Desolate Cavs gehen gegen die Minnesota Timberwolves unter

Von Robert Arndt

Dienstag, 09.01.2018 | 04:10 Uhr
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Die Minnesota Timberwolves (26-16) haben mit einem schwachen und lustlosen Team der Cleveland Cavaliers (26-14) kurzen Prozess gemacht und mit 127:99 gewonnen. Die Gäste aus Ohio waren von Anfang an völlig chancenlos und ergaben sich früh ihrem Schicksal. Isaiah Thomas musste bereits im dritten Viertel nach einem Flagrant 2 Foul vorzeitig den Court verlassen.

Die Gastgeber erwischten den deutlich besseren Start. Cleveland nahm viele frühe Dreier, traf aber nichts. Auf der anderen Seite liefen die Wolves geduldig ihre Sets. Der Ersatz des weiter verletzten Jeff Teague, Tyus Jones, machte dabei eine gute Figur. LeBron James wirkte merkwürdig passiv. Bei noch 4:39 Minuten im ersten Viertel nahm Cavs-Coach Ty Lue beim Stand von 20:4 bereits die zweite Auszeit.

Es half wenig, auch wenn die Cavs zumindest nun die Zone besser attackierten. Die Defense war aber weiter nicht existent. Selbst die dünne Bank Minnesotas konnte den Vorsprung auf bis zu 21 Zähler ausbauen. In der Folge berappelten sich die Cavs ein wenig, doch spätestens nach einem Dunk von Jones über James (zuvor blockte LeBron den Guard fies weg) war die Energie der Wolves wieder da. Ein tiefer Dreier von Jimmy Butler mit der Sirene war dann das Sahnehäubchen für die starke Wolves-Halbzeit (69:42).

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Nach dem Wechsel änderte sich wenig. Butler blieb brandheiß, sodass sich Frust bei den Cavs breitmachte. Isaiah Thomas (9 Punkte, 3 Assists) schlug Andrew Wiggins bei einem Drive ins Gesicht. Ein Flagrant 2 war die Folge, IT durfte vorzeitig duschen gehen. Die Wolves führten zwischenzeitlich mit 41 Zählern, so hoch wie noch nie in dieser Saison. So plätscherte das Spiel im vierten Viertel dahin, am Ausgang änderte sich selbstverständlich nichts mehr, auch wenn Cleveland noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben konnte.

Bester Scorer der Wolves war Andrew Wiggins mit 25 Punkten, der gegen die Cavs, die ihn einst drafteten, traditionell stark spielt. Karl-Anthony Towns (19, 12 Rebounds) und Taj Gibson (16, 13) verbuchten Double-Doubles, während Butler (21 Zähler, 8 Rebounds, 9 Assists) mit einem Triple-Double flirtete. Bei den Gästen gab es dagegen zahlreiche Totalausfälle. Auch LeBron machte mit 10 Punkten (4/8 FG), 8 Rebounds und 5 Assists eines seiner schwächeren Spiele in seiner Karriere. Die besten Spieler kamen in Jeff Green (22) und Kyle Korver (19) von der Bank.

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Minnesota Timberwolves vs. Cleveland Cavaliers: Die wichtigsten Statistiken

