Krimi ohne Happy-End! Trotz starkem Dirk Nowitzki verlieren die Mavs gegen die Bulls

Von Philipp Jakob

Samstag, 06.01.2018 | 05:10 Uhr
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Nach der knappen Pleite gegen den amtierenden Champion Golden State präsentieren sich die Dallas Mavericks (13-27) auch gegen die Chicago Bulls (14-25) gut aufgelegt. Nur gegen Kris Dunn finden die Mavs keine Antwort, der Point Guard führt die Gäste mit 32 Zählern zum 127:124-Sieg (BOXSCORE) - trotz einer starken Leistung von Dirk Nowitzki.

Die Gäste vom Lake Michigan kamen zu Beginn mit der hohen Pace der Partie deutlich besser zurecht als Dallas. Die Bulls versenkten einen Korb nach dem anderen, knapp 70 Prozent ihrer Feldwurfversuche im ersten Viertel fanden den Weg durch die Reuse. Von dem daraus resultierenden 13-Punkte-Rückstand konnte sich Dallas aber relativ schnell erholen.

Die Mavs starteten angeführt von der starken Bank selbst mehrere Läufe, sodass zur Halbzeit die Begegnung wieder ausgeglichen war (57:53 für die Bulls). Mit einem 10:2-Lauf übernahm Dallas kurz nach dem Pausentee schließlich erstmals die Führung an diesem Abend. Dank des insgesamt starken dritten Durchgangs (35:23) erarbeiteten sich die Mavericks sogar einen 8-Punkte-Vorsprung.

Der war allerdings schnell wieder dahin. Chicago bestätigte das alte Mantra, dass Basketball ein Spiel der Läufe ist. Mit Hilfe eines 10:0-Runs der Gäste war die Partie wieder offen. In den finalen Minuten übernahm allerdings der bärenstarke Kris Dunn die Kontrolle. Einer seiner insgesamt 4 Dreier brachte die Bulls 60 Sekunden vor Schluss mit 10 Zählern in Front.

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Dunn erzielte insgesamt 32 Punkte (12/17 FG), dazu verteilte der Point Guard 9 Assists und schnappte sich 4 Steals. Unterstützung erhielt Dunn vor allem von Lauri Markkanen (16 Punkte, 9 Rebounds), Justin Holiday (23), David Nwaba (13) sowie Nikola Mirotic, der von der Bank aus ein Double-Double auflegte (11 Punkte, 10 Rebounds). Paul Zipser fiel abgesehen von einem ansprechenden Baseline-Dunk nur durch seine 5 Fouls auf (2 Punkte, 3 Rebounds).

Damit erwiesen sich die Gäste als Spielverderber für einen ganz stark aufgelegten Dirk Nowitzki. Der Deutsche versenkte 8 seiner 11 Feldwurfversuche (davon 3 von 3 aus der Distanz) für 19 Zähler. Bester Werfer der Mavs war Wesley Matthews, der auf 24 Punkte kam, Harrison Barnes steuerte 23 Zähler bei, Maxi Kleber zeigte ebenfalls eine gute Leistung (8 Punkte, 3 Rebounds, 3 Assists). Dwight Powell erzielte zudem von der Bank aus 13 Punkte (6/6 FG). Durch einen fragwürdigen Foulcall in der letzten Spielminute holte sich der Center allerdings sein sechstes Foul. In dieser Phase machte es Dallas dank schneller Fouls sowie effektiver Offense nochmal spannend, doch der letzte Dreierversuch von Yogi Ferrell war zu kurz.

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Dallas Mavericks vs. Chicago Bulls: Die wichtigsten Statistiken

  • Trotz dreier Niederlagen in Folge vor dem Aufeinandertreffen mit Dallas: Die Offense war in den vergangenen Spielen nie das Problem der Bulls. Bei allen drei Pleiten erzielte Chicago mindestens 110 Zähler und auch gegen Dallas legten die Gäste gut los. Zu Beginn der Partie wollte nahezu alles gelingen, auch aus der Distanz (6/7 Dreier in den ersten 12 Minuten).
  • Wenig überraschend sank die Wurfquote jedoch im weiteren Spielverlauf. Gegen Ende des dritten Viertels hatten die Mavs den Spieß sogar umgedreht, indem sie selbst 55 Prozent aus dem Feld trafen. Am Ende der Partie waren die Quoten auf beiden Seiten recht ausgeglichen. Mit ausschlaggebend war allerdings die Sicherheit der Bulls von der Freiwurflinie (25/32 FT), die gerade in der Schlussminute mit absichtlichen Fouls der Mavs auf die Probe gestellt wurde.
  • Dallas überzeugte offensiv vor allem mit starkem Ball-Movement. Der Spalding wurde teilweise wie eine heiße Kartoffel durch die eigenen Reihen bewegt, bis ein offener Wurf gefunden wurde. Auch aus dem Pick & Roll heraus bewiesen die Ballhandler ihr Auge für den Mitspieler. So kamen die Mavericks in der ersten Halbzeit auf starke 18 Assists bei 24 erfolgreichen Field Goals. Insgesamt verteilten die Hausherren 33 Vorlagen.
  • Die Reservisten waren in den vergangenen Spielen ein wichtiger Erfolgsfaktor für Dallas. In den letzten sechs Spielen entschied die Mavs-Bank das Duell der Reservisten durchschnittlich mit 47:20,6 für sich. Gegen die Bulls zeigte sich ein etwas anderes Bild, was auch an dem guten Auftritt der Bulls-Bank lag (43:35 für die Bulls). Gerade J.J. Barea oder Dwight Powell gaben den Hausherren dennoch wichtige Impulse.

Dallas Mavericks vs. Chicago Bulls: Hier geht's zum BOXSCORE!

Dallas Mavericks vs. Chicago Bulls: Die Stimmen

Fred Hoiberg (Bulls-Coach): "Wenn du etwa eine Minute vor Schluss eine 10-Punkte-Führung hast, dann musst du einen Weg finden, Stopps zu generieren. Aber das war ein guter Sieg gegen ein Team, das in letzter Zeit wirklich heiß war."

Der Star des Spiels

Kris Dunn. Der Nr.5-Pick des Draft 2016 zeigte in der Offense eine ganz starke Leistung. Mit seinem Scoring strahlte der Point Guard stets enorme Gefahr für die Dallas-Defense aus, die Dunn mit seiner Mischung aus Dreiern und starken Drives nie wirklich unter Kontrolle kriegen konnte. Durch seine 9 Assists setzte der 23-Jährige auch immer wieder seine Mitspieler gut in Szene.

Der Flop des Spiels

Devin Harris. Der Guard konnte an diesem Abend keine Akzente setzen und so für die ansonsten starke Bank der Mavericks keine Unterstützung liefern. Harris präsentierte sich offensiv in keinem guten Rhythmus (5 Punkte, 2/6 FG) und blieb blass.

Coaching Move des Spiels

Nach dem Offensiv-Spektakel der Bulls im ersten Viertel stellten die Mavericks im zweiten Durchgang immer mal wieder auf eine Zonenverteidigung um. Damit hatte Chicago gewaltige Probleme, der gute Fluss der Offense der Gäste war unterbrochen und Dallas konnte sich zurückkämpfen. Das lag des Weiteren an der schwachen Pick-&-Roll-Defense der Bulls. Der Ballhandler wurde nach dem Block nur halbherzig attackiert, sodass dieser relativ problemlos den abrollenden Big Man bedienen konnte. Dadurch entstanden für die Mavs einige leichte Abschlüsse unterm Korb, beispielsweise durch Alley-Oops von Powell.

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