NBA

"Ich wusste ja, was mich erwartet"

Von SPOX/DAZN

Maxi Kleber hat mittlerweile die ersten NBA-Minuten gesammelt. Im Video-Interview mit DAZN erklärt er seine Rolle im Team verrät, dass er sich durchaus mehr Minuten vorstellen könne.

Rückblickend kam der Schritt, es zu den Mavs geschafft zu haben, für Kleber zwar nicht aus dem Nichts, aber doch etwas überraschend. Er habe gewusst, dass generelles Interesse aus der NBA besteht, da deren Scouts "bei vielen Spielen - nicht nur bei uns - präsent sind." Dass es im Sommer dann aber doch mit der Unterschrift so schnell geklappt hat, habe ihn durchaus ein wenig überrascht.

Dirk Nowitzki hatte derweil mit Klebers Verpflichtung nichts zu tun, schließlich sei dieser auch "nur Spieler und kein Manager." Viel mehr liefen die Gespräche über Scouts und Agenten, ohne dass Kleber zunächst direkt involviert gewesen war.

Dinge, die von den Mavs als besonders wichtig eingestuft werden, um Spielzeit zu bekommen, seien "Einstellung und Präsenz" und der Wille, immer an sich arbeiten zu wollen. Zudem habe die Franchise ihm im Sommer den "Auftrag" erteilt, möglichst viel am Wurf zu arbeiten, da die Dreierlinie bekanntlich weiter weg ist als in Europa. Zudem sei es schwerer als in Europa, in manchen Situationen den Wurf überhaupt loszuwerden, weil die Gegner schneller sind, um zu stören. Deshalb sei Antizipation besonders wichtig.

Maxi Kleber: Carlisles Systeme besonders komplex

Zu Coach Rick Carlisle, der als nicht besonders Rookie-freundlich gilt, sagte Kleber: "Man muss natürlich sein Vertrauen gewinnen, aber das gelingt schon, wenn man Einsatz zeigt und gut arbeitet." Dabei gebe es besondere Anforderungen an die jungen Spieler: "Wir sind beim Training schon eineinhalb Stunden vor den anderen da."

Seine Spielzeit schwankt derzeit und liegt bei durchschnittlich 10,6 Minuten. "Da ich aus einem Verein komme, in dem ich viel gespielt habe, wünsche ich mir natürlich auch hier etwas mehr - aber ich wusste ja, was mich erwartet. Damit muss man umgehen, was aber nicht immer einfach ist, wenn man beispielsweise drei Viertel lang auf der Bank sitzt und dann im vierten Viertel eiskalt reinkommt."

Kleber: Die taktischen Systeme sind "sehr anspruchsvoll"

Die taktischen Systeme, die er in Dallas lernen muss, "sind sehr anspruchsvoll, da wir auch sehr oft etwas verändern. Aber ich kenne das schon aus Europa, da meine Coaches dort auch sehr gut ausgebildet waren. Aber Ricks Systeme gelten schon als besonders komplex."

Kleber wurde bisher in fünf Spielen eingesetzt, wobei er auf 5 Punkte bei starken 56,3 Prozent aus dem Feld kam. Zudem holte er 2 Rebounds und 0,8 Steals im Schnitt.

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