Hockey

THGC startet Knochenmarkspende-Aktion

SID

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Die Hockey-Frauen des Bundesligisten Großflottbeker THGC haben eine Knochenmarkspende-Aktion für ihre erneut an Blutkrebs erkrankte Torhüterin gestartet. Bei einer Kontrolluntersuchung Anfang September bekam Silja Paul die Hiobsbotschaft, dass die akute Myeloische Leukämie (AML) zurück sei.

Weil beim zweiten Ausbruch der Krankheit keine weitere Chemotherapie hilft, ist die 19-Jährige auf eine Knochenmarkspende angewiesen. Dazu initiierten ihre Teamkolleginnen mehrere Registrierungsaktionen zusammen mit der DKMS (ehemals Deutsche Knochenmarkspenderdatei).

"Sie braucht einen Spender, da gibt es keine Alternative", sagte Mitspielerin Sophie Fischer. Neben dem Hockey-Klub engagieren sich auch der Deutsche Hockey-Bund (DHB) sowie zahlreiche Ligarivalen in Köln oder Duisburg, um für die frühere Jugendnationalspielerin einen Stammzellenspender zu finden.

Silja Paul: Erste Diagnose im April 2016

In Hamburg läuft die große Typisierungsaktion im Gymnasium Christianeum am Samstag (30. September) von 10 bis 15.30 Uhr. Auch der Club an der Alster, der Gladbacher THC, Uhlenhorst Mülheim und der Hockeyklub TSG Heilbronn bieten am kommenden Wochenende Typisierungsaktionen an. Am 14. Oktober können sich Zuschauer beim GTHGC und KTHC Rot-Weiß Köln am Doppelspieltag der Frauen und Männer als Spender registrieren lassen.

Im April vergangenen Jahres hatte die Hamburgerin ihre erste Diagnose erhalten, ein fünfmonatiger Aufenthalt im Krankenhaus folgte. Im Frühjahr schien sie den Krebs zunächst besiegt zu haben, doch dann kam der Rückschlag. Weitere Informationen gibt es im Internet unter der Adresse www.siljapaul.de.

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