Siegesserie der Los Angeles Lakers geht nach OT-Krimi gegen die Dallas Mavericks weiter

Von SPOX

Sonntag, 14.01.2018 | 06:20 Uhr
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Die Siegesserie der Los Angeles Lakers geht weiter! Nach einem wilden Auf und Ab inklusive Overtime-Drama holen sich die Lakers gegen Dallas den vierten Sieg in Folge. Derweil feiert Zach LaVine nach langer Verletzungspause ein gelungenes Debüt im Trikot der Bulls. Die Clippers und Spurs feiern Blowouts, während die Wizards fast den Sieg noch herschenken. Die Thunder gewinnen zudem in Charlotte.

Dallas Mavericks (15-29) - Los Angeles Lakers (15-27) 101:107 (BOXSCORE)

Mit dem Selbstvertrauen aus drei Siegen in Serie gingen die Lakers in das Duell mit den Mavs - und genau dieses Selbstvertrauen war im ersten Viertel deutlich zu sehen. Die Gäste aus der Stadt der Engel erwischten den deutlich besseren Start und entschieden den ersten Durchgang mit 31:20 für sich.

Einziger Wehrmutstropfen war die Verletzung von Brandon Ingram, der sich am Knöchel verletzte. Zwar kam der Small Forward kurzzeitig nochmal aufs Parkett zurück, wenig später war aber klar: Für Ingram ging es an diesem Abend nicht mehr weiter. Gleichzeitig fing auch bei seinen Teamkollegen der Motor etwas zu stottern an. Die Mavericks hielten die Gäste im zweiten Abschnitt bei gerade einmal 15 Zähler und schlugen damit zurück (32:15).

Eine wichtige Rolle spielte dabei Dennis Smith Jr. Der Rookie war mit 23 Punkten bester Scorer der Mavs, Unterstützung erhielt er vor allem von Harrison Barnes (17) und Wesley Matthews (17). Maxi Kleber kam wie in der letzten Partie gegen die Hornets von der Bank, durfte allerdings nur 1 Minute ran und konnte dementsprechend keine Akzente setzen.

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Letzteres galt auch für Dirk Nowitzki. Der große Blonde hatte den kompletten Abend über mit enormen Problemen mit seinem Wurf zu kämpfen (6 Punkte, 1/7 FG, dazu 8 Rebounds). Sein erstes erfolgreiches Field Goal erzielte Nowitzki zu Beginn des vierten Viertels. Mit seinem Dreier brachte er die Mavs mit 10 Zählern in Front, bei den Lakers lief in dieser Phase offensiv überhaupt nichts zusammen: Zwölf Würfe in Folge der Gäste in Lila und Gold landeten nur am Ring.

Eine Vorentscheidung war dies in dieser packenden Partie allerdings noch lange nicht. Die Lakers meldeten sich angeführt von Jordan Clarkson (19 Punkte, 11 davon in Hälfte zwei) zurück und starteten gleich mehrere Läufe in den Schlussminuten. Dank einiger Clutch-Shots von Smith und allen voran Barnes retteten sich die Mavericks in die Overtime.

Spätestens da war aber die Übermacht der Lakers in der Zone zu viel. Besonders Julius Randle trumpfte mit 23 Punkten (9/15 FG) sowie 15 Rebounds groß auf (allerdings auch 7 Ballverluste). Auch Kyle Kuzma erwischte mit 18 Punkten und 10 Rebounds einen guten Abend, sodass L.A. deutliche Vorteile unter dem Ring genoss. Die Lakers kamen auf insgesamt 54 Punkte in der Zone, Dallas gerade mal auf 30 (Rebounds: 59:39 für L.A.).

Auch aus der Distanz lief es aus Mavs-Sicht alles andere als spektakulär (11/43 Dreier, 25,6 Prozent), sodass die Hausherren den Lakers in der Overtime nicht mehr viel entgegenzusetzen hatten. Wenig überraschend war es schließlich ein Offensiv-Rebound von Randle, der den Sack zu Gunsten der Lakers zu machte. Los Angeles feierte damit mit vier Erfolgen nacheinander ihre längste Siegesserie der Saison.

