auf, bei einem Punkt Vorsprung traf Towns rund eine Minute vor Schluss dann aber einen Wahnsinnswurf über Green. Im nächsten Angriff erhöhte er nach Putback persönlich auf 5 Punkte - dann schickte Cook Teague an die Freiwurflinie. Einen weiteren Stop gegen Durant später hatten die Wolves den Sieg sicher.

Towns war dabei mit 31 Punkten und 16 Rebounds der beste Spieler seines Teams, aber auch Wiggins (23) machte offensiv wie defensiv eine sehr gute Figur. Vier weitere Spieler landeten in Double Figures. Bei den Warriors kam Durant auf 39 Punkte und 12 Rebounds, KD traf allerdings nur 11 seiner 32 Würfe. Und es mangelte an Unterstützung. Thompson kam auf 21 Punkte, Pachulia lieferte 16 und 11 von der Bank, Green lieferte 10 Punkte, 8 Rebounds und 7 Assists. Insbesondere von Downtown gelang den Warriors aber nicht viel.

Die Warriors bleiben durch die Niederlage auf Platz 2 im Westen. Minnesota hat im unfassbar engen Rennen um die Playoffs durch den dritten Sieg am Stück wieder etwas Luft bekommen.

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Die wichtigsten Statistiken

Minnesota Timberwolves (39-29) vs. Golden State Warriors (51-16) 109:103 (BOXSCORE)

  • Die Timberwolves begannen offensiv hochkonzentriert und spielten sehr ansehnlichen Basketball - 12 ihrer 15 Field Goals im ersten Viertel gingen Assists voraus, ein Warriors-esker Wert. Als die Warriors aber defensiv die Schlagzahl erhöhten und die Räume zumachten, kehrten sie nahezu sofort ab vom guten Ball-Movement: Im zweiten Viertel lag das Verhältnis von Assists zu Field Goals bei 3:9.
  • Minnesota musste nach dem "schönen" ersten Viertel viel mehr um seine Punkte ackern. Gerade am offensiven Brett hatten sie da große Vorteile gegen die nicht unbedingt riesigen Warriors - allein KAT schnappte sich in Halbzeit 1 4 Offensiv-Rebounds. McGee leistete da viel zu wenig Gegenwehr, Pachulia war in diesem Spiel die wesentlich bessere Option für Golden State. Dennoch reichte es für die Wolves zu insgesamt 13 Offensiv-Rebounds und der letzte davon durch Towns war am Ende mitentscheidend für das Ergebnis.
  • Wann immer die Dubs sich den Defensiv-Rebound sicherten oder einen Ball abfingen, ging die wilde Fahrt ab. Fastbreak-Punkte sind ohnehin eine ihrer vielen Spezialitäten und Minnesota ist, gerade ohne Butler, nicht für seine Transition-Defense bekannt. Das nutzten die Warriors eiskalt aus: In der ersten Hälfte kamen sie auf 18 Punkte im Fastbreak. Nach der Pause achteten die Wolves aber viel stärker darauf und erlaubten nur noch 2 weitere Fastbreak-Punkte. Wichtig dabei auch: Sie leisteten sich nur 10 Turnover und limitierten damit die Möglichkeiten für Golden State.
  • Generell war sehr auffällig: Die Wolves waren das bessere Team, wenn auf beiden Seiten die Starter drauf waren. Alle Mitglieder der Starting Five hatten ein (meist deutlich) positives Plus/Minus, während bei den Dubs alle Starter - auch Durant und Thompson - klar im negativen Bereich waren. Nur war auf der anderen Seite die Bank der Warriors klar überlegen. Die Wolves gewannen so am Ende zwar, allerdings mussten auch alle Starter zwischen 35:46 (Teague) und 40:06 (Wiggins) Minuten dafür ackern.

Minnesota Timberwolves vs. Golden State Warriors: Die Stimmen zum Spiel

Tom Thibodeau (Timberwolves-Coach, über die Defense ohne Jimmy Butler): "Jeder Einzelne muss verstehen, wie wichtig die Defense ist, wenn er fehlt. Jeder muss alles geben. Heute bin ich zufrieden."

Steve Kerr (Warriors-Coach): "Solange der Einsatz stimmt - und das war heute der Fall - kann ich mit ein paar schlechten Würfen leben. Ich denke, heute haben wir sehr müde gewirkt."

Der Star des Spiels

Karl Towns. So will man den Big Man sehen - dominant in der Offense und mindestens als Störfaktor in der Defensive. Seine Vielseitigkeit und Physis war selbst von Green nicht zu kontrollieren und seine Arbeit am Brett war Gold wert. Gerade in der Crunchtime lief fast alles bei Minnesota über KAT.

Der Flop des Spiels

Die Shooter der Warriors. Durant traf 5/12 von Downtown, die restlichen Warriors trafen kombiniert 5/24 - das ist dann doch ein bisschen zu wenig. Gerade Thompson (3/12) und Young (0/4) enttäuschten in dieser Hinsicht.

Coaching Move des Spiels

Nach der Verpflichtung von Rose war von nicht wenigen Fans "befürchtet" worden, dass dieser Minuten vom durchaus starken Backup-PG Jones klauen würde - tatsächlich brachte Thibodeau seinen alten Bekannten auch bereits früh im ersten Viertel ins Spiel. Rose spielte allerdings nicht statt, sondern neben Jones und teilweise auch Crawford. Man musste aber festhalten: Das passte noch überhaupt nicht zusammen. Rose wirkte enorm rostig (-17 in 7 Minuten) und wurde in der zweiten Hälfte gar nicht mehr eingesetzt. Der frühere MVP muss seine Form erst noch finden.

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