BBL: Der Check vor der Saison

Bambergs Thron soll wackeln!

Von SPOX

Freitag, 29.09.2017 | 18:28 Uhr
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Brose Bamberg setzt den Saisonstart mit einer Niederlage im Frankenderby in den Sand. Zu diesem Anlass hat SPOX die Veränderungen und Chancen aller 18 Teams beleuchtet. Vor allem an der Spitze hat sich einiges getan und es darf ein heißer Kampf um die deutsche Meisterschaft erwartet werden.

BG Göttingen

Platz elf wie in der vergangenen Saison dürfte diesmal in der Universitätsstadt eine Utopie bleiben. Mit Center Darius Carter und Guard Leon Williams stehen nur noch zwei Rotationsspieler aus der vergangenen Saison zur Verfügung. Auch Trainer Johan Roijakkers weiß um die Schwere der Zielsetzung Klassenerhalt. "Es wird schwierig, vielleicht unmöglich, aber wir versuchen es."

Helfen soll dabei der neue Point Guard, Michael Stockton, der bereits vor zwei Jahren in Ludwigsburg spielte. Der Aufbau und Sohn von NBA-Legende John Stockton ist mit großem Abstand der beste Spieler in Reihen der BG. Ansonsten gibt es einige Fragezeichen. Mit Dominic Lockhart, Stephan Haukohl oder Dennis Kramer wurden hungrige deutsche Spieler verpflichtet, die aber noch nicht beweisen konnten, dass sie bei einem BBL-Klub eine größere Rolle spielen können.

Eisbären Bremerhaven

Auffällig ruhig ging es im Sommer bei den Eisbären nach Rang zwölf im Vorjahr zu. Zwar verließ mit Quincy Diggs ein Leistungsträger die Nordlichter, doch ansonsten wurde der Kader zu großen Teilen zusammengehalten. Point Guard und Anführer Jordan Hulls wird also auch in der neuen Spielzeit die Fäden im Spiel ziehen.

Als Scorer wurde ihm mit Johnny Berhanemeskel an die Seite gestellt. Der US-Amerikaner spielte zuletzt in der zweiten spanischen Liga und ist somit eine echte Wundertüte. Schlägt er ein, könnten die Eisbären vielleicht auch Richtung Playoffs schnuppern, ansonsten wird es wieder ein Jahr ohne größere Abstiegssorgen.

imago

Science City Jena

Letztes Jahr waren die Thüringer noch ein Aufsteiger, doch auch im zweiten Jahr hat sich die Zielsetzung nicht verändert. Es geht um das pure Überleben, mehr als der Klassenerhalt wird nicht erwartet. Bei der Mission wird vor allem Marcos Knight fehlen, der als Guard die gegnerischen Verteidigungen reihenweise vor große Probleme stellte.

So wird viel Verantwortung auf den Schultern der Routiniers Julius Jenkins, Immanuel McElroy und Derrick Allen liegen, die die zahlreichen jungen Spieler weiter an die BBL heranführen sollen. Ein frühzeitiger Klassenerhalt sollte jedoch dieses Mal nicht eingeplant werden.

Oettinger Rockets

Auferstanden aus dem Billigbier, so könnte der Slogan von Aufsteiger Erfurt lauten, die noch in der vorletzten Saison in Gotha beheimatet waren. Viel mit dem Team aus der ProA haben die Rockets aber nicht mehr zu tun. Nur drei Aufstiegshelden stehen noch im Kader. Ex-Bamberg-Manager Wolfgang Heyder setzt dabei vor allem auf junge Deutsche wie Scharfschütze Andreas Obst, der aus Gießen kam.

Insgesamt wurden bislang nur fünf Ausländerspots belegt, durch die Veletzung von Center Dane Watts sind es praktisch nur vier. Stattdessen wurden mit Jan-Niklas Wimberg, Johannes Richter und Daniel Schmidt BBL-erfahrene Deutsche geholt. Allgemein ist der Kader aber, vor allem auf den großen Positionen, sehr dünn besetzt. Es riecht nach Abstiegskampf bis zum letzten Spieltag.

Mitteldeutscher BC

Die BBL kehrt zurück nach Weißenfels. Angeführt von Marcus Hatten, Sergio Kerusch und Djordje Pantelic gelang dem MBC mal wieder der Aufstieg. Das Trio konnte gehalten werden, allerdings fällt Kerusch wegen seiner Krebserkrankung auf unbestimmte Zeit aus. Dafür tragen mit Malte Schwarz und Marc Liyanage zwei bekannte Gesichter wieder das Trikot des Wolfsrudels.

Mit einem kleinen Budget wird es auch in Mitteldeutschland nur ums Überleben gehen. Immerhin zeigte Forward Djordje Drenovac in der Vorbereitung gute Ansätze und könnte Keruschs fehlendes Scoring zu großen Teilen kompensieren. Ansonsten sieht es mit Offensiv-Power recht mau aus, weswegen der MBC sich über starke Defense definieren muss, um genügend Spiele zu gewinnen.

Basketball Löwen Braunschweig

Viel ist nicht mehr übrig vom Team der vergangenen Saison. Topscorer Syshawn Pierre (15 Punkte, 7,9 Rebounds) zog es nach Italien, dazu gingen auch Geoffry Groselle, Jamal Boykin und Carlos Medlock. Immerhin gelang mit der Verpflichtung von Scott Eatherton (Göttingen) ein echter Coup.

Insgesamt ist der Kader aber wieder sehr dünn, weswegen Coach Frank Menz wohl auf eine sehr kleine Rotation setzen wird. Die Ausländer weisen kaum Erfahrung in Deutschland auf, haben aber ohne Zweifel Qualität. Die Löwen werden wieder unten hängen, aber letztlich die Klasse souverän halten.

WALTER Tigers Tübingen

Wenn es um Abstiegskampf geht, sind die Tigers aus Tübingen stets dabei. Vielleicht aber nicht in diesem Jahr? Mit Assist-König Jared Jordan wurde ein wichtiger Spieler gehalten, dazu wurde mit Ryan Brooks ein BBL-erprobter Zweier verpflichtet. Auch Barry Stewart blieb den Tigers treu.

Auf den deutschen Positionen wurde der Kader auf links gedreht, alle deutschen Plätze wurden neu besetzt. Guard Robert Zinn und Center Philipp Heyden kamen aus der ProA, während Sid-Marlon Theis (Braunschweig) und Mathis Mönnighoff (Göttingen) schon einiges an Erfahrung aufweisen können.

Seite 1: Der Kampf um den Klassenerhalt

Seite 2: Die Playoff-Anwärter

Seite 3: Die Anwärter auf den Titel

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