NBA: Power Ranking im Februar

Dachtet ihr echt, ich bringe Siege?

Von Thorben Rybarczik

Dienstag, 28.02.2017 | 13:55 Uhr
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Die Cleveland Cavaliers bleiben trotz der Moves der Konkurrenz die Nummer eins im Osten. Im Power Ranking müssen sie sich trotzdem hinter den beiden üblichen Verdächtigen einreihen - die sich mittlerweile langweilen. Die Rockets bleiben dank Dauerfeuer oben dabei, aus den Hawks wird niemand schlau und die Mavs können sich nicht entscheiden. Außerdem: Die Boogie-Braue versagt und im Westen will niemand auf Rang 8.

Von 30 auf 30: Nets (9-49, 0-10 im Februar): 16 Niederlagen in Folge sagen alles aus über die Lage in Brooklyn. Die Saison ist quasi schon abgehakt, GM Sean Marks konnte immerhin einen Erstrundenpick für Bogdanovic organisieren. Ansonsten bleibt nichts außer der Erkenntnis, dass Brook Lopez einem nach wie vor leidtun kann.

Von 27 auf 29: Magic (22-28, 3-7): Der Ibaka-Trade war ein Eingeständnis, dass die Kaderzusammenstellung ein Fehler war. Gordon darf nun wieder auf die Vier, wo er sich wohler fühlt. Der 19-Punkte-Sieg gegen die Hawks hat zudem gezeigt, dass noch Wille in der Truppe steckt. Das war es aber auch mit dem Positiven.

Von 28 auf 28: Lakers (19-41, 2-7): Kommt die Showtime-Ära zurück? Magic Johnson ist der neue starke Mann und will die Jugend pushen. Der Williams-Trade war schon mal sinnvoll. Die Chancen auf einen Top-3-Pick sind groß, da schlichtweg nicht verteidigt wird. Und: Ingram nicht für Cousins zu opfern, erscheint nach dessen Leistungssteigerung richtig.

5 Fragen zu den neuen Lakers: "Never fear - Magic is here"

Von 29 auf 27: Suns (18-41, 3-8): Bledsoe und Booker wachsen immer besser zusammen und führen eine verbesserte Offense an. Die ist ohnehin nie das Problem gewesen - denn das liegt hinten. In den letzten 23 Spielen gab es 22 mal 100 oder mehr Gegenpunkte. Der Trade von Tucker hilft da nicht weiter, ist aber jetzt auch egal. Ab in die Lottery!

Von 20 auf 26: Hornets (25-34, 2-8): Charlotte bricht ständig im vierten Viertel ein. So gehen viele Siege flöten, auch gegen schwache Teams. Die Folge sind drei Spiele Rückstand auf die Playoffs. In den kommenden Wochen warten einfache Matchups. Zeit für einen Run - sonst endet die Saison mit einer Enttäuschung.

Die wertvollsten Franchises der NBA

Von 26 auf 25: Knicks (24-36, 3-7): Durch die Entlassung von Jennings kehrte auch nach der Deadline keine Ruhe im Big Apple ein. Melo ist unzufrieden mit der Strategie, liefert aber immer mal wieder große Spiele ab. Doch traditionell wird jede positive Momentaufnahme im Handumdrehen wieder zunichte gemacht. Glaubt wirklich noch jemand an die Playoffs?

Von 25 auf 24: Kings (25-35, 6-5): Ach ja, die Kings. Sie hatten im Schneckenrennen um Platz 8 tatsächlich gute Chancen, um ihre Playoff-Durststrecke zu beenden. Der Cousins-Trade schiebt dem aber einen Riegel vor. Nun ist Rebuild XXL angesagt, der Fokus liegt auf dem Draft. Nur war das bisher nicht die Stärke von Vlade Divac...

Von 15 auf 23: Trail Blazers (24-34, 2-6): Nach einem Zwischenhoch im Januar bleibt die Saison der Blazers ernüchternd. Nurkic scheint sich gut einzufügen, doch die defensiven Probleme kann er nicht beheben. Was Hoffnung macht: Der restliche Spielplan meint es gut mit Dame und Co. - auch wenn häufig auf fremdem Parkett gespielt werden muss.

Von 22 auf 22: Pelicans (23-37, 4-7): Mit dem Cousins-Deal ist den Pels ein dicker Coup gelungen. AD und Boogie auf dem Feld ist eine Wucht - die aber erst einmal Fahrt aufnehmen muss. Die ersten drei Spiele mit dem Duo gingen in die Hose, zudem wurde Cousins suspendiert (18. Technical). Der nicht vorhandene Backcourt (Jrue mal außen vor) macht es im Playoff-Rennen nicht einfacher.

5 Fragen zum Cousins-Trade: Vorhang auf für die Boogie-Braue

Von 18 auf 21: Timberwolves (24-36, 5-7): Rubio für Rose? Lange Zeit stand der Tausch im Raum, doch erst einmal geht es wie gehabt weiter. Der Kreuzbandriss von Zach LaVine überschattete den Februar. Doch mittlerweile werden die vermeintlich einfachen Matchups gewonnen, womit die Postseason realistisch bleibt.

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