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Starker DS17 bei Hawks-Pleite - Russell on fire

Von SPOX
Dennis Schröder überzeugte gegen die Pistons
© getty
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Oklahoma City Thunder (1-3) - Memphis Grizzlies (3-1) 94:110 (BOXSCORE)

Punkte: Alex Abrines (19) - Marc Gasol (21)

Rebounds: Kaleb Tarczewski (10) - Zach Randolph (8)

Assists: Russell Westbrook (4) - Mike Conley (7)

Kaum ein Team ist in dieser Preseason so viel auf Tour wie die Thunder. Das "Heimspiel" gegen die Grizzlies fand nicht in OKC statt, sondern im benachbarten Tulsa, wo die Fans für eine würdige Kulisse sorgten. Davon angestachelt legten Russell Westbrook und Co. auch einen Start nach Maß hin und führten nach 12 Minuten bereits mit 31:17. Danach ging es allerdings bergab.

Sowohl offensiv, wie auch defensiv war plötzlich keine Struktur mehr im Spiel zu erkennen, sodass der Durchgang mit 41:21 an die Grizzlies ging. "Wir haben viel zu oft den Ball verloren und offensichtlich zu viel gefoult", erkannte Head Coach Billy Donovan. Was er meinte: Sein Team schenkte 28 Mal den Ball her, woraus die Gegenseite 37 Punkte generierte. Darüber hinaus durften die Grizzlies 44 Mal an die Freiwurflinie, wovon sie immerhin 34 Versuche versenkten (Thunder: 24/33).

Da half es auch wenig, dass Rookie Alex Abrines ein starkes Spiel machte und 19 Punkte auflegte (6/11 FG). Russell Westbrook stand 15 Minuten auf dem Feld und kam auf 17 Zähler, während auf der anderen Seite Marc Gasol überzeugte (21 Punkte, 7 Rebounds).

Cleveland Cavaliers (2-2) - Toronto Raptors (2-2) 94:119 (BOXSCORE)

Punkte: Kevin Love (19) - Kyle Lowry (25)

Rebounds: DeAndre Liggins (5) - Jonas Valanciunas (7)

Assists: Kyrie Irving (8) - Kyle Lowry (7)

Auch wenn hier die Conference Finals der Vorsaison neu aufgelegt wurden, hatte dieser Auftritt nicht viel mit einem Topspiel zu tun. Das lag sicherlich auch am Personal: Beim Champion fehlte unter anderem LeBron James, bei den Raptors wurden DeMar DeRozan, Terrence Ross und Jared Sullinger geschont.

Die Kanadier konnten damit etwas besser umgehen. Nach dem ersten Viertel lagen sie zwar noch mit zwei Zählern hinten, liefen aber anschließend von Downtown heiß und erspielten sich im Handumdrehen eine 19-Punkte-Führung, wovon sich die Jungs aus Ohio nicht mehr erholten.

Das lag auch daran, dass die Raptors zumindest phasenweise eine defensive Intensität an den Tag legten, die in der Preseason nicht unbedingt selbstverständlich ist. Besonders Cory Joseph verteidigte im Backcourt auf hohem Niveau. "Unser Erfolg hat mit seiner Defense angefangen. Das ist das, was wir brauchen", lobte Head Coach Dwane Casey.

Auch Offensiv lief es bei ihm rund (17 Punkte), genauso wie bei Kyle Lowry (25 Punkte, 6 Assists). Auf der anderen Seite ließ Kyrie Irving vereinzelt sein Können aufblitzen (13 Punkte, 8 Assists). Kevin Love kam auf 19 Zähler.

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