Atlanta Hawks - Memphis Grizzlies 91:103

Gasol nimmt Atlanta auseinander

Von Robert Arndt

Freitag, 17.03.2017 | 02:53 Uhr
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Rückschlag für die Atlanta Hawks (37-31) im Kampf um das Heimrecht in den Playoffs. Gegen die Memphis Grizzlies (39-30) war das Team von Mike Budenholzer nach starkem Beginn weitestgehend chancenlos und unterlag mit 91:103 (BOXSCORE). Marc Gasol überragte dabei auf Seiten der Gäste.

Angeführt vom überragenden Duo Marc Gasol und Mike Conley haben die Grizzlies Revanche für die Niederlage vor wenigen Tagen genommen und den dritten Sieg in Serie gefeiert. Gasol überzeugte dabei mit 18 Punkten (7/16 FG), 10 Rebounds und 10 Assists und verbuchte das dritte Triple-Double seiner Karriere. Mike Conley (22 Zähler, 8/20 FG, 12 Assists) steuerte ebenfalls ein Double-Double zum Sieg bei.

Neben den beiden Stars machten auch die Rollenspieler einen guten Job. JaMychal Green steuerte 14 Zähler und 12 Rebounds bei. Vince Carter trat zwar offensiv kaum in Erscheinung, überzeugte aber mit teils starker Defense gegen Atlantas Paul Millsap (10 Punkte, 3/9 FG). Tony Allen lieferte wie gewohnt zahlreiche Hustle-Plays und scorte daneben auch noch 10 Punkte.

Die Hawks fanden derweil nach einem starken Beginn kaum mehr Mittel, die Defense der Grizzlies zu knacken. Tim Hardaway Jr. war Topscorer mit 18 Zählern (6/14 FG). Dwight Howard (10 Punkte, 11 Rebounds) verbuchte ein Double-Double. Dennis Schröder erwischte nicht seinen besten Abend und beendete die Partie mit 10 Zählern und 3 Assists (4/16 FG, 1/6 Dreier).

Nachdem die Hawks gleich 58 Prozent aus dem Feld im ersten Viertel schossen, ging die Quote kontinuierlich zurück und pendelte sich am Ende bei 40 Prozent ein. Speziell von Downtown ging nichts mehr (8/27 3FG).

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Die Reaktionen:

Mike Budenholzer (Head Coach Hawks): "Das war kein schönes Spiel von uns. Vor allem am Ende des zweiten und zu Beginn des dritten Viertels funktionierte nicht viel."

Der SPOX-Spielfilm: Keine Überraschungen bei Atlanta. Coach Mike Budenholzer brachte mit Schröder, Bazemore, Sefolosha, Millsap und Howard. Memphis musste wegen dem Saisonaus von Chandler Parsons ein wenig improvisieren. Veteran Vince Carter startete als Small Forward. Conley, Allen, Green und Gasol komplettierten das Lineup.

Vor dem Tip-Off:

1. Viertel: Die Hawks hatten zu Beginn große Probleme mit dem Pick-n-Roll von Conley und Gasol, die die ersten 14 Zähler für ihr Team verbuchten. Die Hawks trafen ihrerseits aber gut aus dem Feld, wodurch sich eine ausgeglichene Angelegenheit entwickelte. Für Atlanta hatte Schröder die Zügel gut im Griff und hatte neben sieben Zählern auch zwei schöne Assists für Millsap verteilt. Dank gutem Shooting von draußen führten die Hawks nach zwölf Minuten mit 28:26.

2. Viertel: Beide Teams tauschten nun Körbe, Howard und Brandan Wright scorten in der Zone, Hardaway legte von Downtown nach. Mit Gasol auf dem Court klickte es bei Memphis wieder besser. Die Gäste bekamen offene Würfe. Mit den Hawks erlebte Howard einige gute Momente und hängte Gasol gleich mehrere Fouls an. Dennoch flachte das Niveau deutlich ab. Für Schröder wollte derweil nicht mehr viel fallen. Memphis ging mit einer 55:52-Führung in die Kabine.

