JaVale? Ich komme dich holen!

Von Thorben Rybarczik

Freitag, 24.02.2017 | 15:16 Uhr
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DeMarcus Cousins macht sich über seine Sucht für Technische Fouls lustig, JaVale McGee legt sich dummerweise mit Shaquille O'Neal an und bezieht virtuellen Prügel, Kyrie Irvings wilde Theorie schlägt weiter hohe Wellen und Isaiah Thomas ist ein Lümmel. Thank God it's Friday!

Boogie der Woche

Falls es jemand nicht mitbekommen hat: DeMarcus Cousins wurde in der Nacht auf Montag zu den New Orleans Pelicans getradet (Gegenwert: irgendwelches Zeugs). Praktisch für ihn: Er war beim All-Star Game ohnehin in NOLA am Start, sparte sich also eine Flugstrecke in seinem Privatjet.

Bei seiner Vorstellung der Pels kloppte Boogie dann direkt ein paar Schmunzler raus. Anthony Davis und er, das sei so ein bisschen wie "Feuer und Eis". Die Frage, wer dabei wer ist, erübrigt sich wohl. Auch die Braue selber ordnete die charakterlichen Unterschiede des neuen Super-Duos ein: "Ich bin eher der ruhige Typ, er hingegen..." - ihr wisst schon.

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Jedenfalls ist sich Cousins sicher, dass die beiden zusammen in der Liga "Unheil anrichten" können (das haben die Rockets aber offenbar nicht mitbekommen). Auf die Frage, wie er seinen Ehrgeiz und Siegeswillen beurteilen würde, erwiderte er: "Mit 17 Technischen Fouls" - Touché.

Wir ordnen diese "Einheit" mal ein und setzen sie mit anderen Spezialisten gleich. 17 Technische Fouls von Boogie sind in etwa gleichzusetzen mit sechs Tritten in des Gegners Gemächt (oder anderen Körperteilen wie beispielsweise ein Kopf) von Draymond Green, 145 Illegal Screens von Kendrick Perkins (Hey, Perk, wo bist du eigentlich?) oder mit sieben Auftritten von JaVale McGee bei Shaqtin' a Fool.

JaVaaaaaale der Woche

Apropos JaVale McGee. Seitdem der gute Mann bei den Warriors spielt, überzeugt er mit Fähigkeiten, die für Shaqs Klamauk-Sendung ungeeignet sind. Denn: Was der Big Man tut, hat neuerdings ziemlich viel mit Basketball zu tun.

Darüber kann und darf der Diesel natürlich nur erbost sein. Denn was wäre Shaqtin ohne den wöchentlichen JaVale? Eben. Also packte Shaq das Problem an der Wurzel und ließ ein Best-of von McGees, sagen wir, eher unglücklichen Aktionen produzieren, getarnt als "Dr. Strange"-Trailer.

getty
Shaquille O'Neal hat sich mal wieder über JaVale McGee lustig gemacht

Der Gedemütigte wollte sich das diesmal nicht gefallen lassen und ließ seine Tastatur bei Twitter glühen. Einen Großteil des Inhalts wollen wir euch ersparen, nur so viel: Es hatte unter anderem was mit "essen" und "Genitalien" zu tun. Zusammensetzen dürft ihr das selber. Außerdem analysierte er: "Er wacht auf und der erste, an den er denkt, bin ich. Vielleicht ist er verliebt und ich sollte geschmeichelt sein?"

Das wiederum wollte sich der Verliebte nicht bieten lassen und bat McGee darum, sich nicht wie ein Straßengangster zu verhalten. Außerdem drohte er charmant mit einer Tracht Prügel. Nach einer weiteren Antwort setzte er dann den vorläufigen Schlusspunkt: Ein Bild vom Center, wie er heruntergekommen um Geld bettelt.

Ob so die Menschen enden, die sich mit Shaq anlegen? Man sollte es nicht drauf ankommen lassen.

