Darts

Rob Cross ist Weltmeister 2018! Phil Taylor chancenlos bei letztem Match als Darts-Profi

Von SPOX

Rob Cross ist Darts-Weltmeister 2018. Im Finale der WM ließ der WM-Debütant der Legende Phil Taylor bei dessen letztem Match als Darts-Profi nicht den Hauch einer Chance.

Rob Cross (ENG/20) - Phil Taylor (ENG/6) 7:2 (3:1, 3:1, 3:0, 0:3, 3:0, 3:1, 3:1, 0:3, 3:0)

Average: 107.43 - 102.26

Doppelquote: 58.82 Prozent - 45.45 Prozent

Geworfene 180er: 11 - 12

Höchstes Checkout: 167 - 151

Cross dominierte das Geschehen eindrucksvoll und überrollte Taylor, der zwar den Wurf auf das Bull gewann, aber Cross den Anwurf überließ, regelrecht. Der 27-jährige Cross, der seine erste WM überhaupt bestritt, spielte sich in einen Rausch und feuerte ein Highlight nach dem anderen ab. Insgesamt gelangen Cross 64 Aufnahmen, in denen er dreistellig scorte.

Nur für einen kurzen Moment bekam Taylor den Fuß in die Tür, als er im vierten Satz seinerseits Highlights präsentierte: Erst checkte er 151 gegen den Druck, ehe ihm sein erstes Break und kurz darauf der erste Satzgewinn gelang.

Mit diesem Rückenwind schrieb er fast Geschichte und startete den nächsten Satz mit acht perfekte Darts, doch die D12 wollte nicht fallen. Doppelt bitter: Cross schnappte ihm noch das Leg vor der Nase weg und alles lief wieder in den gewohnten Bahnen.

Cross holte sich mit seinem unfassbaren Scoring und seiner bärenstarken Doppelqupote Leg um Leg und sorgte zügig für die Vorentscheidung.

Taylor war zwar zur Stelle als sich Cross im achten Satz eine kurze Auszeit gönnte, konnte letztlich aber nur zuschauen, wie ihm Cross bei seinem letzten Spiel die Show stahl und die umgerechnet 450.000 Euro einstrich.

Der 57-jährige Taylor hatte anfangs des Jahres bekannt gegeben, dass er seine Karriere nach der WM beendet. Insgesamt gewann er 83 Major-Turniere.

Die Reaktionen:

Rob Cross: "Ich fühle mich großartig. Es ist meine erste Trophäe, aber hier geht es auch um Phil Taylor. Deshalb habe ich ihn zu mir geholt. Ich bin 1990 geboren, das ist das Verrückte an dieser Geschichte. Ich hoffe, dass er in gutem Herzen zurücktritt."

Phil Taylor: "Er war, wie ich vor 25 Jahren. So muss es sein. Ich sehe viele Parallelen zu meiner Person. Ich glaube die Konkurrenz, ich rede von MvG und RvB, hat mit ihm ein großes Problem."

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