  • Die Cavs gruben sich bereits nach 12 Minuten ein tiefes Loch. Mit 32:18 ging der Abschnitt an die Wolves, die fast 60 Prozent aus dem Feld warfen. Die Cavs trafen dagegen nichts - trotz offener Würfe. Ein Dreier von Jeff Green kurz vor dem Ende des Viertels war der einzige Jumpshot, den Cleveland im Korb unterbringen konnte (ansonsten 0/11 FG). Auch danach wurde es nicht besser. Neben den vielen Backsteinen häuften sich auch die Turnover. Aus 12 Ballverlusten generierten die Wolves 19 Zähler.
  • Noch ein weiterer Stat aus der ersten Halbzeit, der das Dilemma der Cavs gut zeigt. Das Trio aus Love, J.R. Smith und Thomas kam nach 24 Minuten auf gerade einmal 2 (!) Punkte (0/18 FG, 0/11 Dreier).
  • Minnesota nutzte vor allem ihre Länge unter dem Korb aus. Auf die Combo aus Towns und Taj Gibson hatten die Cavs keine Antwort. Lediglich Tristan Thompson konnte einigermaßen dagegenhalten. Love war dagegen völlig fehl am Platze. Die Wolves dominierten die Zone (48:38) und hatten auch unter den Brettern deutliche Vorteile (48:31).
  • LeBron legte ein merkwürdiges Spiel hin. Die ersten 9 Minuten nahm er keinen Wurf, obwohl sein Team in schwerer Not war. Weniger Würfe (8) nahm der King nur einmal in seiner Karriere: Am 29. Dezember 2004 gegen die Rockets. Seine Punkteausbeute von 10 Zähler war außerdem so niedrig wie seit über 10 Jahren nicht mehr. So konnte er seine Serie von Double Digit Games gerade so aufrechterhalten. Mit nun 831 Spielen in Folge jagt er weiterhin den Rekord von Michael Jordan (866). Ein Plus-Minus-Wert von -39 war zudem der schlechteste seiner langen Laufbahn.
  • Kyle Korver hatte als einziger Cav so etwas wie einen Touch von draußen. So verbuchte einer der besten Schützen der Geschichte der Liga einen Meilenstein. Sein Dreier Mitte des zweiten Viertels ließ ihn in der ewigen Liste verwandelter Distanzwürfe an Paul Pierce an Position vier vorbeirücken. Durch vier weitere Dreier steht Korver nun bei 2.148 verwandelten Triples.

Wolves vs. Cavs: Hier geht's zum BOXSCORE!

Minnesota Timberwolves vs. Cleveland Cavaliers: Die Stimmen zum Spiel

Isaiah Thomas (Cavs) über seine Ejection: "Ich habe so schon viele Steals geholt. Leider habe ich Andrew direkt an der Kehle erwischt. Ich habe mich sofort bei ihm entschuldigt. Es war keine Absicht. Ich bin froh, dass er sich dabei nicht verletzt hat."

Jimmy Butler (Wolves): "Wir haben das getan, was man von uns daheim erwartet. Sie haben viele Würfe verfehlt, die sie normal treffen. Das wissen wir."

Der Star des Spiels

Jimmy Butler. Herz und Seele der Wolves. Der Shooting Guard dämmte nicht nur die Kreise von LeBron hervorragend ein, sondern dominierte auch das Geschehen im Angriff. Der Dreier fiel effizient (4/6 3FG), was ihm auch den Weg zum Korb öffnete. Traf dabei zumeist die richtigen Entscheidungen, ob er passen oder werfen soll und war zumindest im Dunstkreis eines Triple-Doubles.

Der Flop des Spiels

Kevin Love. Es ist beinahe unfair, einen Spieler aus dem lustlosen Cavs-Team herauszupicken, doch Love legte nach seinem Spiel in Boston (1/11 FG) die zweite Stinkbombe innerhalb von einer Woche (3 Punkte, 1/7 FG, 2 Rebounds). Gegen sein ehemaliges Team wurde der Center leidenschaftlich ausgebuht und wirkte nach einigen Fehlwürfen sichtlich verunsichert. In der Verteidigung war er sowohl gegen Towns als auch gegen Gibson völlig hilflos und wurde nebenbei von beiden auch noch aufs Poster genommen. Ebenfalls katastrophal: J.R. Smith.

Coaching Move des Spiels

Regular Season? Kennt Tom Thibodeau nicht. Es schien, als würden die Wolves hier ein Playoff-Spiel absolvieren. Thibs passte auch seine Rotationen dafür an. Normalerweise darf beispielsweise Wiggins zum Ende des ersten Viertels die Reservisten anführen. Diesmal stand aber auch Butler auf dem Court, da dieser LeBron auf Schritt und Tritt verfolgen sollte. Das machte er natürlich exzellent. Es war kein Zufall, dass beide später zur gleichen Zeit am Anschreibetisch erschienen. Übrigens: Auch mit 35 Punkten Vorsprung zu Beginn des vierten Viertels stand Towns für die Wolves noch auf dem Feld. Erst 8 Minuten vor dem Ende durfte er Feierabend machen.

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