Los Angeles Clippers (21-21) - Sacramento Kings (13-29) 126:105 (BOXSCORE)

Der Verletzungsfluch der Clippers hat vor wenigen Tagen sein nächstes prominentes Opfer gefunden. DeAndre Jordan verletzte sich am vergangenen Donnerstag beim Auswärtsspiel gegen die Kings am Knöchel. Nun, beim Duell gegen das Team aus der Hauptstadt Kaliforniens vor eigenem Publikum, musste Jordan das erste Spiel seiner bereits zehn Jahre andauernden Karriere verletzungsbedingt aussetzen. Die Clippers störte dieser Umstand allerdings herzlich wenig.

Angeführt von Lou Williams mit 26 Punkten (dazu 4 Steals) legten die Hausherren von Beginn an los wie die Feuerwehr. Das erste Viertel ging dementsprechend relativ deutlich an L.A. (30:17), noch vor der Halbzeitpause bauten die Clippers ihren Vorsprung bis auf 21 Zähler aus. Neben Williams kamen sieben weitere Clippers-Akteure auf eine zweistellige Punkteausbeute. Willie Reed legte als Jordan-Ersatz ein Double-Double auf (14 Punkte, 13 Rebounds), während Blake Griffin 11 Zähler sowie 9 Assists beisteuerte.

Insgesamt versenkte Los Angeles 56,1 Prozent aus dem Feld, dazu hämmerten die Clippers ihrem teils überforderten Gegner 12 Dreier (bei 31 Versuchen, 38,7 Prozent) um die Ohren. Dementsprechend war die Partie bereits nach der ersten Hälfte entschieden, ein Comeback-Versuch der Kings blieb aus. Bester Mann bei den Gästen war Willie Cauley-Stein, der auf 23 Punkte, 13 Rebounds und 4 Assists kam. Auch Rookie De'Aaron Fox legte ein Double-Double auf (17 Punkte, 10 Assists). Die vierte Niederlage in Folge der Kings konnten sie allerdings nicht verhindern.

Charlotte Hornets (16-25) - Oklahoma City Thunder (23-20) 91:101 (BOXSCORE)

Verlässliche Unterstützung für die Big Three in Oklahoma City Thunder gibt es doch eher selten. Umso mehr dürften sich Russell Westbrook und Co. an diesem Abend gefreut haben, dass es die Bank war, die den Thunder im Schlussabschnitt den entscheidenden Schub gab, um nach zuvor drei Niederlagen in Folge endlich wieder einen Sieg einzufahren.

OKC lag zu Beginn des vierten Viertels noch mit drei Zählern hinten, doch angeführt vom gut aufgelegten Raymond Felton (8 Punkte, 5 Assists) drehten die Reservisten den Spieß um. Die Thunder starteten einen 16:4-Lauf und erarbeiteten sich Mitte des letzten Durchgangs einen zweistelligen Vorsprung. Davon konnte sich Charlotte nicht mehr erholen, was vor allem an der guten Defense der Gäste lag.

"Wir haben unsere Länge und unsere Athletik eingesetzt, um sie unter Druck zu setzen", bilanzierte Russell Westbrook. So trafen die Hornets im vierten Viertel nur noch 5 ihrer 21 Würfe aus dem Feld, insgesamt kamen die Hausherren in der zweiten Hälfte auf magere 32 Punkte. Kemba Walker war zwar mit 19 Zählern noch Topscorer seines Teams, der Point Guard hatte aber ebenfalls mit seinem Wurf zu kämpfen (5/17 FG). Das starke Double-Double von Dwight Howard (11 Punkte, 17 Rebounds) darf zudem nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass Oklahoma City auch an den Brettern dominierte (19 Offensiv-Rebounds).

Derweil kam Westbrook auf 25 Punkte, 10 Rebounds sowie 7 Assists. Auch der Spielmacher der Thunder hatte allerdings Probleme in Sachen Effizienz (10/27 FG). Dennoch brachte er den Sieg am Ende souverän nach Hause, nachdem die Reservisten den Weg geebnet hatten. Paul George steuerte noch 17 Punkte und 8 Rebounds bei, Steven Adams kam auf 14 Punkte und 11 Bretter. Carmelo Anthony (7, 3/14 FG, 10 Rebounds) kämpfte dagegen wieder einmal mit seinem Wurf.

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