T-Shirt der Woche

Wir wissen es immer noch nicht: Meint Kyrie Irving es ernst? Oder trollt er uns alle? Oder vielleicht auch: Hat er sogar recht? Kleiner Reminder: In einem Interview letzte Woche erklärte er selbstbewusst, dass er davon ausgehe, die Erde sei eine Scheibe. Schließlich könne man nicht alles glauben, was einem so erzählt wird und solle auch mal seinen eigenen Augen trauen.

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Denn: Wenn sich die Erde um die Sonne dreht - warum wird uns nicht schwindelig? Und überhaupt hat ja noch niemand ausprobiert, ob man nicht doch in den Abgrund fällt, wenn man ganz lange geradeaus geht.

Wie dem auch sei: Kyries Theorie steht nach wie vor im Raum. Prominente Unterstützer hat er auch schon gefunden - sogar beim Erzfeind. So erklärte Draymond Green, dass man Irving nicht für verrückt erklären solle, denn es sei völlig okay, einer speziellen Meinung zu sein oder anderen Leuten in die Weichteile zu treten (okay, das hat er nicht gesagt).

Auch LeBron James betonte, dass er cool damit sei, wenn Irvings Erde ein Pfannenkuchen ist. Und dann gibt es seit neustem auch Richard Jefferson, der auf seine Weise Stellung dazu nahm: Bei einem Interview tauchte er mit einem T-Shirt auf, auf dem die Welt abgebildet war - und darüber der Slogan "Flat World Champions". MVP in dieser Welt wäre natürlich Uncle Drew!

Twitter-Deutungen der Woche

Vor den Trade Deadlines dieser (flachen) Welt ist es zu einer großen Modebewegung gekommen, Twitter-Aktivitäten von eventuell bald tätig werdenden Teams oder gehandelten Spielern zu deuten.

Taj, Cam, Nerlens und Co. - die Deals vom Deadline-Day!

Das war auch dieses Jahr so. Besonders wild ging es bei den Celtics her, die lange im Rennen um Carmelo Anthony, Jimmy Butler oder Paul George zu sein schienen. Als dann plötzlich Isaiah Thomas Melo bei Twitter folgte, die Celtics dem Knickerbocker bei Instagram und dann auch noch Jae Crowder sein Celtics-Cover auf Twitter verschwinden ließ, brach die virtuelle Hölle los.

Da musste sich also eigentlich was anbahnen. Schließlich gab es 24 Stunden später neuen Zündstoff - diesmal postete IT4 nichts als eine ablaufende Sanduhr. Das letzte Indiz für einen Deal? Mitnichten: "Leute, ich habe mir nur eine TV-Show angesehen", nannte Thomas nach Ablauf der Deadline den Grund für seine Mitteilung. Was für ein Schelm!

Und sonst so?

Lou Williams ist bekanntlich die personifizierte Mikrowelle und einer der besten Sixth Men der Liga. Seit neustem läuft er für die Rockets heiß: In seinem ersten Spiel für seinen frischen Arbeitgeber legte er 27 Punkte samt 7 Dreiern auf. Das könnte an der recht präzisen Anweisung von Head Coach Mike D'Antoni gelegen haben: "Sobald du den Ball berührst, wirf!"

Zum Beef zwischen Charles Oakley und den New York Knicks ist alles gesagt. Sein Hausverbot im Madison Square Garden ist aufgehoben, trotzdem lässt die Legende für sich noch offen, ob sie dort nach ihrer Kränkung wieder auftauchen werde. Gut für ihn, dass sein Ex-Team auch Auswärtsspiele hat: Beim Champion aus Ohio folgte er einer Einladung von Cavs-Owner Dan Gilbert und zog sich Courtside mit diesem die Partie rein. Wäre er früher Playmaker gewesen, hätte er angeblich sofort einen 10-Tages-Vertrag bekommen.

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