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3. Viertel: Der starke Conley eröffnete das Viertel mit zwei erfolgreichen Jumpern und fünf Punkten. Die Hawks suchten derweil ihren Rhythmus, mussten Memphis aber davonziehen lassen. Ein Dreier von Allen brachte die erste zweistellige Führung. Atlanta fand keine Mittel Punkte auf die Anzeigetafel zu bringen, während Memphis seinen Stiefel unaufgeregt herunterspielte. Durch ein And One von Hardway Jr. verkürzten die Hawks zum Ende noch einmal. 78:65 Memphis.

4. Viertel: Der Schlussabschnitt begann mit einem Highlight, als Rookie Prince Wright beim Dunk-Versuch spektakulär abräumte. Auftrieb gab dies aber nicht. Die Gäste kontrollierten das Tempo und ließ Atlanta nicht herankommen. Dann verfehlten die Grizzlies aber einige Korbleger und auf der anderen Seite verkürzte Hardaway auf zehn Punkte. Doch wenn Memphis Punkte brauchte, war Gasol wieder zur Stelle. Atlanta produzierte Ballverluste, die Grizzlies machten den Deckel drauf.

Hawks vs. Grizzlies im BOXSCORE

Der Star des Spiels: Marc Gasol. Scorer, Enforcer, Passgeber, defensiver Anker. Die Liste könnte man getrost noch erweitern. Der Center lieferte das komplette Paket und war von den Hawks zu keiner Zeit zu stoppen. Agierte im Post als zweiter Spielmacher und zog so Howard und Co. geschickt aus der Zone. Zwar fiel später der Jumper nicht mehr wie zu Beginn, doch sein sehenswertes Passspiel machte diesen Makel wieder wett.

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Der Flop des Spiels: Dennis Schröder. Sein Auftritt spiegelte den Auftritt der Hawks wider. War zwar bemüht, traf aber nicht immer die richtigen Entscheidungen und schloss gleich mehrfach überhastet ab. Im zweiten Durchgang dann ohne Selbstvertrauen, sodass auch offene Jumper nicht mehr fallen wollten. Auch in der Verteidigung hatte er gegen Conley alle Hände voll zu tun und verlor den Spielmacher der Grizzlies einige Mal aus den Augen.

Dennis Schröder: #TheGoldenPatch

Das fiel auf:

  • Coach Bud war im ersten Durchgang überhaupt nicht einverstanden mit der Verteidigung von Gasol. Erst verfolgte Howard ihn nicht bis zum Perimeter, dann durfte sich Millsap versuchen und machte es besser. Später war es an Mike Muscala, der aber ähnliche Fehler wie Howard beging. Budenholzer reagierte mit einem völlig entgeisterten Blick und nahm die Auszeit. Das war Mitte des zweiten Viertels, wo Gasol schon bei 14 Zählern stand.
  • Die Hawks, manchmal auch bekannt als das Backstein-Quintett, hatten zunächst ordentlich Zielwasser getrunken. Im ersten Viertel fielen gleich fünf der neun Versuche von Downtown. In der Folge kühlte das Team von Mike Budenholzer aber gewaltig ab, wodurch Memphis im zweiten Viertel mehr und mehr die Kontrolle übernahm.
  • Verlassen konnten sich die Grizzlies dabei auf die Combo aus Conley und Gasol. Der Point Guard machte wie der spanische Center ein starkes Spiel und sezierte im Pick-n-Roll immer wieder die Defense der Hawks und fand fast immer den freien Mann. Schon zur Pause stand der Point Guard bei sieben Assists.
  • Gegen die physischen Grizzlies ist es immer schwer die Bretter zu kontrollieren. Das gelang auch Atlanta nicht, trotz der Präsenz von Howard. Gerade Allen (4 offensive Boards) crashte immer wieder die Bretter und wurde nicht immer ausgeboxt. Unter anderem auch deswegen ging das Rebound-Duell deutlich an die Franchise aus Tennessee (48:38)

Der Spielplan im Überblick

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